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Neue Funktion „Ford Telematics Essentials“ erweitert vernetztes FORDLiive-Managementsystem für Flottenkunden

Köln (ots)

 

-  Die neue Software ist Bestandteil des integrierten "FORDLiive"-Managementsystems für Flottenkunden, das schnellere Wartungs- und Reparaturdienste ermöglicht 
-  "Ford Telematics Essentials"-System ist kostenlos, reduziert die Standzeiten von Ford-Fahrzeugen und steigert die Produktivität des Unternehmens-Fuhrparks 
-  "Ford Telematics Essentials" steht Ford-Kunden in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich zur Verfügung

Ford erweitert für europäische Gewerbekunden das „FORDLiive“-Produktivitäts-Tool um die neue Funktion „Ford Telematics Essentials“. Die kostenlose „Ford Telematics Essentials“-Software liefert den Flottenbetreibern ab Anfang Juli „essentielle“ Echtzeit-Informationen zum aktuellen Wartungsstatus ihrer Fahrzeuge der Marke Ford. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Ford-Nutzfahrzeugen. Einzige technische Voraussetzung ist, dass die entsprechenden Fahrzeuge mit Ford vernetzt sind, das heißt: dass die Fahrzeuge das FordPass Connect-Modem, mit dem Ford mittlerweile fast alle Baureihen serienmäßig ausstattet, an Bord haben und dass das Modem aktiviert ist. Für die Fuhrparkbetreiber bedeutet diese smarte Diagnose-Funktion: weniger vermeidbare Pannen, weniger Werkstattbesuche und schnellere Reparaturen – und damit eine Reduzierung der servicebedingten, aber unproduktiven Ausfall- und Standzeiten oder anders ausgedrückt: eine Produktivitätssteigerung der in dieses Managementsystem eingebundenen Ford-Fahrzeuge.

„Ford Telematics Essentials“ ist wesentlicher Baustein von „FORDLiive“

Die neue Funktion „Ford Telematics Essentials“ ist ein wesentlicher Baustein von „FORDLiive“, einem im März 2021 gestarteten kostenlosen Produktivitäts-Tools zur Betriebszeit-Optimierung von Ford-Fahrzeugen. Ford geht davon aus, dass die vernetzten „FORDLiive“-Systeme die servicebedingten Standzeiten von gewerblich genutzten Fahrzeugen der Marke um bis zu 60 Prozent verringern können. Ziel der Weiterentwicklung des „FORDLiive“-Produktivitäts-Tools ist eine 100-prozentige Einsatzzeit von Flottenfahrzeugen.

Insbesondere für die Betreiber von Ford-Nutzfahrzeugen gilt: Dank „Ford Telematics Essentials“ lassen sich die Fahrzeugdaten mit den Dienstleistungsangeboten der Ford Transit-Zentren verbinden. Auch dies erhöht die Produktivität der einzelnen Fahrzeuge. Als Angebot von Ford Pro, des weltweit ausgerollten neuen Service- und Vertriebs-Geschäftsbereichs für gewerbliche Kunden, zählt „FORDLiive“ zu den zentralen Säulen der online-basierten Kundenbetreuung des Automobilherstellers.

„Ford Telematic Essentials“ steht Gewerbekunden in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich, die vernetzte Fahrzeuge von Ford besitzen, nach der Anmeldung auf der Website von Ford Commercial Solutions kostenfrei zur Verfügung (in Deutschland: www.commercialsolutions.ford.de/kontakt).

„Mit der Einführung von ‚Ford Telematics Essentials‘ erreicht unser ‚FORDLiive‘-Angebot den nächsten Meilenstein“, betont Owen Gregory, Direktor Aftersales Nutzfahrzeuge von Ford Europa. „Flottenbetreiber können mit dieser kostenfreien Funktion die Produktivität ihres Fuhrparks maximieren. ‚Ford Telematics Essentials‘ zeigt den aktuellen Zustand aller eingebundenen Fahrzeuge sofort und auf einen Blick an. Dies ist ein echter Mehrwert mit dem Potenzial, grundlegend die Art und Weise zu verändern, wie Unternehmen ihre Firmenfahrzeuge einsetzen und in Schuss halten.“

Software erkennt mehr als 4.000 Wartungs-Parameter

„Ford Telematics Essentials“ bedient sich der ‚FORDLiive‘-Infrastruktur und zeigt Fuhrparkbetreibern die „essentiellen“ Daten ihrer Fahrzeuge detailliert an – zum Beispiel auf dem Laptop oder dem Büro-Computer. Diese Informationen werden in Echtzeit über das FordPass Connect-Modem1 übertragen, das mittlerweile in fast allen Pkw-Baureihen zur Serienausstattung gehört und im Nutzfahrzeugbereich seit Mitte 2019 zur Serienausstattung der Ford Nutzfahrzeug-Baureihen Tourneo Custom/Transit Custom, Transit und Ranger zählt.

„Ford Telematics Essentials“ interagiert nahtlos mit den entsprechend vernetzten Ford-Fahrzeugen und liefert Informationen, die nur ein vom Hersteller selbst aufgesetztes System bieten kann. Das Software-Tool erkennt und überträgt mehr als 4.000 Parameter (Codes), vor allem Zustandsbeschreibungen und -warnungen – zum Beispiel zum Zustand des Motoröls und dass ein Ölwechsel fällig ist. So können Fuhrparkleiter und die Service-Partner von Ford besonders schnell und kosteneffektiv reagieren.

Fünf unterschiedliche Handlungsoptionen

„Ford Telematics Essentials“ unterscheiden zwischen fünf Handlungsoptionen (Statusmeldungen): „Up to Date“ („alles in Ordnung“), „Action Soon“ („Aktion bald erforderlich“), „Action Now“ („Aktion jetzt erforderlich“), „Action Overdue“ („Aktion überfällig“) und „Off the Road“ (Fahrzeug ist nicht mehr einsatzbereit).

Vorteil für die Fuhrpark-Manager: Sie können sich auf einen Blick den aktuellen Wartungszustand ihres gesamten Fuhrparks oder gezielt auch einzelner Fahrzeuge anzeigen lassen – von der Laufleistung über Ölwechselintervalle bis hin zu statistischen Informationen zum Beispiel zum Konnektivitätsstatus. Dies versetzt die Flottenverantwortlichen in die Lage, präventive Service-Maßnahmen zu ergreifen und mit wenigen Mausklicks zum Beispiel proaktiv einen Werkstatt-Termin zu einem für ihren Betrieb günstigen Zeitpunkt zu vereinbaren.

Auch Ford Service-Partner nutzen die Vorteile von „FORDLiive“

Mit Zustimmung des Flottenverantwortlichen können die Ford Service-Partner auf die Informationen des „Ford Telematics Essentials“-Systems zugreifen und die Fahrzeugdaten der vergangenen 60 Tage auslesen. Dies erleichtert bereits im Vorfeld des Werkstatt-Besuchs die Fehlerdiagnose und die Bestellung der etwaig benötigten Ersatzteile, um die Dauer des Service-Aufenthalts zu minimieren.

Bei komplexen Schadensbildern stehen entsprechende Experten in den „FORDLiive“-Zentren für eine Echtzeitanalyse bereit. Auch hier ist es das Ziel, das Kundenfahrzeug so schnell wie möglich wieder zurück auf die Straße zu bringen.

Dank der Wartungs-Ferndiagnose-Möglichkeiten, die das „Ford Telematics Essentials“-Tool bietet, verzichtet Ford künftig bei neuen Tourneo Custom/Transit Custom-, Transit- und Ranger-Modellen auf die sonst obligatorische, gut 30 Minuten dauernde Jahres-Inspektion2. Dies senkt die Betriebskosten der Fahrzeuge und reduziert Ausfallzeiten.

Weitere Telematik-Angebote von Ford für Gewerbekunden

Das „Ford Telematics“-Angebot: Gegen eine monatliche Gebühr können Gewerbekunden darüber hinaus auf die volle Bandbreite der Ford Telematik-Lösungen zugreifen. Sie ermöglichen einen noch tieferen Einblick in die individuelle Fahrzeugnutzung und das Fahrerverhalten sowie eine Verbrauchsanalyse und eine begleitende Smartphone-App für den Fahrer. Die Ford Telematics-Profi-Version besitzt zudem eine Mehrmarken-Funktionalität, die auch die Daten von Modellen anderer Hersteller auslesen kann und auf diese Weise die teure Installation paralleler Systeme erübrigt.

Größere Firmenflotten, die eine Fuhrpark-Komplettlösung suchen, finden bei den „Ford Fleet-Management“-Angeboten eine passende Lösung. Sie werden von speziellen Teams in den FORDLiives-Zentren auf die individuellen Anforderungen der Kunden maßgeschneidert

Link auf ergänzendes Material

Ergänzendes Material zum Thema ist über diesen Link abrufbar: http://fordliive.fordpresskits.com

1) Funktionen machen eventuell eine Aktivierung erforderlich. Kunden können sich für oder gegen die Freigabe bestimmter Daten entscheiden. Für die Nutzung der FORDLiive-Services ist die Aktivierung und Authentifizierung von FordPass Connect notwendig.

2) Der Verzicht auf die jährliche Inspektion gilt für Tourneo Custom-, Transit Custom- und Transit-Modelle, die nach dem 28. Juni 2021 produziert werden, sowie für Transit Custom Plug-in-Hybrid-(PHEV)-Fahrzeuge, die nach dem 28. Januar 2021 vom Band liefen, und für Ranger-Modelle ab Produktionsdatum 30. August 2021.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 47 Millionen Fahrzeuge produziert. Weitere Presse-Informationen finden Sie unter http://www.media.ford.com.

Pressekontakt:

Isfried Hennen
Ford-Werke GmbH
0221/90-17518
ihennen1@ford.com

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, übermittelt durch news aktuell

 

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ŠKODA KODIAQ: Update für das Erfolgs-SUV

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Mladá Boleslav/Megève (ots)

› Weiterentwickelte ŠKODA Designsprache und neue Offroad-Elemente

› Mehr Komfort und nachhaltige Materialien im großzügigen Innenraum

› Erstmals Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer und ergonomische Sitze erhältlich

› Effizientere EVO-Motoren und neue Topmotorisierung für den KODIAQ RS (Kraftstoffverbrauch kombiniert 7,5 – 7,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 171 – 170 g/km)

› Ausstattungslinien: Active, Ambition und Style sowie SPORTLINE, L&K und RS

Update für den KODIAQ: ŠKODA überarbeitet sein weltweit erfolgreiches SUV rund vier Jahre nach der Markteinführung umfassend. Ab sofort prägt den KODIAQ eine weiterentwickelte, markantere Designsprache. Erstmals sind für das große ŠKODA SUV Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer sowie ergonomische Sitze mit Belüftung und Massagefunktion erhältlich. Die breite Palette effizienter EVO-Motoren umfasst einen neuen, leistungsstärkeren TSI-Motor für das sportliche Topmodell KODIAQ RS. Weiterhin bietet der tschechische Automobilhersteller das auf Wunsch siebensitzige SUV auch in den Ausstattungslinien Active, Ambition und Style sowie als KODIAQ SPORTLINE und KODIAQ L&K an.

Mehr Informationen sowie Bildmaterial zum überarbeiteten ŠKODA KODIAQ stehen als Pressemappe sowie auf der Modellseite bereit.

Pressekontakt:

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Karel Müller
Media Relations
Telefon: +49 6150 133 115
E-Mail: Karel.Mueller@skoda-auto.de

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Dr. August Markl und Hermann Tomczyk werden ADAC Ehrenpräsidenten Ehemalige Präsidiumsmitglieder für langjährige Verdienste geehrt

München (ots)

Dr. August Markl, ehemaliger Präsident des ADAC, wird für seine langjährige Tätigkeit und vor allem seine Verdienste im Rahmen der umfassenden Reformen im ADAC geehrt und zum ADAC Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit ernannt. Die Ehrung wurde vom neuen ADAC Präsidenten Christian Reinicke angeregt, der auf der Hauptversammlung im Mai neu gewählt wurde. Dr. Markl wird in den Senat des Clubs aufgenommen. Der Senat fungiert als beratendes Gremium und wird vom Vorstand bei wichtigen Fragen und Entscheidungen hinzugezogen.

Dem ehemaligen ADAC Sportpräsidenten Hermann Tomczyk wird für seine besonderen und langjährigen Verdienste um den Motorsport der Titel des Ehrensportpräsidenten verliehen. Er war nahezu 25 Jahre ADAC Sportpräsident und leitete die Sportaktivitäten für sechs Amtsperioden. Auch Hermann Tomczyk wird Mitglied des ADAC Senats.

Kurt Heinen, ehemaliger Tourismuspräsident, der bei der Hauptversammlung im Mai nicht mehr kandidiert hat, wird ebenfalls Mitglied des beratenden ADAC Senats.

Damit ehrt das aktuelle ADAC Präsidium die besonderen Leistungen der drei ehemaligen und langjährigen Präsidenten und setzt weiter auf deren Wissen und Erfahrung.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

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ADAC Motorwelt mit 5,9 Millionen Lesern Erfolgreiche Neukonzeption des Clubmagazins

München (ots)

Die ADAC Motorwelt belegt im Reichweiten-Ranking der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) 2021 den zweiten Platz. Mit rund 5,9 Millionen Lesern pro Ausgabe ist der ADAC Clubzeitschrift damit ein erfolgreicher Neustart gelungen. Die neue Motorwelt ist klar Deutschlands erfolgreichstes Mobilitätsmagazin.

„Vor dem Hintergrund eines komplett neuen Heft- und Vertriebskonzepts sowie der Herausforderungen durch die Coronapandemie ist das ein besonderer Erfolg“, sagt ADAC Vorstand Lars Soutschka. „Besonders stolz sind wir, dass das Heft auch inhaltlich so gut ankommt: Unsere Mitglieder empfinden die neue Motorwelt als modern, zeitgemäß und informativ.“

Im vergangenen Jahr wurde das Mitgliedermagazin neu ausgerichtet und hat nicht nur eine hochwertigere Optik sowie eine neue Vertriebsstruktur, sondern auch eine inhaltliche Neukonzeptionierung erfahren. Mit Produktion, Herstellung und Druck sowie Redaktion, Vermarktung, Marketing und Distribution wurde die Burda-Tochter BCN beauftragt. Herausgeber der Motorwelt ist weiterhin der ADAC e.V., als Chefredakteur fungiert Martin Kunz.

Einen guten Teil des Gesamterfolgs machen auch die beliebten Regional-Magazine aus, die der Motorwelt beiliegen und in denen ausführlich über Mobilitätsthemen in der jeweiligen Region berichtet wird.

Mitglieder können das Clubmagazin in allen Filialen von Netto Marken Discount, teilnehmenden Edeka-Märkten und beim ADAC abholen.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

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Die Luxusautomarke Genesis setzt neue Maßstäbe für die Automobilbranche: Die bisher größte 3-D-Projektion in den Schweizer Alpen markiert die Ankunft der neuen Automarke in Europa

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Lauterbrunnen / Offenbach am Main (ots)

– Der Luxusautohersteller Genesis feiert mit der bisher größten 3-D-Projektion ihrer Art in den Schweizer Alpen die Ankunft der Marke in Europa und definiert neue Prinzipien für die Anschaffung und den Besitz eines Autos.
– Dafür wurde mithilfe neuester 3-D-Mapping-Technologie die atemberaubende Berglandschaft der Schweizer Alpen in eine spektakuläre Leinwand in der Größe von fast drei Fußballfeldern verwandelt.
– Genesis beschreitet mit einem außergewöhnlich hohen Maß an Service und größtem Respekt für den Kunden neue Wege bei Vertrieb und Kundendienst.

Letzte Nacht feierte der Luxusautohersteller Genesis mit der bisher größten 3-D-Projektion an einen Berg der Schweizer Alpen die Ankunft der Marke in Europa.

Im Rahmen dieser Projektion untermauerte die Automarke ihr Vorhaben, Vertrieb und Kundendienst, wie ihn der europäische Autokäufer bisher kennt, grundlegend zu verändern. Das Versprechen „The Genesis Difference“ beinhaltet eine Reihe von Grundsätzen und Service-Richtlinien, die den Kunden und seine Zeit in den Vordergrund stellen, und ein außergewöhnliches Servicekonzept, um diese in die Tat umzusetzen. Diese Grundsätze wurden mithilfe modernster Projektionstechnologie als überdimensionale Botschaft auf die Berge geschrieben.

Die spektakulär erleuchtete Felswand bei Lauterbrunnen wurde zu einer beeindruckenden Leinwand von 275 Metern Breite und 180 Metern Höhe zum Leben erweckt durch eine hochmoderne 3-D-Projektion, die Hightech und Natur nahtlos verschmelzen ließ.

Medien und anwesenden VIPs, Schauspieler August Wittgenstein und Model und Schauspielerin Lisa Tomaschewsky, erlebten eine umwerfende Show. Sie begann mit der Projektion zweier Linien, Leitfaden der Genesis-Designsprache, die scheinbar die Oberfläche des Berges durchbrachen und die als Leinwand dienende schroffe Felswand auf magische Weise belebten.

Dann erzeugte die Projektion die Illusion einer einstürzenden Bergoberfläche, um dahinter einen hell erleuchteten Raum freizulegen und den Gästen einen Blick auf die Genesis-Modelle zu ermöglichen – auf die Felswand projiziert, etwa 30-mal größer als ein durchschnittliches zweistöckiges Haus.

Beim letzten Crescendo wurde schließlich das ikonische Genesis-Logo enthüllt, das die Ankunft der Marke in Europa einläutete. Dazu das auf den Schweizer Alpen enthüllte Versprechen, alle Kunden mit besonderem Respekt zu behandeln und den Kundenservice in der Automobilindustrie grundlegend zu verändern.

Um die Animation anzusehen, besuchen Sie bitte

Web: https://www.youtube.com/watch?v=ExYjHVFQV7k

Diese Projektion markierte den Geschäftsstart der Marke Genesis in Europa, mit Studios (Showrooms) in Großbritannien, Deutschland und der Schweiz.

Mit den Genesis Personal Assistants machen Autokäufer in jedem Genesis Studio eine vollkommen neue Erfahrung: Mitarbeiter, die darauf fokussiert sind, erstklassigen Service zu bieten, und nicht darauf, Autos zu verkaufen. 100%ige Preistransparenz macht eine Verhandlung des Kaufpreises unnötig, da allen Kunden das gleiche Angebot gemacht wird – beim Kauf im Studio und online.

Wenn der Kunde eine Probefahrt wünscht, kommt Genesis zu ihm nach Hause oder zum Arbeitsplatz, um ihm ein Auto zur Verfügung zu stellen. Die Zeit des Kunden wird als höchstes Gut betrachtet.

Dominique Boesch, Managing Director von Genesis Motor Europe, erklärt dazu: „Unsere in ‚The Genesis Difference‘ verankerte Markenphilosophie stellt einen modernen Ansatz für den Kauf und den Besitz von Autos dar, der allen Fahrern neue, mühelose Möglichkeiten eröffnet. Wir stellen das außergewöhnliche Erlebnis für den Kunden über den Verkauf.“

„Wir bieten Autokäufern und -besitzern ein stressfreies und zeitsparendes Erlebnis.“

„Unser koreanisches Erbe bildet das Fundament für alles, was wir bei Genesis tun. Von Design und Innovation bis hin zu unserem Service ist alles tief verwurzelt in den Prinzipien der koreanischen Gastfreundschaft und des Respekts. Wir kümmern uns um die Details, damit unsere Kunden sich nicht darum kümmern müssen. Dadurch geben wir ihnen den kostbarsten Luxus überhaupt: ihre Zeit.“

„Wir geben unseren Kunden das Versprechen, Dinge anders zu machen.“

Bild- und Videomaterial zur Veranstaltung finden Sie unter

https://bit.ly/GenesisHelloEurope

Weitere Infos finden Sie auf:

Genesis Europe Media Centre

www.genesisnewseurope.com

Genesis Europe Comms Twitter

@genesis_eu_pr

Genesis Twitter and Instagram

@genesis_europe

Genesis Facebook

www.facebook.com/GenesisEuropeGmbH

Genesis Linkedin

www.linkedin.com/company/genesis-motor-europe

Über Genesis

Seit Lancierung der Marke im Jahr 2015 hat sich Genesis als echte Alternative im Premiumsegment etabliert. Mit seinem Bekenntnis zu Gastfreundschaft und exzellentem Service ist Genesis bestrebt, ehrliche Kundenbeziehungen aufzubauen und vor allem den größten Luxus jedes einzelnen zu respektieren: seine Zeit. Die Marke wurde zuerst in Südkorea eingeführt, nach Erfolgen in den USA, Kanada, Russland, dem Nahen Osten und Australien wendet sich Genesis nun dem europäischen und chinesischen Markt zu. Aufbauend auf ihre einzigartige Designsprache – „Athletic Elegance“ -, baut die Marke ihr Angebot an Fahrzeugen und Services weiterhin aus, um einen breiteren Kundenkreis anzusprechen. Das erste Elektroauto, der Genesis G80, wird dieses Jahr auf den Markt kommen, weitere werden folgen. Genesis zählt zu den von anerkannten unabhängigen Experten wie North American Car of the Year, Consumer Reports sowie J.D. Power am höchsten bewerteten Marken der Automobilindustrie. Genesis ist die einzige Marke mit einer kompletten Produktpalette, die den IIHS Top Safety Pick+ Level erreicht.

Weitere Informationen zu Genesis und seiner Definition von Premium finden Sie unter www.genesis.com

Für neueste Nachrichten aus aller Welt besuchen Sie bitte unseren Pressebereich auf http://genesisnewseurope.com/ und Twitter unter @genesis_eu_pr

Pressekontakt:

Alexander Bohlinger, headspace public relations
alexander@headspace-pr.com, Tel.: 0176 23429211

Original-Content von: Genesis Motor Europe, übermittelt durch news aktuell

 

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Bremse für die E-Mobilität: Monopolisten dominieren regionale Ladesäulenmärkte

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Hamburg (ots)

Eine neue LichtBlick Analyse zeigt: Konzerne und Stadtwerke bauen ihre regionale Monopolstellung auf dem Ladesäulenmarkt weiter aus. Durch mangelnde Konkurrenz legen sie Tarife und Ladebedingungen weitgehend frei von Wettbewerb fest.

In vielen Regionen Deutschlands dominieren weiterhin große Anbieter den Ladesäulenmarkt. Das zeigt eine von LichtBlick beim Datendienstleister Statista beauftragte Auswertung des Ladesäulenregisters der Bundesnetzagentur, bei der die Ladesäulen den jeweiligen Betreibern zugeordnet wurden. Insgesamt wurden knapp 19.600 Betreiber mit 35.845 Normalladepunkten und 5.906 Schnellladepunkten ausgewertet. LichtBlick hatte bereits 2019 eine erste Monopol-Analyse vorgelegt.

„Meistens sind es die regionalen Stromversorger, die sich das Monopol der Ladeinfrastruktur sichern“, sagt Markus Adam, Director Legal von LichtBlick. „Die Marktanteile liegen dabei regelmäßig über 60%, in sehr vielen Fällen über 70% und mehr. Sie profitieren dabei von den Synergieeffekten aus der Zusammenarbeit mit den Stromnetzbetreibern – in der Regel Tochter- oder Schwesterunternehmen im gleichen Konzern.“

Die Analyse zeigt in ganz Deutschland ein ernüchterndes Bild. Ob Hannover (95%, enercity), München (88%, Stadtwerke München) oder Kiel (84%, Stadtwerke Kiel) – nahezu überall kontrollieren einige wenige Monopolisten den regionalen Ladesäulenmarkt und seine Ladebedingungen. Die Synergieeffekte werden schnell deutlich: In Bremen stellt die EWE 71% aller Ladesäulen, weitere 13% entfallen auf die swb – die allerdings ebenfalls im Eigentum der EWE ist. In Dortmund werden 84% aller Ladesäulen von innogy betrieben, die wiederum knapp die Hälfte am städtischen Versorger und damit am örtlichen Netzbetreiber halten.

Fehlender Wettbewerb führt zu hohen Preisen

Die Folge: Tarife und Ladebedingungen werden weitgehend frei von Wettbewerb festgelegt. Das führt schon heute häufig zu überhöhten Preisen für Ladestrom deutlich oberhalb des Haushaltsstrompreises (vgl. dazu LichtBlick-Ladesäulencheck 2020). Zudem berichtet LichtBlick aus eigener Erfahrung als FahrStrom-Anbieter von Preisdiskriminierungen. „Diese Entwicklung ist seit mehreren Jahren sichtbar. Die lokalen Monopolisten verteuern den Ladestrom für Drittanbieter, die meist von Kund*innen von außerhalb genutzt werden, und quersubventionieren mit diesen Erlösen die eigenen Tarife“, erläutert Adam. „Teilweise zahlen wir für die Ladevorgänge unserer Kund*innen mehr als doppelt so viel an die Ladesäulenbetreiber, als diese von ihren eigenen Kund*innen verlangen. Das ist weit entfernt von fairem Wettbewerb und eine klare Preisdiskriminierung.“

Drittanbietern fehlen Synergieeffekte mit lokalem Stromnetzbetrieb

Auch Ausschreibungen der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur ändern nicht automatisch etwas an der Dominanz. „Städte wie Essen und Hannover schreiben schon seit einiger Zeit Flächen für die Errichtung von öffentlichen Ladesäulen aus. An der Dominanz der lokalen Betreiber hat dies nicht viel geändert“, sagt Markus Adam. Diese können aufgrund der Synergieeffekte mit dem lokalen Stromnetz das beste wirtschaftliche Angebot unterbreiten. Die Abstimmung bei Errichtung und Betrieb der Ladesäulen funktioniert konzernintern deutlich schneller. Wichtige Kostenpunkte wie Personal oder IT-Infrastruktur können mit dem Stromnetz geteilt werden. „Player von außerhalb sind gegenüber Schwesterunternehmen der Netzbetreiber klar im Nachteil“, so Rechtsexperte Adam.

Durchleitung als verpflichtendes Standardmodell

LichtBlick schlägt als Lösung die Einführung eines Durchleitungsmodells vor. Dieses ist auch bei anderen kapitalintensiven Netzwerken, wie dem Strom- und Gasnetz oder auch dem Telekommunikationsnetz, etabliert. Damit könnten Kund*innen überall den Stromtarif ihres frei gewählten Anbieters laden – zum transparenten und festen Preis. Ein solches Modell ist seit dem 1. Juni 2021 auch umsetzbar – allerdings nur auf freiwilliger Basis. Fraglich bleibt, wie viele Ladesäulenbetreiber sich von dieser freiwilligen Lösung überzeugen lassen. „Die Durchleitung muss zum verpflichtenden Standardmodell an allen öffentlichen Ladesäulen werden“, so Markus Adam. „Am Ende zahlen sonst die Kund*innen drauf und der Elektromobilität wird ein Bärendienst erwiesen“.

Derzeit beschäftigt sich auch die Sektoruntersuchung des Bundeskartellamts mit der Marktsituation, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen werden gegen Ende des Jahres erwartet.

Über die Analyse

Die Recherche zur Verflechtung von Netzbetreibern und Ladesäulenanbietern basiert auf der Liste der Bundesnetzagentur. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht in monatlichen Abständen im Rahmen der Ladesäulenverordnung (LSV) gemeldete Daten zur öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur. Die Recherche basiert auf der veröffentlichten Liste vom 01. April 2021. Die Liste umfasst 19.589 Betreiber mit 35.845 Normalladepunkten und 5.906 Schnellladepunkten.

Über LichtBlick:

Vor über 20 Jahren fing LichtBlick an, sich als Pionier für erneuerbare Energien stark zu machen. Heute ist Ökostrom das neue Normal und LichtBlick Deutschlands führender Anbieter für Ökostrom und Öko-Wärme. Bundesweit leben und arbeiten über 1,7 Million Menschen mit der Energie von LichtBlick. Über 400 LichtBlickende entwickeln Produkte und Services für einen klimaneutralen Lebensstil. 2020 erreichte das Klimaschutz-Unternehmen einen Umsatz von 1,1 Milliarde Euro. LichtBlick gehört zum niederländischen Energiewende-Vorreiter Eneco. Eneco will bis 2022 saubere Energie für 2,5 Millionen Haushalte in eigenen Kraftwerken erzeugen. Info: www.lichtblick.de

Pressekontakt:

Anja Fricke, Communication Managerin
Tel. +49 151 41972957, anja.fricke@lichtblick.de
LichtBlick SE, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg
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120 Jahre ŠKODA Motorsport: Startschuss auf der Strecke Paris – Berlin mit Motorrädern von Laurin & Klement

Mladá Boleslav (ots)

› Erstes internationales Rennen mit Fahrzeugen aus Mladá Boleslav: Am 27. Juni 1901 gingen zwei Motorräder von Laurin & Klement auf die Strecke zwischen Paris und Berlin

› Die ‚motorisierten Zweiräder‘ L&K Typ B trieb ein luftgekühlter 240-cm³-Einzylinder-Viertaktmotor an, die Standardausführung leistete 1,75 PS (1,3 kW) und erreichte eine Geschwindigkeit von 40 km/h

› Unmittelbar nach dem Motorsportdebüt des tschechischen Herstellers folgte eine beeindruckende Siegesserie für Motorräder und Autos von Laurin & Klement und ŠKODA

Die Geschichte von ŠKODA Motorsport beginnt am Donnerstag, den 27. Juni 1901, morgens um 6:58 Uhr. Beim sogenannten Paris-Berlin-Marathon, dem härtesten Straßenrennen seiner Zeit, starteten die beiden Fahrer Topf und Podsedníček jeweils auf einem Laurin & Klement Einzylinder Typ B. Die im internationalen Rennsport gesammelten Erfahrungen nutzte Laurin & Klement, um schon bald zahlreiche Siege einzufahren, darunter auch den Weltmeistertitel im Jahr 1905. Auf dem ŠKODA Storyboard findet sich neben der kompletten Auswahl an Bildern zu dieser Pressemitteilung auch ein umfangreiches Angebot an Artikeln und Features zu verschiedenen Themen aus 120 Jahren ŠKODA Motorsport.

Den Grundstein für die Firma aus Mladá Boleslav legten Ende 1895 der Techniker Václav Laurin und der Visionär Václav Klement. Neben einer lebenslangen Freundschaft und ihrer Verbundenheit zur Region einte die beiden auch ihre Leidenschaft für den Radsport. In bescheidenen Verhältnissen begannen sie, Fahrräder zu reparieren, bevor sie das Angebot schon bald um eigene Fahrräder der Marke SLAVIA erweiterten. Diese waren aus hochwertigen Materialien gefertigt und zeichneten sich neben einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis auch durch originelle technische Ideen aus.

Bereits im Frühjahr 1899 ergänzte das Unternehmen sein breites Angebot an Fahrrädern und Dreirädern um einen selbst konstruierten Benzin-Hilfsmotor und präsentierte schließlich am 18. November 1899 in Prag zwei technisch fortschrittlich konzipierte L&K-Motorradmodelle. Sie verfügten über einen Viertakt-Einzylindermotor im unteren Teil des Rahmens, wo dieser besser vor Beschädigungen geschützt war. Die gezielte Verlagerung des Schwerpunkts sorgte für ein besseres Handling des Motorrads. Damals gab es noch keine Kupplung und kein Getriebe, der Motor war durch einen langen Lederriemen mit dem angetriebenen Hinterrad verbunden. Zum Starten des Triebwerks musste die Maschine geschoben werden. Anschließend sprang der Fahrer in den Sattel und stellte seine Füße auf die Pedale. Um steile Anstiege zu bewältigen, konnte er selbst in die Pedale treten und den Motor auf diese Weise entsprechend unterstützen.

Die modernen Maschinen aus Mladá Boleslav wurden schnell ein Erfolg. Ende des Jahres 1899 brachte Václav Klement von einer Geschäftsreise aus Deutschland Bestellungen für 35 dieser Motorräder mit und im Frühjahr 1900 konnte er die Lieferung von 150 Motorrädern nach Großbritannien vereinbaren. Die hohe Qualität der Modelle aus Mladá Boleslav im Vergleich mit den starken internationalen Wettbewerbern belegen auch zahlreiche Auszeichnungen, wie etwa erste Preise in den jeweiligen Kategorien auf Ausstellungen in Frankfurt am Main (1900) sowie Wien und Hamburg (1901).

Vor 120 Jahren begann auch das erfolgreiche Motorsportengagement des Herstellers. Ihr internationales Rennsportdebüt gab die Marke aus Mladá Boleslav auf der insgesamt 1.196 Kilometer langen Strecke Paris – Aachen, Aachen – Hannover, Hannover – Berlin, die in drei Etappen absolviert wurde. Neben 110 Autos, die je nach Gewicht in drei unterschiedlichen Kategorien starteten (bis 400 kg, 400 bis 650 kg, über 650 kg), fuhren auch zehn Motorräder und Dreiräder in einer gemeinsamen Kategorie. Die Wagen in der Hauptkategorie gingen am Montag, den 27. Juni 1901, ab halb vier Uhr morgens im Zwei-Minuten-Takt auf die Strecke. Die Motorräder von Laurin & Klement, die auf einigen Märkten auch unter dem Namen ‚Republic‘ angeboten wurden, waren in Paris mit zwei Maschinen vom Typ B vertreten: Um 6:58 Uhr machte sich Startnummer 168 auf den Weg, zwei Minuten später folgte Narcis Podsedníček.

Der 1866 im mährischen Mysločovice geborene Podsedníček nahm 1897 in Holešov seine Tätigkeit als einer der ersten Handelsvertreter für SLAVIA Fahrräder auf. Am 3. Februar 1900 stieg ‚Podseda‘, wie er von Freunden und Bekannten genannt wurde, im Alter von 33 Jahren bei Laurin & Klement ein. Durch Fleiß und Weitsicht stieg er schnell zum leitenden Vorarbeiter für die Fahrrad- und Motorradproduktion auf. Als erfahrener Techniker und Fahrer wurde er deshalb für die Fahrt von Paris nach Berlin ausgewählt.

Das anspruchsvollste Rennen seiner Zeit stellte die Technik ebenso auf eine harte Probe wie die Fähigkeiten der Fahrer – einerseits aufgrund seiner Länge, andererseits wegen des Streckenbelags, denn das Rennen führte über unbefestigte Wege oder Kopfsteinpflaster. Aufgrund vieler Nägel sowie Metall- und Glassplitter und scharfkantigen Schotters hatten die unterwegs auf sich allein gestellten Fahrer mit Reifenpannen zu kämpfen. Narcis Podsedníček wusste sich erfolgreich zu helfen und zählte zu den wenigen Startern, die am 29. Juni 1901 das Ziel in Berlin erreichten. Da er allerdings nachts in der deutschen Hauptstadt ankam und sein Zieleinlauf nicht korrekt dokumentiert wurde, waren in der Kategorie der Motor- und Dreiräder schließlich nur die vier französischen Dreiräder von De Dion-Bouton aufgeführt.

Pressekontakt:

Andreas Leue
Referent Motorsport und Tradition
Telefon: +49 6150 133 126
E-Mail: andreas.leue@skoda-auto.de

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

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Bremse für die E-Mobilität: Monopolisten dominieren regionale Ladesäulenmärkte

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Hamburg (ots)

Eine neue LichtBlick Analyse zeigt: Konzerne und Stadtwerke bauen ihre regionale Monopolstellung auf dem Ladesäulenmarkt weiter aus. Durch mangelnde Konkurrenz legen sie Tarife und Ladebedingungen weitgehend frei von Wettbewerb fest.

In vielen Regionen Deutschlands dominieren weiterhin große Anbieter den Ladesäulenmarkt. Das zeigt eine von LichtBlick beim Datendienstleister Statista beauftragte Auswertung des Ladesäulenregisters der Bundesnetzagentur, bei der die Ladesäulen den jeweiligen Betreibern zugeordnet wurden. Insgesamt wurden knapp 19.600 Betreiber mit 35.845 Normalladepunkten und 5.906 Schnellladepunkten ausgewertet. LichtBlick hatte bereits 2019 eine erste Monopol-Analyse vorgelegt.

„Meistens sind es die regionalen Stromversorger, die sich das Monopol der Ladeinfrastruktur sichern“, sagt Markus Adam, Director Legal von LichtBlick. „Die Marktanteile liegen dabei regelmäßig über 60%, in sehr vielen Fällen über 70% und mehr. Sie profitieren dabei von den Synergieeffekten aus der Zusammenarbeit mit den Stromnetzbetreibern – in der Regel Tochter- oder Schwesterunternehmen im gleichen Konzern.“

Die Analyse zeigt in ganz Deutschland ein ernüchterndes Bild. Ob Hannover (95%, enercity), München (88%, Stadtwerke München) oder Kiel (84%, Stadtwerke Kiel) – nahezu überall kontrollieren einige wenige Monopolisten den regionalen Ladesäulenmarkt und seine Ladebedingungen. Die Synergieeffekte werden schnell deutlich: In Bremen stellt die EWE 71% aller Ladesäulen, weitere 13% entfallen auf die swb – die allerdings ebenfalls im Eigentum der EWE ist. In Dortmund werden 84% aller Ladesäulen von innogy betrieben, die wiederum knapp die Hälfte am städtischen Versorger und damit am örtlichen Netzbetreiber halten.

Fehlender Wettbewerb führt zu hohen Preisen

Die Folge: Tarife und Ladebedingungen werden weitgehend frei von Wettbewerb festgelegt. Das führt schon heute häufig zu überhöhten Preisen für Ladestrom deutlich oberhalb des Haushaltsstrompreises (vgl. dazu LichtBlick-Ladesäulencheck 2020). Zudem berichtet LichtBlick aus eigener Erfahrung als FahrStrom-Anbieter von Preisdiskriminierungen. „Diese Entwicklung ist seit mehreren Jahren sichtbar. Die lokalen Monopolisten verteuern den Ladestrom für Drittanbieter, die meist von Kund*innen von außerhalb genutzt werden, und quersubventionieren mit diesen Erlösen die eigenen Tarife“, erläutert Adam. „Teilweise zahlen wir für die Ladevorgänge unserer Kund*innen mehr als doppelt so viel an die Ladesäulenbetreiber, als diese von ihren eigenen Kund*innen verlangen. Das ist weit entfernt von fairem Wettbewerb und eine klare Preisdiskriminierung.“

Drittanbietern fehlen Synergieeffekte mit lokalem Stromnetzbetrieb

Auch Ausschreibungen der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur ändern nicht automatisch etwas an der Dominanz. „Städte wie Essen und Hannover schreiben schon seit einiger Zeit Flächen für die Errichtung von öffentlichen Ladesäulen aus. An der Dominanz der lokalen Betreiber hat dies nicht viel geändert“, sagt Markus Adam. Diese können aufgrund der Synergieeffekte mit dem lokalen Stromnetz das beste wirtschaftliche Angebot unterbreiten. Die Abstimmung bei Errichtung und Betrieb der Ladesäulen funktioniert konzernintern deutlich schneller. Wichtige Kostenpunkte wie Personal oder IT-Infrastruktur können mit dem Stromnetz geteilt werden. „Player von außerhalb sind gegenüber Schwesterunternehmen der Netzbetreiber klar im Nachteil“, so Rechtsexperte Adam.

Durchleitung als verpflichtendes Standardmodell

LichtBlick schlägt als Lösung die Einführung eines Durchleitungsmodells vor. Dieses ist auch bei anderen kapitalintensiven Netzwerken, wie dem Strom- und Gasnetz oder auch dem Telekommunikationsnetz, etabliert. Damit könnten Kund*innen überall den Stromtarif ihres frei gewählten Anbieters laden – zum transparenten und festen Preis. Ein solches Modell ist seit dem 1. Juni 2021 auch umsetzbar – allerdings nur auf freiwilliger Basis. Fraglich bleibt, wie viele Ladesäulenbetreiber sich von dieser freiwilligen Lösung überzeugen lassen. „Die Durchleitung muss zum verpflichtenden Standardmodell an allen öffentlichen Ladesäulen werden“, so Markus Adam. „Am Ende zahlen sonst die Kund*innen drauf und der Elektromobilität wird ein Bärendienst erwiesen“.

Derzeit beschäftigt sich auch die Sektoruntersuchung des Bundeskartellamts mit der Marktsituation, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen werden gegen Ende des Jahres erwartet.

Über die Analyse

Die Recherche zur Verflechtung von Netzbetreibern und Ladesäulenanbietern basiert auf der Liste der Bundesnetzagentur. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht in monatlichen Abständen im Rahmen der Ladesäulenverordnung (LSV) gemeldete Daten zur öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur. Die Recherche basiert auf der veröffentlichten Liste vom 01. April 2021. Die Liste umfasst 19.589 Betreiber mit 35.845 Normalladepunkten und 5.906 Schnellladepunkten.

Über LichtBlick:

Vor über 20 Jahren fing LichtBlick an, sich als Pionier für erneuerbare Energien stark zu machen. Heute ist Ökostrom das neue Normal und LichtBlick Deutschlands führender Anbieter für Ökostrom und Öko-Wärme. Bundesweit leben und arbeiten über 1,7 Million Menschen mit der Energie von LichtBlick. Über 400 LichtBlickende entwickeln Produkte und Services für einen klimaneutralen Lebensstil. 2020 erreichte das Klimaschutz-Unternehmen einen Umsatz von 1,1 Milliarde Euro. LichtBlick gehört zum niederländischen Energiewende-Vorreiter Eneco. Eneco will bis 2022 saubere Energie für 2,5 Millionen Haushalte in eigenen Kraftwerken erzeugen. Info: www.lichtblick.de

Pressekontakt:

Anja Fricke, Communication Managerin
Tel. +49 151 41972957, anja.fricke@lichtblick.de
LichtBlick SE, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg
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Original-Content von: LichtBlick SE, übermittelt durch news aktuell

 

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Bremse für die E-Mobilität: Monopolisten dominieren regionale Ladesäulenmärkte

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Hamburg (ots)

Eine neue LichtBlick Analyse zeigt: Konzerne und Stadtwerke bauen ihre regionale Monopolstellung auf dem Ladesäulenmarkt weiter aus. Durch mangelnde Konkurrenz legen sie Tarife und Ladebedingungen weitgehend frei von Wettbewerb fest.

In vielen Regionen Deutschlands dominieren weiterhin große Anbieter den Ladesäulenmarkt. Das zeigt eine von LichtBlick beim Datendienstleister Statista beauftragte Auswertung des Ladesäulenregisters der Bundesnetzagentur, bei der die Ladesäulen den jeweiligen Betreibern zugeordnet wurden. Insgesamt wurden knapp 19.600 Betreiber mit 35.845 Normalladepunkten und 5.906 Schnellladepunkten ausgewertet. LichtBlick hatte bereits 2019 eine erste Monopol-Analyse vorgelegt.

„Meistens sind es die regionalen Stromversorger, die sich das Monopol der Ladeinfrastruktur sichern“, sagt Markus Adam, Director Legal von LichtBlick. „Die Marktanteile liegen dabei regelmäßig über 60%, in sehr vielen Fällen über 70% und mehr. Sie profitieren dabei von den Synergieeffekten aus der Zusammenarbeit mit den Stromnetzbetreibern – in der Regel Tochter- oder Schwesterunternehmen im gleichen Konzern.“

Die Analyse zeigt in ganz Deutschland ein ernüchterndes Bild. Ob Hannover (95%, enercity), München (88%, Stadtwerke München) oder Kiel (84%, Stadtwerke Kiel) – nahezu überall kontrollieren einige wenige Monopolisten den regionalen Ladesäulenmarkt und seine Ladebedingungen. Die Synergieeffekte werden schnell deutlich: In Bremen stellt die EWE 71% aller Ladesäulen, weitere 13% entfallen auf die swb – die allerdings ebenfalls im Eigentum der EWE ist. In Dortmund werden 84% aller Ladesäulen von innogy betrieben, die wiederum knapp die Hälfte am städtischen Versorger und damit am örtlichen Netzbetreiber halten.

Fehlender Wettbewerb führt zu hohen Preisen

Die Folge: Tarife und Ladebedingungen werden weitgehend frei von Wettbewerb festgelegt. Das führt schon heute häufig zu überhöhten Preisen für Ladestrom deutlich oberhalb des Haushaltsstrompreises (vgl. dazu LichtBlick-Ladesäulencheck 2020). Zudem berichtet LichtBlick aus eigener Erfahrung als FahrStrom-Anbieter von Preisdiskriminierungen. „Diese Entwicklung ist seit mehreren Jahren sichtbar. Die lokalen Monopolisten verteuern den Ladestrom für Drittanbieter, die meist von Kund*innen von außerhalb genutzt werden, und quersubventionieren mit diesen Erlösen die eigenen Tarife“, erläutert Adam. „Teilweise zahlen wir für die Ladevorgänge unserer Kund*innen mehr als doppelt so viel an die Ladesäulenbetreiber, als diese von ihren eigenen Kund*innen verlangen. Das ist weit entfernt von fairem Wettbewerb und eine klare Preisdiskriminierung.“

Drittanbietern fehlen Synergieeffekte mit lokalem Stromnetzbetrieb

Auch Ausschreibungen der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur ändern nicht automatisch etwas an der Dominanz. „Städte wie Essen und Hannover schreiben schon seit einiger Zeit Flächen für die Errichtung von öffentlichen Ladesäulen aus. An der Dominanz der lokalen Betreiber hat dies nicht viel geändert“, sagt Markus Adam. Diese können aufgrund der Synergieeffekte mit dem lokalen Stromnetz das beste wirtschaftliche Angebot unterbreiten. Die Abstimmung bei Errichtung und Betrieb der Ladesäulen funktioniert konzernintern deutlich schneller. Wichtige Kostenpunkte wie Personal oder IT-Infrastruktur können mit dem Stromnetz geteilt werden. „Player von außerhalb sind gegenüber Schwesterunternehmen der Netzbetreiber klar im Nachteil“, so Rechtsexperte Adam.

Durchleitung als verpflichtendes Standardmodell

LichtBlick schlägt als Lösung die Einführung eines Durchleitungsmodells vor. Dieses ist auch bei anderen kapitalintensiven Netzwerken, wie dem Strom- und Gasnetz oder auch dem Telekommunikationsnetz, etabliert. Damit könnten Kund*innen überall den Stromtarif ihres frei gewählten Anbieters laden – zum transparenten und festen Preis. Ein solches Modell ist seit dem 1. Juni 2021 auch umsetzbar – allerdings nur auf freiwilliger Basis. Fraglich bleibt, wie viele Ladesäulenbetreiber sich von dieser freiwilligen Lösung überzeugen lassen. „Die Durchleitung muss zum verpflichtenden Standardmodell an allen öffentlichen Ladesäulen werden“, so Markus Adam. „Am Ende zahlen sonst die Kund*innen drauf und der Elektromobilität wird ein Bärendienst erwiesen“.

Derzeit beschäftigt sich auch die Sektoruntersuchung des Bundeskartellamts mit der Marktsituation, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen werden gegen Ende des Jahres erwartet.

Über die Analyse

Die Recherche zur Verflechtung von Netzbetreibern und Ladesäulenanbietern basiert auf der Liste der Bundesnetzagentur. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht in monatlichen Abständen im Rahmen der Ladesäulenverordnung (LSV) gemeldete Daten zur öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur. Die Recherche basiert auf der veröffentlichten Liste vom 01. April 2021. Die Liste umfasst 19.589 Betreiber mit 35.845 Normalladepunkten und 5.906 Schnellladepunkten.

Über LichtBlick:

Vor über 20 Jahren fing LichtBlick an, sich als Pionier für erneuerbare Energien stark zu machen. Heute ist Ökostrom das neue Normal und LichtBlick Deutschlands führender Anbieter für Ökostrom und Öko-Wärme. Bundesweit leben und arbeiten über 1,7 Million Menschen mit der Energie von LichtBlick. Über 400 LichtBlickende entwickeln Produkte und Services für einen klimaneutralen Lebensstil. 2020 erreichte das Klimaschutz-Unternehmen einen Umsatz von 1,1 Milliarde Euro. LichtBlick gehört zum niederländischen Energiewende-Vorreiter Eneco. Eneco will bis 2022 saubere Energie für 2,5 Millionen Haushalte in eigenen Kraftwerken erzeugen. Info: www.lichtblick.de

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120 Jahre ŠKODA Motorsport: Startschuss auf der Strecke Paris – Berlin mit Motorrädern von Laurin & Klement

Mladá Boleslav (ots)

› Erstes internationales Rennen mit Fahrzeugen aus Mladá Boleslav: Am 27. Juni 1901 gingen zwei Motorräder von Laurin & Klement auf die Strecke zwischen Paris und Berlin

› Die ‚motorisierten Zweiräder‘ L&K Typ B trieb ein luftgekühlter 240-cm³-Einzylinder-Viertaktmotor an, die Standardausführung leistete 1,75 PS (1,3 kW) und erreichte eine Geschwindigkeit von 40 km/h

› Unmittelbar nach dem Motorsportdebüt des tschechischen Herstellers folgte eine beeindruckende Siegesserie für Motorräder und Autos von Laurin & Klement und ŠKODA

Die Geschichte von ŠKODA Motorsport beginnt am Donnerstag, den 27. Juni 1901, morgens um 6:58 Uhr. Beim sogenannten Paris-Berlin-Marathon, dem härtesten Straßenrennen seiner Zeit, starteten die beiden Fahrer Topf und Podsedníček jeweils auf einem Laurin & Klement Einzylinder Typ B. Die im internationalen Rennsport gesammelten Erfahrungen nutzte Laurin & Klement, um schon bald zahlreiche Siege einzufahren, darunter auch den Weltmeistertitel im Jahr 1905. Auf dem ŠKODA Storyboard findet sich neben der kompletten Auswahl an Bildern zu dieser Pressemitteilung auch ein umfangreiches Angebot an Artikeln und Features zu verschiedenen Themen aus 120 Jahren ŠKODA Motorsport.

Den Grundstein für die Firma aus Mladá Boleslav legten Ende 1895 der Techniker Václav Laurin und der Visionär Václav Klement. Neben einer lebenslangen Freundschaft und ihrer Verbundenheit zur Region einte die beiden auch ihre Leidenschaft für den Radsport. In bescheidenen Verhältnissen begannen sie, Fahrräder zu reparieren, bevor sie das Angebot schon bald um eigene Fahrräder der Marke SLAVIA erweiterten. Diese waren aus hochwertigen Materialien gefertigt und zeichneten sich neben einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis auch durch originelle technische Ideen aus.

Bereits im Frühjahr 1899 ergänzte das Unternehmen sein breites Angebot an Fahrrädern und Dreirädern um einen selbst konstruierten Benzin-Hilfsmotor und präsentierte schließlich am 18. November 1899 in Prag zwei technisch fortschrittlich konzipierte L&K-Motorradmodelle. Sie verfügten über einen Viertakt-Einzylindermotor im unteren Teil des Rahmens, wo dieser besser vor Beschädigungen geschützt war. Die gezielte Verlagerung des Schwerpunkts sorgte für ein besseres Handling des Motorrads. Damals gab es noch keine Kupplung und kein Getriebe, der Motor war durch einen langen Lederriemen mit dem angetriebenen Hinterrad verbunden. Zum Starten des Triebwerks musste die Maschine geschoben werden. Anschließend sprang der Fahrer in den Sattel und stellte seine Füße auf die Pedale. Um steile Anstiege zu bewältigen, konnte er selbst in die Pedale treten und den Motor auf diese Weise entsprechend unterstützen.

Die modernen Maschinen aus Mladá Boleslav wurden schnell ein Erfolg. Ende des Jahres 1899 brachte Václav Klement von einer Geschäftsreise aus Deutschland Bestellungen für 35 dieser Motorräder mit und im Frühjahr 1900 konnte er die Lieferung von 150 Motorrädern nach Großbritannien vereinbaren. Die hohe Qualität der Modelle aus Mladá Boleslav im Vergleich mit den starken internationalen Wettbewerbern belegen auch zahlreiche Auszeichnungen, wie etwa erste Preise in den jeweiligen Kategorien auf Ausstellungen in Frankfurt am Main (1900) sowie Wien und Hamburg (1901).

Vor 120 Jahren begann auch das erfolgreiche Motorsportengagement des Herstellers. Ihr internationales Rennsportdebüt gab die Marke aus Mladá Boleslav auf der insgesamt 1.196 Kilometer langen Strecke Paris – Aachen, Aachen – Hannover, Hannover – Berlin, die in drei Etappen absolviert wurde. Neben 110 Autos, die je nach Gewicht in drei unterschiedlichen Kategorien starteten (bis 400 kg, 400 bis 650 kg, über 650 kg), fuhren auch zehn Motorräder und Dreiräder in einer gemeinsamen Kategorie. Die Wagen in der Hauptkategorie gingen am Montag, den 27. Juni 1901, ab halb vier Uhr morgens im Zwei-Minuten-Takt auf die Strecke. Die Motorräder von Laurin & Klement, die auf einigen Märkten auch unter dem Namen ‚Republic‘ angeboten wurden, waren in Paris mit zwei Maschinen vom Typ B vertreten: Um 6:58 Uhr machte sich Startnummer 168 auf den Weg, zwei Minuten später folgte Narcis Podsedníček.

Der 1866 im mährischen Mysločovice geborene Podsedníček nahm 1897 in Holešov seine Tätigkeit als einer der ersten Handelsvertreter für SLAVIA Fahrräder auf. Am 3. Februar 1900 stieg ‚Podseda‘, wie er von Freunden und Bekannten genannt wurde, im Alter von 33 Jahren bei Laurin & Klement ein. Durch Fleiß und Weitsicht stieg er schnell zum leitenden Vorarbeiter für die Fahrrad- und Motorradproduktion auf. Als erfahrener Techniker und Fahrer wurde er deshalb für die Fahrt von Paris nach Berlin ausgewählt.

Das anspruchsvollste Rennen seiner Zeit stellte die Technik ebenso auf eine harte Probe wie die Fähigkeiten der Fahrer – einerseits aufgrund seiner Länge, andererseits wegen des Streckenbelags, denn das Rennen führte über unbefestigte Wege oder Kopfsteinpflaster. Aufgrund vieler Nägel sowie Metall- und Glassplitter und scharfkantigen Schotters hatten die unterwegs auf sich allein gestellten Fahrer mit Reifenpannen zu kämpfen. Narcis Podsedníček wusste sich erfolgreich zu helfen und zählte zu den wenigen Startern, die am 29. Juni 1901 das Ziel in Berlin erreichten. Da er allerdings nachts in der deutschen Hauptstadt ankam und sein Zieleinlauf nicht korrekt dokumentiert wurde, waren in der Kategorie der Motor- und Dreiräder schließlich nur die vier französischen Dreiräder von De Dion-Bouton aufgeführt.

Pressekontakt:

Andreas Leue
Referent Motorsport und Tradition
Telefon: +49 6150 133 126
E-Mail: andreas.leue@skoda-auto.de

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Original-Content von: Skoda Auto Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

 

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Volvo entwickelt Software inhouse: Neue Modelle bekommen eigenes Volvo Betriebssystem

Köln (ots)

– Neues VolvoCars.OS integriert verschiedene Systeme in Fahrzeug und Cloud
– Offene Programmierschnittstellen gewähren Zugriff für Dritte
– Kürzere Entwicklungszeiten, schnellere Einführung neuer Funktionen

Volvo Cars übernimmt künftig im eigenen Haus die Softwareentwicklung. Der schwedische Premium-Automobilhersteller reagiert damit auf die wachsende Bedeutung Software-gesteuerter Funktionen und Eigenschaften: Diese werden zunehmend wichtiger als klassische Fahrzeugattribute. Die nächste Volvo Modellgeneration, darunter das erste SUV auf einer neuen, ausschließlich auf Elektroantrieb ausgelegten Technik-Plattform, nutzt das eigene VolvoCars.OS Betriebssystem.

Das neue Betriebssystem ermöglicht eine schnellere und flexiblere Entwicklung. In Verbindung mit häufigeren Over-the-Air-Updates bieten die Kundenfahrzeuge während ihrer gesamten Lebensdauer mit der Zeit mehr oder optimierte Funktionen. Das VolvoCars.OS dient dabei als übergreifendes System für elektrische Volvo Fahrzeuge: Es integriert die verschiedenen Betriebssysteme im Auto sowie in der Cloud und schafft so eine kohärente Software-Umgebung. Zu den zugrunde liegenden Betriebssystemen gehören Android Automotive OS, QNX, AUTOSAR und Linux.

Eigenentwicklung offen für Dritte

Über eine Vielzahl von Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs), darunter die bereits angekündigte Extended Vehicle API, erhalten Entwickler Zugriff auf fahrzeuginterne Funktionen wie Sensordaten, Benutzerschnittstellen und Cloud-basierte Funktionen wie Flottendaten – vorausgesetzt, der Kunde stimmt dem zu. Die Informationen helfen den Entwicklern bei neuen Diensten und Anwendungen für Volvo Fahrzeuge.

„Indem wir uns intern um die Software kümmern, können wir die Entwicklungsgeschwindigkeit erhöhen und Volvo Modelle schneller optimieren als heute“, erklärt Henrik Green, Chief Technology Officer (CTO) der Volvo Car Group. „Genau wie beim Smartphone oder Computer können neue Software und Funktionen durch Over-the-Air-Updates schnell eingeführt werden. Im Laufe der Zeit wird jeder Volvo noch besser und komfortabler.“

Zentralisierte Datenverarbeitung senkt Komplexität

Um von der Softwareentwicklung im eigenen Haus zu profitieren, zentralisiert Volvo Cars auch die Datenverarbeitung in seinen vollelektrischen Fahrzeugen in einem Hauptsystem. Dadurch entfällt ein Großteil der Komplexität. Anstatt sich auf mehrere elektronische Steuereinheiten im Fahrzeug zu verlassen, die einzelne Funktionen und Systeme steuern, wird die intern entwickelte Software in einem leistungsstarken Core Computer gebündelt.

Das Core-Computing-System, das erstmals in einem neuen, 2022 vorgestellten Volvo Modell zum Einsatz kommen wird, besteht aus drei Hauptrechnern. Diese unterstützen sich gegenseitig bei der Verarbeitung von Bildern und künstlicher Intelligenz, allgemeinem Computing und Infotainment.

Die Umstellung auf ein zentralisiertes System erlaubt es Volvo Cars auch, Hardware und Software schrittweise zu trennen. Das Unternehmen kann dadurch kürzere Hardware-Zyklen einführen, sodass neue Volvo Modelle regelmäßig mit der neuesten verfügbaren Hardware ausgestattet werden können.

Enge Kooperation mit Partnern

Volvo Cars vollzieht die Umstellung auf Eigenentwicklung und zentrales Computing in Zusammenarbeit mit führenden Branchenunternehmen. Dazu gehören NVIDIA, mit dem das Unternehmen beim Core Computing zusammenarbeitet, und Google als Co-Entwicklungspartner für die Infotainmentsysteme.

„Wir arbeiten bewusst mit Branchenführern zusammen, wo es sinnvoll ist“, ergänzt Henrik Green hinzu. „Google ist ein echter Experte in Sachen Nutzererfahrung und Services – von Google Maps bis hin zu Google Assistant. Mit NVIDIA erhalten wir wiederum Zugang zu einigen der schnellsten und besten Rechner. Dieser Ansatz ausgewählter strategischer Partnerschaften ist viel effektiver als der Versuch, alles alleine zu machen.“

Volvo Cars will seinen Kunden das bestmögliche Nutzererlebnis bieten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Technologieführern ist auch ein treibender Faktor hinter der Entscheidung, das VolvoCars.OS über offene APIs für Innovationen von Drittanbietern zu öffnen.

Pressekontakt:

Volvo Car Germany GmbH
Public Relations and Events
Siegburger Straße 229
50679 Köln
E-Mail volvopr1@volvocars.com
Telefon +49 (0)221 9393 – 106
Fax +49 (0)221 9393 – 109
www.media.volvocars.com/de

Original-Content von: Volvo Cars, übermittelt durch news aktuell

 

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Bremse für die E-Mobilität: Monopolisten dominieren regionale Ladesäulenmärkte

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Hamburg (ots)

Eine neue LichtBlick Analyse zeigt: Konzerne und Stadtwerke bauen ihre regionale Monopolstellung auf dem Ladesäulenmarkt weiter aus. Durch mangelnde Konkurrenz legen sie Tarife und Ladebedingungen weitgehend frei von Wettbewerb fest.

In vielen Regionen Deutschlands dominieren weiterhin große Anbieter den Ladesäulenmarkt. Das zeigt eine von LichtBlick beim Datendienstleister Statista beauftragte Auswertung des Ladesäulenregisters der Bundesnetzagentur, bei der die Ladesäulen den jeweiligen Betreibern zugeordnet wurden. Insgesamt wurden knapp 19.600 Betreiber mit 35.845 Normalladepunkten und 5.906 Schnellladepunkten ausgewertet. LichtBlick hatte bereits 2019 eine erste Monopol-Analyse vorgelegt.

„Meistens sind es die regionalen Stromversorger, die sich das Monopol der Ladeinfrastruktur sichern“, sagt Markus Adam, Director Legal von LichtBlick. „Die Marktanteile liegen dabei regelmäßig über 60%, in sehr vielen Fällen über 70% und mehr. Sie profitieren dabei von den Synergieeffekten aus der Zusammenarbeit mit den Stromnetzbetreibern – in der Regel Tochter- oder Schwesterunternehmen im gleichen Konzern.“

Die Analyse zeigt in ganz Deutschland ein ernüchterndes Bild. Ob Hannover (95%, enercity), München (88%, Stadtwerke München) oder Kiel (84%, Stadtwerke Kiel) – nahezu überall kontrollieren einige wenige Monopolisten den regionalen Ladesäulenmarkt und seine Ladebedingungen. Die Synergieeffekte werden schnell deutlich: In Bremen stellt die EWE 71% aller Ladesäulen, weitere 13% entfallen auf die swb – die allerdings ebenfalls im Eigentum der EWE ist. In Dortmund werden 84% aller Ladesäulen von innogy betrieben, die wiederum knapp die Hälfte am städtischen Versorger und damit am örtlichen Netzbetreiber halten.

Fehlender Wettbewerb führt zu hohen Preisen

Die Folge: Tarife und Ladebedingungen werden weitgehend frei von Wettbewerb festgelegt. Das führt schon heute häufig zu überhöhten Preisen für Ladestrom deutlich oberhalb des Haushaltsstrompreises (vgl. dazu LichtBlick-Ladesäulencheck 2020). Zudem berichtet LichtBlick aus eigener Erfahrung als FahrStrom-Anbieter von Preisdiskriminierungen. „Diese Entwicklung ist seit mehreren Jahren sichtbar. Die lokalen Monopolisten verteuern den Ladestrom für Drittanbieter, die meist von Kund*innen von außerhalb genutzt werden, und quersubventionieren mit diesen Erlösen die eigenen Tarife“, erläutert Adam. „Teilweise zahlen wir für die Ladevorgänge unserer Kund*innen mehr als doppelt so viel an die Ladesäulenbetreiber, als diese von ihren eigenen Kund*innen verlangen. Das ist weit entfernt von fairem Wettbewerb und eine klare Preisdiskriminierung.“

Drittanbietern fehlen Synergieeffekte mit lokalem Stromnetzbetrieb

Auch Ausschreibungen der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur ändern nicht automatisch etwas an der Dominanz. „Städte wie Essen und Hannover schreiben schon seit einiger Zeit Flächen für die Errichtung von öffentlichen Ladesäulen aus. An der Dominanz der lokalen Betreiber hat dies nicht viel geändert“, sagt Markus Adam. Diese können aufgrund der Synergieeffekte mit dem lokalen Stromnetz das beste wirtschaftliche Angebot unterbreiten. Die Abstimmung bei Errichtung und Betrieb der Ladesäulen funktioniert konzernintern deutlich schneller. Wichtige Kostenpunkte wie Personal oder IT-Infrastruktur können mit dem Stromnetz geteilt werden. „Player von außerhalb sind gegenüber Schwesterunternehmen der Netzbetreiber klar im Nachteil“, so Rechtsexperte Adam.

Durchleitung als verpflichtendes Standardmodell

LichtBlick schlägt als Lösung die Einführung eines Durchleitungsmodells vor. Dieses ist auch bei anderen kapitalintensiven Netzwerken, wie dem Strom- und Gasnetz oder auch dem Telekommunikationsnetz, etabliert. Damit könnten Kund*innen überall den Stromtarif ihres frei gewählten Anbieters laden – zum transparenten und festen Preis. Ein solches Modell ist seit dem 1. Juni 2021 auch umsetzbar – allerdings nur auf freiwilliger Basis. Fraglich bleibt, wie viele Ladesäulenbetreiber sich von dieser freiwilligen Lösung überzeugen lassen. „Die Durchleitung muss zum verpflichtenden Standardmodell an allen öffentlichen Ladesäulen werden“, so Markus Adam. „Am Ende zahlen sonst die Kund*innen drauf und der Elektromobilität wird ein Bärendienst erwiesen“.

Derzeit beschäftigt sich auch die Sektoruntersuchung des Bundeskartellamts mit der Marktsituation, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen werden gegen Ende des Jahres erwartet.

Über die Analyse

Die Recherche zur Verflechtung von Netzbetreibern und Ladesäulenanbietern basiert auf der Liste der Bundesnetzagentur. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht in monatlichen Abständen im Rahmen der Ladesäulenverordnung (LSV) gemeldete Daten zur öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur. Die Recherche basiert auf der veröffentlichten Liste vom 01. April 2021. Die Liste umfasst 19.589 Betreiber mit 35.845 Normalladepunkten und 5.906 Schnellladepunkten.

Über LichtBlick:

Vor über 20 Jahren fing LichtBlick an, sich als Pionier für erneuerbare Energien stark zu machen. Heute ist Ökostrom das neue Normal und LichtBlick Deutschlands führender Anbieter für Ökostrom und Öko-Wärme. Bundesweit leben und arbeiten über 1,7 Million Menschen mit der Energie von LichtBlick. Über 400 LichtBlickende entwickeln Produkte und Services für einen klimaneutralen Lebensstil. 2020 erreichte das Klimaschutz-Unternehmen einen Umsatz von 1,1 Milliarde Euro. LichtBlick gehört zum niederländischen Energiewende-Vorreiter Eneco. Eneco will bis 2022 saubere Energie für 2,5 Millionen Haushalte in eigenen Kraftwerken erzeugen. Info: www.lichtblick.de

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Tel. +49 151 41972957, anja.fricke@lichtblick.de
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