+++ Zweiradfreundliche Stadtplanung +++ Neue Regelungen zum Schutz von Fahrradfahrern +++ Abbiegeassistenten für Lkw +++
Zum Anstieg der Zahl getöteter Radfahrer im deutschen Straßenverkehr im ersten Halbjahr 2019 erklärt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands (VdTÜV): “Die Anzahl der getöteten Radfahrer steigt seit einigen Jahren gegen den Trend bei den Unfallzahlen insgesamt. Radfahren boomt in Deutschland – es sind mehr Radfahrer mit schnelleren Rädern wie E-Bikes unterwegs. Die Verkehrsinfrastruktur ist darauf nicht vorbereitet. Die Politik muss schnell umsteuern und Fahrradfahren sicherer machen, mit einer zweiradfreundlichen Stadtplanung, dem Ausbau der Infrastruktur für moderne Formen der Mobilität und neuen Regelungen zum Schutz von Radlern. Nicht zuletzt sollten technische Lösungen wie Abbiegeassistenten für Lastwagen von der Bundesregierung mit zusätzlichen Mitteln gefördert werden. Wir brauchen dringend eine neue Verkehrssicherheitsstrategie für Deutschland, um der Vision von null Verkehrstoten in den kommenden Jahrzehnten näher zu kommen.”
+++ VdTÜV-Umfrage: Mangelnde Schaltkompetenz von Fahranfängern gefährdet Verkehrssicherheit +++ Beherrschung eines Schaltwagens sollte unabhängig geprüft werden +++ Am Prinzip von privater Fahrausbildung und staatlich anerkannter Fahrprüfung durch Technische Prüfstellen festhalten +++
Eine große Mehrheit der Deutschen lehnt eine standardmäßige Führerscheinausbildung auf Automatikwagen aus Sicherheitsgründen ab. So sind vier von fünf Bundesbürgern (79 Prozent) der Meinung, dass Fahranfänger ohne ausreichende Schaltkompetenz eine Gefahr für die Verkehrssicherheit sind. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1.010 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des TÜV-Verbands ergeben. “Es ist verfrüht, bei der Fahrausbildung die Führerscheinprüfung auf einem Automatikwagen zum Standard zu machen”, sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands (VdTÜV). “Im Gegensatz zu Ländern wie den USA ist der Schaltwagen in Deutschland immer noch der Normalfall – gerade bei Fahranfängern. Sind diese ohne ausreichende Fahrpraxis mit einem Auto mit Schaltung und Kupplung unterwegs, wird es gefährlich.” Daher lehnt der TÜV-Verband die aktuell diskutierten Änderungen bei der Führerscheinprüfung ab. Wer seinen Führerschein mit einem Automatikwagen macht, bräuchte dann keine praktische Prüfung mehr auf einem Schaltwagen ablegen. “Mit diesem Vorschlag würde man der Verkehrssicherheit auf deutschen Straßen einen Bärendienst erweisen”, sagte Bühler. “Mit zunehmender Verkehrsdichte, neuen Fahrzeugen wie E-Scootern und zusätzlicher Technik in den Fahrzeugen nehmen die Anforderungen an die Fahrer zu. Deswegen müssen Fahranfänger im Interesse aller Verkehrsteilnehmer nachweisen, dass sie ihr Fahrzeug sicher beherrschen.” Mit wenigen Übungsstunden auf dem leeren Supermarktparkplatz sei es nicht getan. Laut Umfrage des TÜV-Verbands sprechen sich 79 Prozent der Befragten gegen eine entsprechende Änderung aus: Wer mit einem Wagen mit Schaltgetriebe fahren möchte, sollte auch weiterhin eine Führerscheinprüfung mit einem Schaltfahrzeug bei einer Prüfstelle ablegen müssen.
Aus Sicht des TÜV-Verbands ist für die Beherrschung eines Schaltwagens ein ausreichendes Fahrtraining notwendig. “Fahrschüler müssen Schaltung und Kupplung koordinieren und gleichzeitig den Verkehr im Blick behalten”, sagte Bühler. “Nach der Fahrausbildung sollte die Schaltkompetenz von Fahranfängern von unabhängiger Seite abgeprüft werden.” Nach den Ergebnissen der Umfrage stimmen drei von vier Befragten (77 Prozent) der Aussage zu, dass die Beherrschung eines Fahrzeugs mit Schaltgetriebe deutlich komplizierter ist als die eines Automatikfahrzeugs. Nur jeder fünfte (21 Prozent) ist der Meinung, dass sich Autofahrer das Schalten und Kuppeln auch selbst beibringen können. “Gerade Fahranfänger nutzen in der Regel Kleinwagen und gebrauchte Fahrzeuge, die eher selten mit Automatik ausgestattet sind”, sagte Bühler. Nach Angaben des DAT-Reports entscheiden sich nur 15 Prozent aller Gebrauchtwagenkäufer für ein Fahrzeug mit Automatik. Insgesamt fahren 69 Prozent aller Pkw-Halter in Deutschland einen Schaltwagen.
Der TÜV-Verband plädiert dafür, am Prinzip der Trennung von privater Fahrausbildung und staatlich anerkannter Prüfung durch Technische Prüfstellen festzuhalten. Laut Umfrage halten 86 Prozent der Bundesbürger diese Trennung grundsätzlich für sinnvoll. In Deutschland führen die TÜV-Organisationen und die Dekra die theoretischen und praktischen Fahrerlaubnisprüfungen durch. Sie stellen die “amtlich anerkannten Sachverständigen”, die bei der praktischen Prüfung auf dem Rücksitz mitfahren und die Fahrkenntnisse des Fahrschülers bewerten. Im Jahr 2018 sind nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes 1,7 Millionen praktische Prüfungen durchgeführt worden. Die Durchfallquote lag bei 29,4 Prozent.
Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa unter 1.010 Personen ab 16 Jahren. Die Fragestellung lautete: “Derzeit wird diskutiert, ob Fahranfänger, die ihren Führerschein auf einem Wagen mit Automatikgetriebe gemacht haben, auch ohne eine weitere Prüfung Fahrzeuge mit manuellem Schaltgetriebe fahren dürfen. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen in diesem Zusammenhang zu oder nicht zu?”
Über den TÜV-Verband: Der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) vertritt die politischen und fachlichen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Der Verband setzt sich für technische Sicherheit bei Produkten, Anlagen und Dienstleistungen durch unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung ein. Mit seinen Mitgliedern verfolgt der TÜV-Verband das Ziel, das hohe Niveau der technischen Sicherheit in unserer Gesellschaft zu wahren und Vertrauen für die digitale Welt zu schaffen.
Das von SKODA AUTO Deutschland unterstützte Duo Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer (D/D) macht den deutschen Doppelsieg in der WRC 2 perfekt. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/28249 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/Skoda Auto Deutschland GmbH”
– SKODA AUTO Deutschland Stammteam Fabian Kreim/Tobias Braun beschert dem deutschen Rallye-Sport den ersten Triumph in der WRC 2 bei der Rallye Deutschland – Markenkollegen Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer machen nach spannendem SKODA Duell den Doppelsieg für die deutschen SKODA FABIA R5 evo-Teams perfekt – Etwa 200.000 Zuschauer bejubeln die weltbesten Rallye-Piloten beim Event der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) in Deutschland – Fabian Kreim: “Der größte Erfolg meiner Karriere”
Das SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Tobias Braun (D/D) hat dem deutschen Rallye-Sport einen historischen Erfolg beim WM-Heimspiel beschert. Als erstes deutsches Duo gewannen die aktuellen Spitzenreiter der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) vor insgesamt gut 200.000 begeisterten Zuschauern die WRC 2-Wertung der Rallye Deutschland. Die Markenkollegen Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer (D/D) machten im baugleichen SKODA FABIA R5 evo den deutschen Doppelsieg beim Event der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) perfekt.
“Ich bin überglücklich, der Klassensieg bei der WM-Rallye in Deutschland ist der größte Erfolg meiner Karriere! Ich danke meinem Copiloten Tobias, SKODA AUTO Deutschland und dem BRR-Einsatzteam von Raimund Baumschlager für ihre sensationelle Unterstützung!”, jubelte der 26 Jahre alte Kreim und umarmte seinen Copiloten Tobias Braun (24). Der zweimalige deutsche Rallye-Meister Kreim zeigte bei seinem insgesamt siebten Start bei der Rallye Deutschland eine überragende Leistung und ließ die Elite der weltbesten Rallye-Piloten in der WRC 2-Kategorie hinter sich.
Nach 344,04 Kilometern und 19 Wertungsprüfungen hatten Kreim/Braun 18,5 Sekunden Vorsprung auf die ebenfalls von SKODA AUTO Deutschland unterstützten Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer (D/D). Zusammen sorgten die beiden SKODA Duos für einen der größten deutschen Rallye-Erfolge beim WM-Heimevent aller Zeiten. Bislang war es Griebels Förderer Armin Kremer (D) 2014 und 2016 als einzigem deutschen Rallye-Piloten gelungen, als Dritter einen WRC 2-Podestplatz bei der Rallye Deutschland herauszufahren. Diesmal gab es einen spektakulären Doppelsieg im strahlenden Sonnenschein zu feiern. “Gratulation an Fabian, wir haben uns wirklich ein spannendes Duell geliefert. Wir freuen uns über den Podestplatz und die tolle Performance des ganzen Teams von SKODA AUTO Deutschland vor so vielen Fans”, kommentierte Griebel.
Tatsächlich begeisterten die beiden SKODA Teams von Donnerstag bis Sonntag die vielen Tausend Zuschauer an den legendären Wertungsprüfungen zwischen Weinbergen und der Panzerplatte. Kreim hatte schon nach der ersten Prüfung am Donnerstag zwischenzeitlich in Führung gelegen, übernahm sie nach der elften Wertungsprüfung ‘Römerstraße 12’ am Samstag erneut und gab sie nicht mehr ab. Es war jedoch ein harter Kampf gegen den Markenkollegen Marijan Griebel, der erst am Sonntag bei den vier Prüfungen in den Weinbergen entschieden wurde. Mit 16,9 Sekunden Vorsprung war Kreim in den Finaltag gestartet, zwei Bestzeiten in der WRC 2 brachten dann am frühen Sonntagmorgen die Vorentscheidung. Marijan Griebel entschied dann mit einer Bestzeit in der letzten Wertungsprüfung den Kampf um Platz zwei gegen den Polen Kajetan Kajetanowicz für sich.
“Es war eine unglaublich anstrengende Rallye mit einem genialen Happy End. Wichtig war, die richtige Balance zwischen Angriff und Risiko zu finden und jederzeit kühlen Kopf zu bewahren. Toll, dass wir nun endlich auch beim WM-Heimspiel das ganze Team für die harte Arbeit der letzten Jahre belohnen konnten”, bilanzierte Kreim. Seine bis dato beste Platzierung bei der Rallye Deutschland war 2018 ein vierter Platz in der WRC 2 trotz eines Reifenschadens gewesen. Diesmal hatte Deutschlands Top-Rallye-Pilot endlich auch das nötige Quäntchen Glück für den ganz großen Erfolg.
“Das ist wirklich ein historischer Sieg für den deutschen Rallye-Sport und SKODA AUTO Deutschland! Unser Stammteam Fabian Kreim/Tobias Braun hat eine unglaublich starke Leistung abgeliefert und ist mit Köpfchen gefahren. Gratulation auch an Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer, die sich lange ein tolles Duell mit den Siegern geliefert und den Doppelsieg perfekt gemacht haben. Das war vor den vielen Tausend Zuschauern wirklich beste Werbung für die Marke SKODA”, bilanzierte Ulrich Bethscheider-Kieser, Leiter Produkt- und Markenkommunikation von SKODA AUTO Deutschland. Auch das SKODA Werksteam aus Tschechien bleibt in seiner Klasse das Maß der Dinge: In der WRC 2 Pro-Wertung der Hersteller triumphierte SKODA Motorsport Werkspilot Jan Kopecký (CZ).
Die Zahl zur ADAC Rallye Deutschland: 8
Die von SKODA AUTO Deutschland unterstützten Piloten Fabian Kreim und Marijan Griebel überzeugten bei der Rallye Deutschland auch mit insgesamt acht Prüfungsbestzeiten in der WRC 2. Kreim entschied mit zwei Topzeiten am Finaltag das WM-Heimspiel und stand im SKODA FABIA R5 nach insgesamt fünf Prüfungen an der Tabellenspitze seiner Klasse. Griebel war am Samstag im baugleichen Hightech-Allradler aus Tschechien zweimal in der längsten Wertungsprüfung der Rallye Deutschland auf der Panzerplatte der Schnellste. Am Sonntag triumphierte er zudem in der finalen Wertungsprüfung.
FIA Rallye-Weltmeisterschaft, ADAC Rallye Deutschland – Endstand in der WRC 2: 1. Kreim/Braun (D/D), SKODA FABIA R5 evo, 3:28:16,7 Std. 2. Griebel/Winklhofer (D/D), SKODA FABIA R5 evo, + 0.18,5 Min 3. Kajetanowicz/Szczepaniak (P/P), Volkswagen Polo GTI R5, + 0.21,5 Min 4. Tempestini/Itu (RO/RO), Hyundai i20, R5, + 4.47,2 Min 5. Gryazin/Fedorow (RUS/RUS), SKODA FABIA R5, + 4.54,7 Min
Die ADAC Rallye Deutschland im TV und Streaming
Red Bull TV (kostenfrei) Sonntag, 25. August: 22:00 Uhr, Highlights Sonntag
WRC+ (kostenpflichtig) Donnerstag, 22. August – Sonntag, 25. August: alle Wertungsprüfungen live, dazwischen Servicepark-Studio LIVE und Zusammenfassungen
DAZN (kostenpflichtig) Donnerstag, 22. August – Sonntag, 25. August: alle Wertungsprüfungen live
Das SKODA Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler gewann im SKODA FABIA R5 evo die WRC 2 Pro-Kategorie bei der ADAC Rallye Deutschland, dem zehnten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/28249 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/Skoda Auto Deutschland GmbH”
– Die neuen Tschechischen Rallye-Meister Jan Kopecký und Beifahrer Pavel Dresler sichern SKODA den fünften Saisonsieg in der WRC 2 Pro-Kategorie – SKODA Teamkollegen Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen beweisen ihre Schnelligkeit auf Asphalt, holen Rang drei in der Kategorie und verteidigen Tabellenführung – Fabian Kreim und Marijan Griebel fahren bei Premiere im SKODA FABIA R5 evo zu Rang 1 und 2 in der Privatfahrer vorbehaltenen Kategorie WRC 2
Mit dem Sieg in der Kategorie WRC 2 Pro erzielten Jan Kopecký und Pavel Dresler (CZE/CZE) im SKODA FABIA R5 evo bei der ADAC Rallye Deutschland (22.08.-25.08.2019), dem zehnten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft, ihr bestes Saisonergebnis. Ihre SKODA Teamkollegen Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN) kämpften sich nach einem Rückschlag am Samstag, als sie von der Strecke rutschten, auf Klassenrang drei zurück. Rovanperä konnte dadurch die Führung in der Fahrerwertung der WRC 2 Pro-Meisterschaft weiter ausbauen. Seit Zulassung für den Rallye-Sport im April 2019 ist der neue SKODA FABIA R5 evo in der Weltmeisterschaft in seiner Kategorie ungeschlagen. Auch in der WRC 2 Kategorie für Privatfahrer gab die tschechische Marke erneut den Ton an. Die Lokalmatadoren Fabian Kreim/Tobias Braun und Marijan Griebel/ Pirmin Winklhofer fuhren bei ihrer ersten Rallye im SKODA FABIA R5 evo zum Doppelsieg.
Der Schlusstag der ADAC Rallye Deutschland, des zehnten Laufs zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft, führte nach dem samstäglichen Abstecher auf die Panzerpisten des Truppenübungsplatzes von Baumholder zurück in die malerischen Weinberge der Mosel. Vier weitere Wertungsprüfungen standen am sonnigen Sonntag auf dem Programm. Die 28,06 Kilometer der Prüfung ‘Grafschaft’ waren der frühe Weckruf für die Teams.
Die Herausforderung für die SKODA Werksteams war klar: Die neuen tschechischen Rallye-Meister Jan Kopecký und Pavel Dresler hatten mit ihrem SKODA FABIA R5 evo die Führung in der WRC 2 Pro-Kategorie zu verteidigen und den Sieg in der Kategorie nach Hause zu bringen. Kalle Rovanperä und Jonne Halttunen, die in Führung liegend am Samstagmorgen von der Strecke gerutscht waren, sollten mit Rang drei in der Kategorie wertvolle Meisterschaftspunkte sichern.
Auf der ersten Prüfung des Tages agierte Kopecký betont vorsichtig, konnte aber trotzdem seine Führung weiter ausbauen. “Die Wertungsprüfung war wirklich tückisch, überall war loser Schotter auf der Piste, und einige Passagen im Wald waren rutschig. Ich musste wirklich aufpassen”, betonte er. Teamkollege Rovanperä ergänzte: “Am Morgen sorgten die kalten Reifen für eine ziemliche Rutschpartie. Ich war vorsichtig, aber es lief trotzdem ganz gut.” Sprach’s der Finne und ließ sich eine weitere Bestzeit in der Kategorie gutschreiben.
Tatsächlich konnten Jan Kopecký und Pavel Dresler ihre Führung verteidigen und ihren ersten Sieg in der WRC 2 Pro-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2019 erzielen. Kalle Rovanperä und Jonne Halttunen gingen mit ihrem SKODA FABIA R5 evo keine weiteren Risiken ein und eroberten mit Rang drei in der Kategorie weitere wichtige Meisterschaftspunkte sowohl für Fahrer- als auch Hersteller-Wertung der WRC 2 Pro-Meisterschaftstabelle.
In der WRC 2-Kategorie für Privatfahrer konnten Fabian Kreim (Deutscher Meister 2016 und 2017) und der amtierende Meister Marijan Griebel, beide unterstützt von SKODA Auto Deutschland, bei ihrer ersten Rallye mit dem neuen SKODA FABIA R5 evo einen Doppelsieg feiern.
SKODA Motorsport Chef Michal Hrabánek war auf dem Podium unweit des Bostalsees glücklich: “Glückwunsch an Jan und Pavel dafür, dass sie den Sieg dank einer tollen Leistung nach Hause gebracht haben. Wir sind stolz, dass unser neuer SKODA FABIA R5 evo in seiner Kategorie in der Rallye-Weltmeisterschaft weiterhin ungeschlagen bleibt. Das ist eine tolle Belohnung für die erfolgreiche Arbeit unseres ganzen Teams. Nach ihrem Missgeschick haben Kalle und Jonne das Beste aus der Situation gemacht und mit Rang drei wertvolle Meisterschaftspunkte geholt!”
Endergebnis ADAC Rallye Deutschland (WRC 2 Pro/WRC 2)
Ford Fiesta WRC-Pilot Teemu Suninen bei der Rallye Deutschland schnell, aber glücklos: Teemu Suninen/Jarmo Lehtinen beweisen nach frühem Elektrikdefekt ihr großes Potenzial mit Zeiten auf dem Niveau der Podestkandidaten. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6955 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH”
– Teemu Suninen/Jarmo Lehtinen beweisen nach frühem Elektrikdefekt ihr großes Potenzial mit Zeiten auf dem Niveau der Podestkandidaten
– Teamkollege Gus Greensmith kämpft bei seiner ersten Asphalt-Rallye im Ford Fiesta WRC mit deutlich erfahreneren Gegnern
– M-Sport-Teamchef Richard Millener: “Beide Piloten haben uns mit ihrer Performance in Deutschland beeindruckt”
– Platz zwei in der WRC 2 Pro-Wertung für Eric Camilli/Benjamin Veillas beim Asphaltdebüt des neuen Fiesta R5
KÖLN, 25. August 2019 – Die beiden von Ecoboost-Turbomotoren angetriebenen Ford Fiesta WRC des M-Sport Ford World Rally Teams haben bei der ADAC Rallye Deutschland mit schnellen Zeiten beeindruckt, doch beide Crews konnten ihre Performance nicht in Top-Ergebnisse umsetzen. Besonders die Wertungsprüfungsresultate von Teemu Suninen ließen aufhorchen: Das Tempo des jungen Finnen lag auf dem Niveau der Podestkandidaten. Allerdings hatten ihn technische Probleme am Freitag in der Gesamtwertung aussichtslos zurückgeworfen. Als Auslöser der Schwierigkeiten erwies sich ein Kabelbruch.
Als Suninen und sein Beifahrer Jarmo Lehtinen am Samstag mit dem reparierten Fiesta WRC wieder ins Geschehen eingriffen, zeigten sie auf beeindruckende Weise, was bei normalem Verlauf der Rallye für sie möglich gewesen wäre: Das finnische Duo legte konstant Spitzenzeiten hin, die ohne den Elektrikdefekt für einen Podestplatz gereicht hätten. Mit einem zweiten Platz bei der abschließenden Power Stage unterstrichen sie nicht nur ein weiteres Mal ihre Konkurrenzfähigkeit, sondern sammelten auch noch vier wertvolle Bonuspunkte für die WM-Wertung.
Ihre britischen Teamkollegen Gus Greensmith und Elliott Edmondson zeigten eine ähnlich starke Darbietung und fanden mit jedem Kilometer besser in den Rhythmus. Bei ihrem Asphaltdebüt mit dem Fiesta in World Rally Car-Konfiguration ließen die beiden Junioren mehr als einmal deutlich routiniertere Gegner hinter sich.
Am Samstag mussten sie zudem etwas Lehrgeld bezahlen: Einem Fahrfehler am Vormittag folgte ein schwieriger erster Durchgang über die fast 42 Kilometer lange Wertungsprüfung “Panzerplatte”. Greensmith/Edmondson nahmen die Herausforderung an und bewiesen überdies ihre Fähigkeiten als Mechaniker: Nach dem morgendlichen Ausrutscher tauschten sie auf der Verbindungsetappe zwischen zwei Wertungsprüfungen in wenigen Minuten einen gebrochenen Lenkhebel aus. Mit der Streckenerfahrung aus dem ersten Durchgang ging es fahrerisch bei der zweiten Passage der berühmten Wertungsprüfung deutlich voran.
“Dass unser Tempo für einen Podestplatz gereicht hätte, ist sicher ein positiver Aspekt. Umso ärgerlicher wiegt der frühe technische Defekt”, fasst M-Sport Teamchef Richard Millener den zehnten WM-Lauf zusammen. “Wir wussten nach dem Test vor der ‘Deutschland’ um Teemu Suninens großes Potenzial – und er hat bewiesen, dass wir mit unserer Einschätzung richtig lagen. Es ist sehr schade, dass er nicht mit dem verdienten Resultat belohnt wurde. Trotzdem kann er aus diesem Rallye-Wochenende viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben ziehen. Auch Gus Greensmith beeindruckte uns wieder mit seiner Performance und hat hier eine Menge Erfahrung gesammelt. Bei seinem ersten WM-Lauf in einem Fiesta WRC auf Asphalt rückte er einigen Top-Fahrern ganz schön nah. Auf diversen Prüfungen hat er erfahrenere Gegner geschlagen – in einem Fall sogar den amtierenden Weltmeister. Natürlich weiß er, dass er noch viel zu lernen hat, doch seine Fortschritte sind unverkennbar. Angesichts seiner wenigen Tage im World Rally Car fährt er unglaublich gelassen und geht super mit dem Druck um. Ich hoffe sehr, dass er diese Entwicklung über den Rest der Saison bestätigen kann.”
“Wir haben eine sensationelle Rallye erlebt”, jubelt der angesprochene Gus Greensmith. “Ich war angenehm überrascht, wie schnell wir eine ordentliche Pace gefunden haben. Auch wenn wir nie sehr weit vorne lagen, konnten wir uns mit Kalibern wie Andreas Mikkelsen und Espakki Lappi messen. Sie besitzen viel mehr Erfahrung. Ich würde sagen, für unseren ersten WRC-Ritt auf Asphalt war das ziemlich gut. Trotzdem müssen wir vor allem unsere Konstanz weiter verbessern, das wird manches erleichtern. Insgesamt verlief das Wochenende für uns sehr positiv – bis auf die Baumberührung am Samstag. Immerhin konnten wir danach ausprobieren, wie schnell wir einen Lenkhebel wechseln können.”
Teemu Suninen / Jarmo Lehtinen (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3); Platz: 29; WM-Rang: 8
“Das Resultat entspricht keinesfalls unseren Ansprüchen, aber unsere Performance und meine Prüfungszeiten waren sogar besser als erwartet. Wir wollten um die Top-Fünf-Plätze kämpfen und es sieht so aus, als hätte sogar das Podium in Reichweite gelegen. Wegen des Problems am Freitag nehmen wir leider nicht viele WM-Punkte aus Deutschland mit, aber unsere zweitschnellste Zeit auf der Power Stage spricht Bände über unser Tempo. Dieses Ergebnis und die Bonuspunkte waren schon eher nach meinem Geschmack – mit diesem positiven Gefühl gehen wir die nächsten Aufgaben an.”
Starkes Asphaltdebüt des neuen Fiesta R5 in der WRC 2 Pro-Kategorie
Mit Platz zwei in der hart umkämpften WRC 2 Pro haben Èric Camilli und Beifahrer Benjamin Veillas dem von M-Sport Ford neu entwickelten Fiesta R5 ein hervorragendes Debüt auf asphaltierten Strecken ermöglicht. Die Franzosen gewöhnten sich von Kilometer zu Kilometer immer besser an den umfangreich überarbeiteten Turbo-Allradler und zeigten schon bald sein Potenzial für Wertungsprüfungs-Klassenbestzeiten auf – so zum Beispiel auf der 41,17 Kilometer langen und als besonders materialzehrend berüchtigten “Panzerplatte”. Erst ein Reifenschaden auf der letzten von 19 Wertungsprüfungen warf das Duo am Sonntagmittag aus dem Kampf um den Klassensieg.
Richard Millener: “Der neue Fiesta R5 unterscheidet sich stark von seinem erfolgreichen Vorgänger. Éric Camilli hat eine Weile gebraucht, um seinen Fahrstil dem neuen Auto anzupassen. Es besitzt so viele intelligente Technologien und großes Potenzial – toll, dass Éric dies bereits bei der ersten Asphalt-Rallye mit Spitzenzeiten aufzeigen konnte. Wir führen nun ein aufwändiges Test- und Entwicklungsprogramm durch, um die Leistungsfähigkeit des neuen Fiesta R5 noch besser auszuschöpfen.”
“Das war ein sehr gutes Wochenende für uns, wir haben viele Verbesserungsmöglichkeiten gefunden”, so Camilli. “Wir wussten, dass uns eine schwierige Aufgabe bevorsteht und wir einige Dinge zu beweisen hatten. Mit harter und konzentrierter Arbeit kamen wir Topzeiten aber immer näher – und waren auf der Königprüfung dieser Rallye, der ,Panzerplatte’, sogar die Schnellsten. Ich denke, damit konnten wir das Potenzial des neuen Fiesta R5 sehr gut aufzeigen.”
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Ford-Werke GmbH
Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert. Weitere Presse-Informationen finden Sie unter http://www.media.ford.com.
Abstrakte Darstellung der E-Mobilität Pi: Die gesamte Karbonkarosserie des Fahrzeuges sammelt die Energie nichtsichtbarer Strahlenspektren aus der Umgebung und wandelt diese in atomare Vibrationen (Pressefoto zur honorarfreien Verwendung) / Klima und Lade-Dilemma der E-Autos rütteln die Politik auf / Alternative mit Neutrino-Technologie und Automodell Pi immer mehr im Fokus / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/132561 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/Neutrino Energy/NEUTRINO DEUTSCHLAND GMBH”
Nun wird auch die Politik aufmerksam: Die Fortschritte der Neutrino Energy Group und des Automodells Pi einerseits und die Nachteile des bisherigen Konzepts der Elektromobilität rütteln endlich Spitzenpolitiker in Berlin auf.
Prof. Dr. Günther Krause, ehemaliger Bundesverkehrsminister unter Bundeskanzler Helmut Kohl, bestätigt, dass die Ansätze der Neutrino-Technologie im Bundeskanzleramt sowie in der CDU-Bundesparteizentrale angekommen sind.
Allein der lang erhoffte, aber weit verfehlte Durchbruch der E-Mobilität in Deutschland zwingt immer mehr Politiker, nach Auswegen zu suchen. Von den insgesamt 47 Millionen Pkw, die in Deutschland zugelassen sind, sind nur rund 400.000 E-Autos. Damit liegt Deutschland weit hinter den Planungen. Auch die Anreize mit Kaufprämien brachten kaum Erfolg.
Sollte die Zahl der E-Autos in den nächsten Jahren auf mehrere Millionen Fahrzeuge steigen, ist allein wegen der mangelnden Lademöglichkeiten das Fiasko vorprogrammiert. Wegen der kurzen Reichweiten und der langen Ladedauer müssten die Autobahnraststätten mit Ladestationen in der Größenordnung von Fußballfeldern ausgebaut werden. Die teilweise umweltschädliche Herkunft des Stroms als Treibstoff für E-Fahrzeuge ist ein weiterer Nachteil, den weder die Politik noch die Automobilindustrie in den Griff bekommen.
Aus diesen Gründen sowie aus dringendem Handlungsbedarf in der Klimapolitik beginnt allmählich auch die Bundespolitik, sich mit naheliegenden Alternativen zu befassen. Holger Thorsten Schubart, CEO der Neutrino Energy Group, empfindet es als Glücksfall, dass ausgerechnet Deutschland von einer promovierten Physikerin regiert wird, die für technische Fragen Verständnis hat.
Die Neutrino Energy Group, ein deutsch-amerikanisches Forschungs- und Entwicklungsunternehmen, arbeitet an der Entwicklung des Konzepts Pi. Das revolutionäre und weltweit patentierte Modell macht sich die jüngsten Erkenntnisse der Physik zunutze, wonach Neutrinos, die als sogenannte Geisterteilchen unablässig aus dem All strömen und alles durchdringen, etwas Masse besitzen und Wechselwirkung zeigen. Somit lässt sich ein Teil dieser Energie durch speziell hergestellte Metamaterialien in Gleichstrom umwandeln. Die zunächst extrem schwache Wechselwirkung wird durch die besondere Materialeigenschaften mit extrem großer physikalischer Oberfläche ausreichend kompensiert.
“Unser nächstes großes Entwicklungsziel ist die Elektromobilität mit Hilfe der Neutrinovoltaic-Technologie und unserer Marke Pi. Diese Technologie wird Probleme der heutigen E-Autos – wie lange Ladezeiten, ungenügendes Ladesäulennetz und insbesondere die Verwendung ‘unehrlichen’ Strom aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe – nicht mehr kennen. Diese Technologie wird sich daher auch bei anderen Automobilherstellern durchsetzen”, ist Physik-Professor R. Strauss, Wissenschaftlicher Beirat der Neutrino Energy Group, überzeugt. “Es ist dringend Zeit, mit den Missverständnissen und Mythen aufzuräumen. Bei der Neutrinovoltaic-Technologie werden selbstverständlich keine Neutrinos eingefangen, sondern es geht um Mikro-Vibrationen, die durch die nichtsichtbaren natürlichen und künstlichen Strahlenspektren in Nanokohlenstoffkristallen entstehen. Im übrigen auch durch Elektrosmog.”
Die Neutrino Energy Group wird nun in erster Linie den deutschen Autobauern ihre Technologie anbieten, um deren Ladesäulen-Problematik zu lösen. Dabei geht es um sehr leichte Elektrofahrzeuge, deren Karosserie nicht aus Aluminium besteht, sondern aus Karbon. Dieses Kohlenstoffverbundmaterial ist nicht nur extrem leicht, sondern ermöglicht auch die problemlose Integration der Energiewandler. Somit kann der gesamte Fahrzeugkörper für die Energiewandlung genutzt werden.
Die Energiewandler haben die Funktion eines Kleinkraftwerkes im Fahrzeug selbst. Die Tiefe der Karosserie ist ausreichend groß, um die notwendige Energiemenge auf der Basis der Neutrinovoltaic-Technologie wandeln zu können. Dadurch lässt sich der Strom für den Fahrzeugantrieb sogar während der Fahrt bereitstellen.
Prof. Strauss weist auf einen weiteren Aspekt hin: “Jeder weiß, wie sehr sich ein Fahrzeug in der Sonne oder sogar im Schatten aufheizt. Manchmal wird es so heiß, dass man nicht einmal mehr die Hand darauf legen kann. Die Energie, die dafür benötigt wird, entspricht mehr als dem durchschnittlichen Energiebedarf einer vierköpfigen Familie für einen ganzen Monat zum Kochen. Wenn die Neutrinovoltaic-Zellen in der Karosserie warm werden, steigern sich die atomaren Schwingungen, und es wird mehr Energie gewandelt. Die Elektrofahrzeuge Pi lassen also auch diese Energie nicht mehr ungenutzt verstreichen.”
Ex-Verkehrsminister Günther Krause ergänzt: “Die Elektromobilität macht dann erst wirklich Sinn, wenn wir in Zukunft keine ‘Monsterbatterien’ mehr brauchen, die durch ‘unehrliche Energie’, also durch Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugten Strom, geladen wurden. Wir brauchen vielmehr eine Pi-Kraftwerkslösung im Auto. Diese wandelt permanent während der Fahrt und insbesondere auch im Stand Energie. Ladestationen werden damit in Zukunft nicht mehr benötigt. Da kann man wirklich sagen: Wir schaffen das.”
Auch die von SKODA AUTO Deutschland Duo unterstützten Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer (D/D) liegen als Vierte aussichtsreich im Rennen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/28249 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/Skoda Auto Deutschland GmbH”
– Starker Auftakt für das Stammteam Fabian Kreim/Tobias Braun beim WM-Heimspiel – Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer als Vierte ebenfalls im FABIA R5 evo stark unterwegs – Tausende Zuschauer bejubeln bei Kaiserwetter die Show der weltbesten Rallye-Piloten in den Weinbergen – SKODA mit Doppelführung in der WRC 2 Pro – Fabian Kreim: “Wir haben gezeigt, dass wir auch international konkurrenzfähig sind”
Das SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Tobias Braun (D/D) fährt beim WM-Heimspiel auf Podestkurs. Nach den ersten beiden Wertungstagen der ADAC Rallye Deutschland belegen die aktuellen Spitzenreiter der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) einen glänzenden dritten Platz in der WRC 2-Wertung. Auf Position vier ebenfalls chancenreich im Rennen liegt vor dem Finalwochenende des Laufs der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) das von SKODA AUTO Deutschland unterstützte Duo Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer (D/D). Tausende Zuschauer bejubelten am Freitag bei Kaiserwetter in den Weinbergen der Mosel-Region die Show der weltbesten Rallye-Piloten.
“Ich denke, wir haben zum Auftakt unseres WM-Heimspiels gezeigt, dass wir auch international konkurrenzfähig sind. Wir sind sauber und ohne größere Fehler durchgefahren. Unser Ziel, erstmals bei der Rallye Deutschland aufs Podest zu fahren, ist in Reichweite. Ich denke, dass wir noch ein bisschen zulegen können, denn das Vertrauen in unseren neuen FABIA R5 evo nimmt zu”, kommentierte Kreim nach den ersten sieben Wertungsprüfungen der ADAC Rallye Deutschland. In seiner ersten Rallye mit der evo-Version des Erfolgsmodells SKODA FABIA R5 glänzte der zweimalige Deutsche Rallye-Meister am Donnerstag gleich mit einer WRC 2-Bestzeit in der ersten Wertungsprüfung.
Auch am Freitag setzte Kreim dann bei seiner siebten Deutschland-Rallye seinen starken Auftritt fort und fuhr auch in fünf der engen und kurvigen Prüfungen in den Weinbergen auf einen Podestplatz in seiner Klasse. Nach 106 der 344 Wertungskilometer liegt Kreim als aktuell Drittplatzierter nur 32,1 Sekunden hinter dem führenden Franzosen Stephane Lefebvre im Volkswagen Polo GTI R5.
Ebenfalls einen gelungenen Start in seine Heim-Rallye erlebte Marijan Griebel. Auch der amtierende Deutsche Rallye-Meister hielt mit den internationalen Topfahrern hervorragend mit und liegt als Vierter nur 19,8 Sekunden hinter Kreim. “Das ist ja unsere erste Rallye im FABIA R5 evo und dafür läuft es schon sehr gut. Ich habe durch einen Verbremser auf der vierten Wertungsprüfung etwas Zeit verloren. Aber die Rallye ist noch sehr lang”, kommentierte Griebel.
Die Vorentscheidung dürfte auf den 157,92 Wertungskilometern am Samstag fallen. Dann stehen als Highlight für Zehntausende Zuschauer insgesamt vier Prüfungen auf der legendären Panzerplatte an. Darunter auch die mit 41,17 Kilometern längste Wertungsprüfung, die gleich zweimal bewältigt werden muss. Ein echter Nerventest: Die rauen Betonplatten verzeihen genau wie die schweren Hinkelsteine am Rand der eigentlich für Panzer vorgesehenen Pisten keinen Fehler.
“Das war ein starker Start der SKODA Piloten Fabian Kreim und Marijan Griebel! Wir sind mit Blick auf unser anvisiertes Ziel Podestplatz auf Kurs und haben den vielen Fans unserer Marke SKODA beste Unterhaltung geboten”, bilanzierte Christof Birringer, Leiter Unternehmenskommunikation von SKODA AUTO Deutschland. Auch das SKODA Werksteam zeigt sich in Topform: In der WRC 2 Pro-Wertung der Hersteller liegen die Werkspiloten von SKODA Motorsport, Kalle Rovanperä (FIN) und Jan Kopecký (CZ), nach einer Galavorstellung souverän auf den Plätzen eins und zwei ihrer Klasse.
Die Zahl zur ADAC Rallye Deutschland: 110,0 Bei seiner WRC 2-Bestzeit in der Prüfung ,St. Wendeler Land’ benötigte SKODA AUTO Deutschland-Pilot Fabian Kreim 2:50,2 Minuten für 5,20 Kilometer. Das entspricht einer stolzen Durchschnittsgeschwindigkeit von 110,0 Stundenkilometern.
FIA Rallye-Weltmeisterschaft, ADAC Rallye Deutschland – Zwischenstand in der WRC 2: 1. Lefebvre/Dubois (F/F), Volkswagen Polo GTI R5, 1:02:31,0 Std. 2. Ciamin/Roche (F/F), Volkswagen Polo GTI R5, + 0.08,1 Min 3. Kreim/Braun (D/D), SKODA FABIA R5 evo, + 0.32,1 Min 4. Griebel/Winklhofer (D/D), SKODA FABIA R5 evo , +0.51,9 Min 5. Andolfi/Scattolin (I/I), SKODA FABIA R5, + 1,02,5 Min
WRC+ (kostenpflichtig) Donnerstag, 22. August – Sonntag, 25. August: alle Wertungsprüfungen live, dazwischen Servicepark-Studio LIVE und Zusammenfassungen
DAZN (kostenpflichtig) Donnerstag, 22. August – Sonntag, 25. August: alle Wertungsprüfungen live
– SKODA AUTO Deutschland Stammteam Fabian Kreim/Tobias Braun führt beim WM-Heimspiel 16,9 Sekunden vor den Markenkollegen Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer – Zehntausende Zuschauer erleben ereignisreichen Tag – SKODA Bestzeiten auf der legendären Panzerplatte – Fabian Kreim: “Kühler Kopf ist entscheidend”
Fabian Kreim (D) vor Marijan Griebel (D): SKODA geht mit einer Doppelführung in der WRC 2 in den Finaltag der ADAC Rallye Deutschland. Die beiden deutschen Top-Piloten glänzten an einem überaus ereignisreichen Samstag beim WM-Heimspiel im FABIA R5 evo mit insgesamt vier Prüfungsbestzeiten in ihrer Klasse. Drei davon setzten die von Zehntausenden Fans bejubelten Lieblinge des deutschen Publikums in den besonders anspruchsvollen Wertungsprüfungen auf der legendären Panzerplatte.
“Das war wirklich ein Rallye-Tag, der uns alles abgefordert hat. Wir haben versucht, die richtige Mischung aus Tempo und kontrolliertem Risiko zu finden. Natürlich ist es genial, beim WM-Heimspiel an der Spitze in der WRC 2 zu liegen. Aber die Rallye ist noch lang – jetzt ist es entscheidend, einen kühlen Kopf zu bewahren. Und das nötige Quäntchen Glück zu haben”, kommentierte SKODA AUTO Deutschland Toppilot Kreim den zweifellos schwierigsten Tag des deutschen Events der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2).
157,92 Wertungskilometer standen am Samstag auf dem Plan. Und schon in den Wertungsprüfungen am Vormittag überschlugen sich die Ereignisse. Nacheinander schieden die bis dahin führenden Franzosen Stéphane Lefebvre und Nicolas Ciamin in ihren Volkswagen Polo GTI R5 aus. So führten nach der elften Wertungsprüfung ‘Römerstraße 2’ erstmals die von SKODA AUTO Deutschland unterstützten Teams Fabian Kreim/Tobias Braun (D) und Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer (D) die Gesamtwertung in der WRC 2 an.
Auch anschließend blieb es dramatisch: In der ersten, kürzeren Wertungsprüfung auf der Panzerplatte zog sich Griebel einen doppelten Reifenschaden zu, verlor über eine halbe Minute auf die Bestzeit des zweimaligen deutschen Rallye-Meisters Fabian Kreim und fiel zwischenzeitlich auf Rang drei zurück. Doch Griebel schlug mit frischen Pneus mit einer Bestzeit auf der mit gut 41 Kilometern längsten Wertungsprüfung zurück, während Kreim durch einen Verbremser etwas Zeit einbüßte. Auch im zweiten Umlauf dieser anspruchsvollen Prüfung setzte Griebel eine beeindruckende Bestzeit. “Der Tag war eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit einem Happy End. Das Zwischenergebnis mit einer Doppelführung für SKODA passt sehr gut. Am Sonntag stehen weitere spannende Prüfungen bevor”, kommentierte Griebel.
Unter dem Strich geht Fabian Kreim mit 16,9 Sekunden Vorsprung auf Marijan Griebel in den Finaltag der Rallye Deutschland. 79,50 Kilometer in vier Wertungsprüfungen stehen dann noch auf dem Plan. “Platz eins und zwei in der WRC 2 bei der WM-Rallye in Deutschland sind ein grandioses Zwischenresultat. Die von SKODA AUTO Deutschland unterstützten Teams Fabian Kreim/Tobias Braun und Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer haben wirklich eine tolle Vorstellung abgeliefert. Aber zum Jubeln ist es noch viel zu früh, schließlich müssen wir das Ergebnis noch ins Ziel bringen”, bilanzierte Ulrich Bethscheider-Kieser, Leiter Produkt- und Markenkommunikation von SKODA AUTO Deutschland. Auch das SKODA Werksteam aus Tschechien bleibt in seiner Klasse das Maß der Dinge: In der WRC 2 Pro-Wertung der Hersteller liegt SKODA Motorsport Werkspilot Jan Kopecký (CZ) in Führung.
Die Zahl zur ADAC Rallye Deutschland: 4
Die von SKODA AUTO Deutschland unterstützten Piloten Fabian Kreim und Marijan Griebel glänzten am Samstag bei der Rallye Deutschland mit vier Bestzeiten in der WRC 2. Kreim setzte im SKODA FABIA R5 evo zwei Topzeiten, Griebel war im baugleichen Hightech-Allradler aus Tschechien zweimal in der längsten Wertungsprüfung der Rallye Deutschland auf der Panzerplatte der Schnellste.
FIA Rallye-Weltmeisterschaft, ADAC Rallye Deutschland – Zwischenstand in der WRC 2: 1. Kreim/Braun (D/D), SKODA FABIA R5 evo, 2:37:41,9 Std. 2. Griebel/Winklhofer (D/D), SKODA FABIA R5 evo, + 0.16,9 Min 3. Kajetanowicz/Szczepaniak (P/P), Volkswagen Polo GTI R5, + 0.25,4 Min 4. Andolfi/Scattolin (I/I), SKODA FABIA R5, + 0.39,5 Min 5. Gryazin/Fedorow (RUS/RUS), SKODA FABIA R5, + 4.24,4 Min
Die ADAC Rallye Deutschland im TV und Streaming
Red Bull TV (kostenfrei) Samstag, 24. August: 22:00 Uhr, Highlights Samstag Sonntag, 25. August: 22:00 Uhr, Highlights Sonntag
WRC+ (kostenpflichtig) Donnerstag, 22. August – Sonntag, 25. August: alle Wertungsprüfungen live, dazwischen Servicepark-Studio LIVE und Zusammenfassungen
DAZN (kostenpflichtig) Donnerstag, 22. August – Sonntag, 25. August: alle Wertungsprüfungen live
Ford Chip Ganassi Racing will IMSA-Siegesserie in Virginia fortsetzen: Ford liegt vor dem neunten von elf Saisonläufen der IMSA-Serie auf Platz zwei der Herstellerwertung. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6955 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/Ford-Werke GmbH/Ford CGR”
– Ford Chip Ganassi Racing peilt dritten Sieg in Folge in der nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Meisterschaft an
– Ein Triumph auf dem Virginia International Raceway wäre Premiere für den Ford GT
– Ford CGR-Pilot Dirk Müller aus Burbach im Siegerland will erstmals mit dem Ford GT auf der 5,263 Kilometer langen Fahrerstrecke triumphieren
– Ford liegt vor dem neunten von elf Saisonläufen der IMSA-Serie auf Platz zwei der Herstellerwertung
Nach zwei Doppelsiegen hintereinander startet Ford Chip Ganassi Racing (CGR) am kommenden Wochenende hochmotiviert zum neunten von elf Läufen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC). Der 5,263 Kilometer lange Virginia International Raceway gilt als echte Fahrerstrecke. Der Kurs im Süden des US-Bundesstaats Virginia unweit der Grenze zu North Carolina bietet mit Hochgeschwindigkeitspassagen und langsamen Kurven alles, was das Rennfahrerherz begehrt. Die Streckenführung lädt zu spannenden Positionskämpfen ein, und aufgrund der Abwesenheit der Prototypen bei diesem Lauf geht es für die Ford GT um den begehrten Gesamtsieg. Strategisch wichtig: Neutralisationsphasen sind auf dieser Strecke historisch selten. Von 271 Runden, welche die Ford GT dort bislang zurückgelegt haben, wurden lediglich sieben unter “Gelb” absolviert.
Von den Ford CGR-Piloten Dirk Müller aus Burbach, Joey Hand (USA), Richard Westbrook (GB) und Ryan Briscoe (AUS) konnte lediglich der Australier 2013 bereits einen Sieg in Virginia feiern. Dem Ford GT blieb dieser Erfolg bislang versagt, obgleich beide Fahrer-Duos in den zurückliegenden beiden Jahren je eine Pole-Position holten und je einmal auf Platz zwei ins Ziel kamen. 2019 will CGR bei dem Rennen über zwei Stunden und 40 Minuten seine jüngste Siegesserie fortsetzen – erst Anfang August gelang dem Team der Doppelerfolg auf der legendären Road America. Bei noch insgesamt drei ausstehenden Läufen liegen Briscoe/Westbrook mit nur 18 Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze auf Platz drei der Fahrerwertung. Im Klassement der Hersteller belegt Ford aktuell den zweiten Rang.
“Der Virginia International Raceway war nie ganz einfach für uns”, blickt Richard Westbrook zurück, der den Ford GT mit der Startnummer 67 im vergangenen Jahr auf den ersten Startplatz stellte. “Wir waren im Rennen strategisch stark und hatten ein super Auto mit einer prima Abstimmung, wurden aber leider Opfer eines technischen Defekts. Im Langstreckensport kommt es darauf an, am Ende noch dabei zu sein und angreifen zu können. Das Blatt kann sich jederzeit wenden.”
“Wir alle lieben diese Rennstrecke!”, erklärt Dirk Müller. Zusammen mit Joey Hand erreichte der Nordrhein-Westfale 2016 den zweiten Platz. “Das Glück war in Virginia nicht immer auf unserer Seite”, räumt der Deutsche ein, “aber momentan sind wir als Team so stark, dass wir in diesem Jahr das bessere Ende für uns haben könnten. Wir geben alles für den ersten Sieg unseres Ford CGR-Teams auf diesem Kurs.” Müller und Hand pilotieren den Ford GT mit der Startnummer 66. Der Siegerländer rangiert auf Position fünf der Fahrermeisterschaft, der US-Amerikaner liegt auf dem zehnten Platz.
Der Start erfolgt am Sonntag, 25. August, um 13:35 Uhr Ortszeit (19:35 Uhr MESZ). Außerhalb der USA und Kanada ist das Rennen kostenfrei auf www.imsa.com zu verfolgen.
Ford-Werke GmbH
Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert. Weitere Presse-Informationen finden Sie unter http://www.media.ford.com.
TÜV Rheinland: Schulkinder frühzeitig an Straßenverkehr gewöhnen / Kinder mit dem „Elterntaxi“ nicht bis zum Schultor bringen / Mangelnde Erfahrung führt zu höheren Durchfallquoten beim Führerschein Foto: TÜV Rheinland Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/31385 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/TÜV Rheinland AG“
In wenigen Tagen startet im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen das neue Schuljahr. Dann bringen wieder viele Eltern ihre Kinder – insbesondere Grundschulkinder – mit dem Auto zur Schule. Dieses auch als „Elterntaxi“ bekannte Phänomen ist weit verbreitet. Laut der Studie „Mobilität in Deutschland“ von 2017 wird fast die Hälfte aller Grundschulkinder in Deutschland mit dem Auto zur Schule gefahren. Nur rund ein Drittel der Kinder geht zu Fuß, 13 Prozent kommen mit dem Fahrrad und 10 Prozent mit dem Bus. „Es gibt viele Gründe für ‚Elterntaxis‘. Oft sind beispielsweise beide Eltern berufstätig und machen auf dem Weg zur Arbeit einen Abstecher zur Schule. Das lässt sich leichter organisieren und ist aus Sicht mancher Eltern sicherer als der Fußweg oder der öffentliche Nahverkehr“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrzeugexperte bei TÜV Rheinland. „Damit nehmen Eltern ihren Kindern die Chance, Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln. Besser ist es, wenn Kinder sich so früh wie möglich selbständig auf den Schulweg machen.“
Halteverbot vor Schulen unbedingt beachten
Wer für den Schulweg nicht auf das Auto verzichten kann, der kann mit anderen Eltern Fahrgemeinschaften bilden und so den Verkehr rund um die Schule entlasten. Außerdem gilt es, für mehr Sicherheit einige Regeln zu beachten. So sollten Kinder immer auf der Gehwegseite aus dem Auto steigen. Außerdem sollten Eltern ihre Kinder nicht direkt am Schultor aussteigen lassen. „Direkt vor Schulen besteht in der Regel ein absolutes Halteverbot. Das bedeutet ausnahmslos: Für das Ein- und Aussteigen darf nicht gehalten werden. Denn das gefährdet andere Schulkinder und Verkehrsteilnehmer“, unterstreicht Rechtien.
Aktive Erfahrung im Verkehr ermöglichen
Besser ist es, einen geeigneten Platz zum Ein- und Aussteigen in der Nähe der Schule zu wählen. Manche Gemeinden haben inzwischen eigene Haltestellen für „Elterntaxis“ eingerichtet. Von dort aus können die Kinder zumindest einen kurzen Weg selbständig zurücklegen. „Jede Erfahrung als aktiver Verkehrsteilnehmer ist wertvoll. Viele Kinder nutzen im Auto ihr Smartphone und beobachten nicht mehr den Verkehr. Dadurch fällt das ‚passive Lernen‘ weg“, hat Rechtien beobachtet. Eine Folge der „Elterntaxis“ sind laut dem Experten höhere Durchfallquoten in der Führerscheinprüfung. „Wer sich in der Fahrschule erstmals mit den Regeln für den Straßenverkehr beschäftigt, dem fällt es anfangs sehr schwer, die Verkehrssituationen – beispielsweise im dichten Stadtverkehr – richtig einzuschätzen“, sagt Thorsten Rechtien.
Fuß- oder Fahrradweg einüben und den sichersten Weg wählen
Sind Fußweg oder Fahrrad mögliche Alternativen, sollten Eltern den Weg mit ihren Kindern einüben. Darüber hinaus ist es besser, nicht den kürzesten, sondern den sichersten Weg zu wählen. „Im Zweifel lieber Umwege in Kauf nehmen und Straßenquerungen vermeiden“, rät Thorsten Rechtien. Wichtig sind besonders im Herbst und Winter helle Kleidung, Reflektoren auf den Schulranzen und gute Beleuchtung am Fahrrad, so dass die Kinder für Autofahrer schon aus der Ferne gut sichtbar sind. „Sicherer ist es gerade am Anfang, wenn Kinder gemeinsam mit Mitschülern zur Schule gehen oder fahren. Hierfür sollten Eltern entsprechende Verabredungen treffen“, sagt Rechtien.
TÜV Rheinland: Schulkinder frühzeitig an Straßenverkehr gewöhnen / Kinder mit dem “Elterntaxi” nicht bis zum Schultor bringen / Mangelnde Erfahrung führt zu höheren Durchfallquoten beim Führerschein Foto: TÜV Rheinland Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/31385 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/TÜV Rheinland AG”
In wenigen Tagen startet im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen das neue Schuljahr. Dann bringen wieder viele Eltern ihre Kinder – insbesondere Grundschulkinder – mit dem Auto zur Schule. Dieses auch als “Elterntaxi” bekannte Phänomen ist weit verbreitet. Laut der Studie “Mobilität in Deutschland” von 2017 wird fast die Hälfte aller Grundschulkinder in Deutschland mit dem Auto zur Schule gefahren. Nur rund ein Drittel der Kinder geht zu Fuß, 13 Prozent kommen mit dem Fahrrad und 10 Prozent mit dem Bus. “Es gibt viele Gründe für ‘Elterntaxis’. Oft sind beispielsweise beide Eltern berufstätig und machen auf dem Weg zur Arbeit einen Abstecher zur Schule. Das lässt sich leichter organisieren und ist aus Sicht mancher Eltern sicherer als der Fußweg oder der öffentliche Nahverkehr”, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrzeugexperte bei TÜV Rheinland. “Damit nehmen Eltern ihren Kindern die Chance, Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln. Besser ist es, wenn Kinder sich so früh wie möglich selbständig auf den Schulweg machen.”
Halteverbot vor Schulen unbedingt beachten
Wer für den Schulweg nicht auf das Auto verzichten kann, der kann mit anderen Eltern Fahrgemeinschaften bilden und so den Verkehr rund um die Schule entlasten. Außerdem gilt es, für mehr Sicherheit einige Regeln zu beachten. So sollten Kinder immer auf der Gehwegseite aus dem Auto steigen. Außerdem sollten Eltern ihre Kinder nicht direkt am Schultor aussteigen lassen. “Direkt vor Schulen besteht in der Regel ein absolutes Halteverbot. Das bedeutet ausnahmslos: Für das Ein- und Aussteigen darf nicht gehalten werden. Denn das gefährdet andere Schulkinder und Verkehrsteilnehmer”, unterstreicht Rechtien.
Aktive Erfahrung im Verkehr ermöglichen
Besser ist es, einen geeigneten Platz zum Ein- und Aussteigen in der Nähe der Schule zu wählen. Manche Gemeinden haben inzwischen eigene Haltestellen für “Elterntaxis” eingerichtet. Von dort aus können die Kinder zumindest einen kurzen Weg selbständig zurücklegen. “Jede Erfahrung als aktiver Verkehrsteilnehmer ist wertvoll. Viele Kinder nutzen im Auto ihr Smartphone und beobachten nicht mehr den Verkehr. Dadurch fällt das ‘passive Lernen’ weg”, hat Rechtien beobachtet. Eine Folge der “Elterntaxis” sind laut dem Experten höhere Durchfallquoten in der Führerscheinprüfung. “Wer sich in der Fahrschule erstmals mit den Regeln für den Straßenverkehr beschäftigt, dem fällt es anfangs sehr schwer, die Verkehrssituationen – beispielsweise im dichten Stadtverkehr – richtig einzuschätzen”, sagt Thorsten Rechtien.
Fuß- oder Fahrradweg einüben und den sichersten Weg wählen
Sind Fußweg oder Fahrrad mögliche Alternativen, sollten Eltern den Weg mit ihren Kindern einüben. Darüber hinaus ist es besser, nicht den kürzesten, sondern den sichersten Weg zu wählen. “Im Zweifel lieber Umwege in Kauf nehmen und Straßenquerungen vermeiden”, rät Thorsten Rechtien. Wichtig sind besonders im Herbst und Winter helle Kleidung, Reflektoren auf den Schulranzen und gute Beleuchtung am Fahrrad, so dass die Kinder für Autofahrer schon aus der Ferne gut sichtbar sind. “Sicherer ist es gerade am Anfang, wenn Kinder gemeinsam mit Mitschülern zur Schule gehen oder fahren. Hierfür sollten Eltern entsprechende Verabredungen treffen”, sagt Rechtien.
Blitzer-Urteil in Rheinland-Pfalz erwartet. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/113055 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/CODUKA GmbH”
Der Messdaten-Skandal nimmt kein Ende. Aktuell steht ein Urteil des Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz aus. Gegenstand der Prüfung ist der Poliscan Blitzer von der Firma Vitronic, dessen fehlende Messdatenspeicherung keine verwertbaren Ergebnisse liefern soll. Worin die genaue Problematik liegt, erläutert die Berliner Coduka GmbH. Das Legal-Tech-Unternehmen hilft betroffenen Verkehrsteilnehmern kostenfrei. Diese müssen lediglich ihren Anhörungsbogen und Bußgeldbescheid auf www.geblitzt.de einreichen.
Laut Recherche des SWR wurde ein Autofahrer auf der A8 bei Zweibrücken geblitzt. Um gegen das Bußgeld in Höhe von 110 Euro und einen Punkt in Flensburg vorzugehen, beruft sich sein Verteidiger nun auf das im Juli dieses Jahres gefällte Urteil des Verfassungsgerichtshofs in Saarbrücken. Dieser entschied, dass Geschwindigkeitsmessungen mit dem Blitzer TraffiStar S350 des Herstellers Jenoptik nicht verwertbar sind. Als Grund nannte das Gericht auch hier die nicht vorhandene Speicherung der Rohmessdaten.
Das TraffiStar-Urteil veranlasste die saarländischen Behörden auch Messungen des Typs XV3 von Leivtec und eben des Poliscan Blitzers von Vitronic als nicht verwertbar einzustufen. Ein ähnliches Schicksal ereilte die Laserpistole LTI TruSpeed, nachdem ein im sächsischen Pirna geblitzter Autofahrer vor Gericht gegangen war – auch wenn der Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen bislang noch außen vor geblieben ist. Einen weiteren Fall mit Schwerpunkt “Rohmessdaten” gab es in Stralsund. In Rheinland-Pfalz besteht nun bei der Hälfte der von der Polizei aufgebauten Messanlagen die Möglichkeit, dass diese nicht gerichtsfest messen.
“Wenn keine Rohmessdaten gespeichert werden, können Sachverständige nicht prüfen, ob beim Messen sowie bei der Wartung oder Eichung der Geräte Fehler gemacht wurden. Eine faire Verteidigung wird so unmöglich”, sagt Jan Ginhold, Geschäftsführer der Coduka GmbH, und fügt hinzu: “Auch der Auf- und Einbau muss gemäß den Vorschriften des Herstellers vonstattengehen und protokolliert werden – ganz abgesehen von weiteren Faktoren, die Messungen unbrauchbar machen und uns in der täglichen Arbeit begegnen. Dazu gehören zum Beispiel ungünstige Wetter- und Witterungsbedingungen oder das gleichzeitige Blitzen von mehreren Fahrern.”
Je mehr Gerichte mit ähnlichen Urteilen nachziehen, desto größer wird die Chance für geblitzte Verkehrsteilnehmer, Bußgeldvorwürfe erfolgreich anzufechten. Dazu Ginhold: “Auch in weiteren Bundesländern wird längst geprüft, ob Blitzer wie der TraffiStar S350 nicht beanstandet werden müssten. Es kommt also bundesweit viel Arbeit auf die Gerichte und Hersteller zu, die ihre Messgeräte natürlich nachbessern müssen.”
Für die Überprüfung arbeitet die Coduka eng mit zwei großen Anwaltskanzleien zusammen, deren Anwälte für Verkehrsrecht bundesweit vertreten sind. Die Zahlen können sich sehen lassen. Täglich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung. Und wie finanziert sich das kostenfreie Geschäftsmodell? Durch die Erlöse aus Lizenzen einer selbst entwickelten Software, mit der die Anwälte ihre Fälle deutlich effizienter bearbeiten können. Somit leistet die Coduka aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.
Pressekontakt:
CODUKA GmbH
www.geblitzt.de
Leiter Marketing und PR
Dr. Sven Tischer
Telefon: 030 / 99 40 43 630
E-Mail: presse@coduka.de
Original-Content von: CODUKA GmbH, übermittelt durch news aktuell