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ŠKODA F3, Typ 992 (1964): Formel-Rennwagen der Europaklasse

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Mladá Boleslav (ots) – › Monoposto ŠKODA F3 gehörte in den 1960er-Jahren zu den Top-Rennwagen der gleichnamigen Formel-Rennkategorie

› Technik aus dem ŠKODA 1000 MB, 1,0-Liter-Heckmotor mit einer Leistung von 90 PS, Gewicht von 420 Kilogramm und 210 km/h Spitzengeschwindigkeit

› Gewinn der tschechoslowakischen Meisterschaft 1966 durch Jaroslav Bobek, 1968 triumphierte Miroslav Fousek in der damaligen F3-Meisterschaft der sozialistischen Länder

Als sich das Reglement der traditionellen Monoposto-Kategorie Formel 3 im Jahr 1964 änderte, konnte ŠKODA dank des 1000 MB schnell reagieren. Dieses Modell befand sich zu diesem Zeitpunkt schon in Vorbereitung. Während der Saison 1965 gingen drei komplett neue Einsitzer mit den erfahrenen Piloten Václav Bobek, Jaroslav Bobek und Miroslav Fousek an den Start. Die neu aufgestellte Formelklasse bot der Marke und ihren Fahrern die einzigartige Gelegenheit, sich auch mit der Konkurrenz aus Westeuropa zu messen.

Neben der kompletten Auswahl an Bildern zu dieser Pressemitteilung (http://www.skoda-media.de/seite/115/tradition/115/short/) auf dem Medienportal skoda-media.de steht auch eine 32-seitige Broschüre (http://www.skoda-media.de/content/press_files/media/26X6_Bildmaterial_SRCd74142dab759375570ad3c18c166faa9.pdf)in englischer Sprache zu verschiedenen Themen aus 120 Jahren ŠKODA Motorsport bereit.

Der Grand Prix der Tschechoslowakei im September 1949 sollte für lange Zeit das letzte internationale Automobilrennen in dem damals sozialistischen Land sein. Die großen Stars des Grand Prix auf dem Masaryk-Ring waren später an der Gründung der Formel 1 beteiligt. Bereits beim letzten Rennen kompensierte Enthusiasmus fehlende finanzielle Mittel, Materialmangel und einen geringen politischen Willen. Unter einfachsten Bedingungen entstanden einsitzige Rennfahrzeuge, die den Vorgaben der internationalen Formel-Rennen entsprachen.

Die ersten Formel 3-Rennen fanden Ende der 1940er-Jahre statt. Motorseitig kamen erschwingliche Einzylinder-Motorradtriebwerke mit 500 ccm Hubraum zum Einsatz, die sich in der Folge durchsetzen. 1951 wurde die Serie in ,International F3‘ umbenannt. Doch schon Ende der 1950er-Jahre debütierte in Italien die modernere Formel Junior mit Serien-Vierzylindermotoren unter 1.100 ccm Hubraum. Daraus entwickelte sich schließlich am 1. Januar 1964 die klassische Formel 3 mit Fahrzeugen bis 1.000 ccm Hubraum.

Das Monoposto-Projekt von ŠKODA erhielt in Mladá Boleslav die Bezeichnung Š 992 – ein Hinweis auf die technische Verwandtschaft mit dem Typ Š 990, der als neu konstruiertes Modell ŠKODA 1000 MB im Frühling 1964 Serienreife erlangte. Der erste Einsitzer vom Typ Š 992 wurde im Februar 1964 fertiggestellt. Er verfügte über einen Stahlrohr-Gitterrahmen und Einzelradaufhängung, vorne auf Trapez-Halbachsen, hinten mit Fünflenker-Aufhängung. Eine – auch im internationalen Vergleich – fortschrittliche Lösung war die Montage von Spiralfedern und Stoßdämpfern an beiden Achsen im Inneren der Karosserie, was sich positiv auf die Aerodynamik des Monopostos auswirkte.

Die verstellbaren Stoßdämpfer ermöglichten es, die Bodenfreiheit des Wagens zu variieren. Gebremst wurden seine 13-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Dunlop-Reifen von vier Scheibenbremsen des britischen Herstellers Girling. Längs vor der Hinterachse war ein ŠKODA Reihen-Vierzylindermotor mit OHV-Ventilsteuerung und dreifach gelagerter Kurbelwelle verbaut. Dieser Antrieb wurde in zahlreichen Modifikationen bis 2003 produziert und kam zuletzt in der ersten Generation des ŠKODA FABIA zum Einsatz. Im F3 Monoposto verfügte der Motor mit kürzerem Hub und größerer Bohrung über einen Hubraum von 999 ccm. Ausgehend von der senkrechten Achse des Fahrzeugs war er um 12 Grad nach links geneigt und am hinteren Ende war die Kupplung angeflanscht.

Zwischen Kupplung und Getriebe befand sich die sogenannte ,Zwischenübersetzung‘. Sie ermöglichte es, den Schwerpunkt des Motors zu senken und damit die Gesamtübersetzung dem Charakter der jeweiligen Rennstrecke anzupassen. Das Differenzialgetriebe hatte ein Übersetzungsverhältnis von 4,44 und stammte aus der Serienproduktion. Wasser- und Ölkühler befanden sich im Frontbereich des Fahrzeugs vor den Füßen des Fahrers. Neben ihm befanden sich an beiden Seiten die Kraftstofftanks mit einem Gesamtvolumen von 30 Litern. Die schlank gezeichnete Karosserie war mehrteilig und abnehmbar. Sie wurde im Windkanal entwickelt und bestand in ihrer ersten Ausführung zunächst aus Aluminium, wenig später jedoch bereits aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Der Platz im Cockpit war knapp bemessen – daher verfügte auch das kleine Lenkrad nur über einen Durchmesser von 300 Millimetern. Das Leergewicht des ŠKODA F3 lag knapp unter 420 Kilogramm, wobei 41,5 Prozent auf die Vorderachse entfielen und 58,5 Prozent auf das Heck inklusive Motor.

Der Motor mit einem Liter Hubraum leistete ursprünglich 53 kW (72 PS) bei 7.250 1/min. Durch eine schrittweise erhöhte Verdichtung und weitere Optimierungen brachte er es in der Saison 1966 allerdings auf eine Leistung von 66 kW (90 PS) bei 8.000 Umdrehungen pro Minute, gleichzeitig konnte das Gesamtgewicht um 15 Kilogramm reduziert werden. Während der ŠKODA F3 bei Testfahrten auf dem Flugplatz in Hoškovice Ende 1964 eine Spitzengeschwindigkeit von 188 km/h erreichte, knackte er zwei Jahre später die Marke von 200 km/h.

Von Anfang an fuhr der ŠKODA F3 bei sämtlichen Rennen in der Spitzengruppe. Die Rennen fanden damals noch auf anspruchsvollen Rundstrecken statt, die nicht künstlich angelegt waren oder führten über innerstädtische Kurse mit Kopfsteinpflaster und tieferliegenden Kanaldeckeln. So wurde auch das traditionelle Rennen ,Mezi pavilony‘ in der Stadt Brünn auf einer improvisierten Strecke zwischen den Pavillons des Messegeländes ausgetragen. 1966 belegten Václav (Sen.) und Jaroslav Bobek dort mit ihren ŠKODA Boliden die beiden ersten Plätze. Jaroslav Bobek wurde im gleichen Jahr tschechoslowakischer Formel-3-Meister, zwei Jahre später triumphierte sein Teamkollege Miroslav Fousek in der F3-Meisterschaft sozialistischer Länder.

Mit diesen Erfolgen klang die erfolgreiche Karriere der optisch wie technisch gelungenen Monopostos des Typs ŠKODA F3 langsam aus. Bei internationalen Rennen hatten sie Ende der 1960er-Jahre immer öfter mit der Konkurrenz aus westeuropäischen Ländern zu kämpfen, etwa den Boliden der Marken Brabham und Tecno. Bei den heimischen Rennen setzten sich vor allem Fahrzeuge des Typs Lotus Cosworth durch, die auch bekannte Fahrer wie Vladimír Hubáček und Vladislav Ondřejík für das Team Dukla Prag fuhren. Dennoch: Die ŠKODA Einsitzer schlugen sich erfolgreich in den oft ungleichen Kämpfen und spielen zurecht eine wichtige Rolle in der Historie des tschechoslowakischen Motorsports. Das endgültige Aus für die Monopostos aus Mladá Boleslav kam mit der Änderung des Formel-3-Reglements im Jahr 1971 – es schrieb einen Motor mit 1,6 Liter Hubraum vor. In der Folge dienten die Fahrzeuge von Typ ŠKODA F3 lediglich noch als Techniklieferant für die neue Marken-Formel von ŠKODA.

Der ŠKODA F3 von Václav Bobek Sen. blieb im Besitz von AZNP und ist heute Teil der Sammlung des ŠKODA Museums. Der Wagen von Miroslav Fousek ging im Jahr 1971 als Schenkung an das Technische Nationalmuseum in Prag und den Einsitzer von Jaroslav Bobek baute Václav Král Mitte der 1970er-Jahre zum zweisitzigen Spider Baghira um. Der funktionstüchtige Prototyp, mit dem alles begann, wurde nach der Saison 1965 zerlegt und wartet heute in einer privaten Sammlung darauf, dass seine Restaurierung fertiggestellt wird.

Pressekontakt:

Andreas Leue
Referent Tradition und Projekte
Telefon: +49 6150 133 126
E-Mail: andreas.leue@skoda-auto.de

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Original-Content von: Skoda Auto Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

ŠKODA F3, Typ 992 (1964): Formel-Rennwagen der Europaklasse

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Mladá Boleslav (ots) – › Monoposto ŠKODA F3 gehörte in den 1960er-Jahren zu den Top-Rennwagen der gleichnamigen Formel-Rennkategorie

› Technik aus dem ŠKODA 1000 MB, 1,0-Liter-Heckmotor mit einer Leistung von 90 PS, Gewicht von 420 Kilogramm und 210 km/h Spitzengeschwindigkeit

› Gewinn der tschechoslowakischen Meisterschaft 1966 durch Jaroslav Bobek, 1968 triumphierte Miroslav Fousek in der damaligen F3-Meisterschaft der sozialistischen Länder

Als sich das Reglement der traditionellen Monoposto-Kategorie Formel 3 im Jahr 1964 änderte, konnte ŠKODA dank des 1000 MB schnell reagieren. Dieses Modell befand sich zu diesem Zeitpunkt schon in Vorbereitung. Während der Saison 1965 gingen drei komplett neue Einsitzer mit den erfahrenen Piloten Václav Bobek, Jaroslav Bobek und Miroslav Fousek an den Start. Die neu aufgestellte Formelklasse bot der Marke und ihren Fahrern die einzigartige Gelegenheit, sich auch mit der Konkurrenz aus Westeuropa zu messen.

Neben der kompletten Auswahl an Bildern zu dieser Pressemitteilung (http://www.skoda-media.de/seite/115/tradition/115/short/) auf dem Medienportal skoda-media.de steht auch eine 32-seitige Broschüre (http://www.skoda-media.de/content/press_files/media/26X6_Bildmaterial_SRCd74142dab759375570ad3c18c166faa9.pdf)in englischer Sprache zu verschiedenen Themen aus 120 Jahren ŠKODA Motorsport bereit.

Der Grand Prix der Tschechoslowakei im September 1949 sollte für lange Zeit das letzte internationale Automobilrennen in dem damals sozialistischen Land sein. Die großen Stars des Grand Prix auf dem Masaryk-Ring waren später an der Gründung der Formel 1 beteiligt. Bereits beim letzten Rennen kompensierte Enthusiasmus fehlende finanzielle Mittel, Materialmangel und einen geringen politischen Willen. Unter einfachsten Bedingungen entstanden einsitzige Rennfahrzeuge, die den Vorgaben der internationalen Formel-Rennen entsprachen.

Die ersten Formel 3-Rennen fanden Ende der 1940er-Jahre statt. Motorseitig kamen erschwingliche Einzylinder-Motorradtriebwerke mit 500 ccm Hubraum zum Einsatz, die sich in der Folge durchsetzen. 1951 wurde die Serie in ,International F3‘ umbenannt. Doch schon Ende der 1950er-Jahre debütierte in Italien die modernere Formel Junior mit Serien-Vierzylindermotoren unter 1.100 ccm Hubraum. Daraus entwickelte sich schließlich am 1. Januar 1964 die klassische Formel 3 mit Fahrzeugen bis 1.000 ccm Hubraum.

Das Monoposto-Projekt von ŠKODA erhielt in Mladá Boleslav die Bezeichnung Š 992 – ein Hinweis auf die technische Verwandtschaft mit dem Typ Š 990, der als neu konstruiertes Modell ŠKODA 1000 MB im Frühling 1964 Serienreife erlangte. Der erste Einsitzer vom Typ Š 992 wurde im Februar 1964 fertiggestellt. Er verfügte über einen Stahlrohr-Gitterrahmen und Einzelradaufhängung, vorne auf Trapez-Halbachsen, hinten mit Fünflenker-Aufhängung. Eine – auch im internationalen Vergleich – fortschrittliche Lösung war die Montage von Spiralfedern und Stoßdämpfern an beiden Achsen im Inneren der Karosserie, was sich positiv auf die Aerodynamik des Monopostos auswirkte.

Die verstellbaren Stoßdämpfer ermöglichten es, die Bodenfreiheit des Wagens zu variieren. Gebremst wurden seine 13-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Dunlop-Reifen von vier Scheibenbremsen des britischen Herstellers Girling. Längs vor der Hinterachse war ein ŠKODA Reihen-Vierzylindermotor mit OHV-Ventilsteuerung und dreifach gelagerter Kurbelwelle verbaut. Dieser Antrieb wurde in zahlreichen Modifikationen bis 2003 produziert und kam zuletzt in der ersten Generation des ŠKODA FABIA zum Einsatz. Im F3 Monoposto verfügte der Motor mit kürzerem Hub und größerer Bohrung über einen Hubraum von 999 ccm. Ausgehend von der senkrechten Achse des Fahrzeugs war er um 12 Grad nach links geneigt und am hinteren Ende war die Kupplung angeflanscht.

Zwischen Kupplung und Getriebe befand sich die sogenannte ,Zwischenübersetzung‘. Sie ermöglichte es, den Schwerpunkt des Motors zu senken und damit die Gesamtübersetzung dem Charakter der jeweiligen Rennstrecke anzupassen. Das Differenzialgetriebe hatte ein Übersetzungsverhältnis von 4,44 und stammte aus der Serienproduktion. Wasser- und Ölkühler befanden sich im Frontbereich des Fahrzeugs vor den Füßen des Fahrers. Neben ihm befanden sich an beiden Seiten die Kraftstofftanks mit einem Gesamtvolumen von 30 Litern. Die schlank gezeichnete Karosserie war mehrteilig und abnehmbar. Sie wurde im Windkanal entwickelt und bestand in ihrer ersten Ausführung zunächst aus Aluminium, wenig später jedoch bereits aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Der Platz im Cockpit war knapp bemessen – daher verfügte auch das kleine Lenkrad nur über einen Durchmesser von 300 Millimetern. Das Leergewicht des ŠKODA F3 lag knapp unter 420 Kilogramm, wobei 41,5 Prozent auf die Vorderachse entfielen und 58,5 Prozent auf das Heck inklusive Motor.

Der Motor mit einem Liter Hubraum leistete ursprünglich 53 kW (72 PS) bei 7.250 1/min. Durch eine schrittweise erhöhte Verdichtung und weitere Optimierungen brachte er es in der Saison 1966 allerdings auf eine Leistung von 66 kW (90 PS) bei 8.000 Umdrehungen pro Minute, gleichzeitig konnte das Gesamtgewicht um 15 Kilogramm reduziert werden. Während der ŠKODA F3 bei Testfahrten auf dem Flugplatz in Hoškovice Ende 1964 eine Spitzengeschwindigkeit von 188 km/h erreichte, knackte er zwei Jahre später die Marke von 200 km/h.

Von Anfang an fuhr der ŠKODA F3 bei sämtlichen Rennen in der Spitzengruppe. Die Rennen fanden damals noch auf anspruchsvollen Rundstrecken statt, die nicht künstlich angelegt waren oder führten über innerstädtische Kurse mit Kopfsteinpflaster und tieferliegenden Kanaldeckeln. So wurde auch das traditionelle Rennen ,Mezi pavilony‘ in der Stadt Brünn auf einer improvisierten Strecke zwischen den Pavillons des Messegeländes ausgetragen. 1966 belegten Václav (Sen.) und Jaroslav Bobek dort mit ihren ŠKODA Boliden die beiden ersten Plätze. Jaroslav Bobek wurde im gleichen Jahr tschechoslowakischer Formel-3-Meister, zwei Jahre später triumphierte sein Teamkollege Miroslav Fousek in der F3-Meisterschaft sozialistischer Länder.

Mit diesen Erfolgen klang die erfolgreiche Karriere der optisch wie technisch gelungenen Monopostos des Typs ŠKODA F3 langsam aus. Bei internationalen Rennen hatten sie Ende der 1960er-Jahre immer öfter mit der Konkurrenz aus westeuropäischen Ländern zu kämpfen, etwa den Boliden der Marken Brabham und Tecno. Bei den heimischen Rennen setzten sich vor allem Fahrzeuge des Typs Lotus Cosworth durch, die auch bekannte Fahrer wie Vladimír Hubáček und Vladislav Ondřejík für das Team Dukla Prag fuhren. Dennoch: Die ŠKODA Einsitzer schlugen sich erfolgreich in den oft ungleichen Kämpfen und spielen zurecht eine wichtige Rolle in der Historie des tschechoslowakischen Motorsports. Das endgültige Aus für die Monopostos aus Mladá Boleslav kam mit der Änderung des Formel-3-Reglements im Jahr 1971 – es schrieb einen Motor mit 1,6 Liter Hubraum vor. In der Folge dienten die Fahrzeuge von Typ ŠKODA F3 lediglich noch als Techniklieferant für die neue Marken-Formel von ŠKODA.

Der ŠKODA F3 von Václav Bobek Sen. blieb im Besitz von AZNP und ist heute Teil der Sammlung des ŠKODA Museums. Der Wagen von Miroslav Fousek ging im Jahr 1971 als Schenkung an das Technische Nationalmuseum in Prag und den Einsitzer von Jaroslav Bobek baute Václav Král Mitte der 1970er-Jahre zum zweisitzigen Spider Baghira um. Der funktionstüchtige Prototyp, mit dem alles begann, wurde nach der Saison 1965 zerlegt und wartet heute in einer privaten Sammlung darauf, dass seine Restaurierung fertiggestellt wird.

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Preisvergleich 2021: Autohöfe vs. Tank & Rastanlagen / Autohöfe immer günstiger als Autobahnraststätten!

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Kuddewörde (ots) – Der Automobilclub „Mobil in Deutschland“ testete auch in diesem Sommer Autobahnrastanlagen und dazu nahegelegen Autohöfe. (Presseinfo vom 29. Juli 2021). Verglichen wurden dabei an 20 Standorten der Spritpreis und ein immer gleicher Warenkorb. Ergebnis: Im Shop wie auch an der Zapfsäule waren die Autobahnrastanlagen im Schnitt 20% teurer. Günstig Tanken: Allein bei einem Tankvorgang (50L Diesel) konnte laut Mobil i.D. kräftig bei Autohöfen gespart werden. Während im schlechtesten Fall „nur“ 8,50EUR gespart werden konnte, war die größte Preisdifferenz zum Autohof satte 15,50EUR. Keine Ausreißer: das Tanken und der Shop Einkauf waren an den getesteten Tank und Rastanlagen in jedem Fall teurer als an den Autohöfen (s. detaillierter Preisvergleich des Automobilclubs)

Ganz klar: Ein kurzer Abstecher runter von der Autobahn zum Autohof lohnt sich immer!

Rund um die Uhr – an 365 Tagen im Jahr

An den Autohöfen kann Mann und Frau rund um die Uhr zuverlässig und sicher tanken und ihren Reisebedarf decken. Die Gastronomie ist von ganz früh am Morgen bis spät am Abend geöffnet.

Versorgung der Versorger

Auf Initiative der VEDA konnten während der Corona – Schließungen die LKW Fahrer in fast allen Autohöfen weiter mit frischem und bezahlbarem Essen und Frühstück versorgt werden. Restaurant, Duschen und WC blieben fast durchgehend geöffnet – auch wenn das selten kostendeckend war. Die Restaurants der Tank und Rastanlagen waren hingegen monatelang geschlossen.

Der Trend bestätigt die Autohöfe

Im Wettbewerb zu dem Monopolisten an der Autobahn setzen die Autohöfe seit Jahrzehnten auf eine preisgünstige und lokale Versorgung ihrer Kunden. Vielfahrer, LKW Fahrer und Urlaubsreisende versorgen sich und tanken bei den durchgehend preisgünstigeren Autohöfen. Zusätzlich profitieren sie dabei von der Ruhe und Sicherheit abseits der hektischen Autobahn. Alexander Quabach, Geschäftsführer der VEDA: „Wir haben viele preissensible Kunden, da sind 20% Ersparnis schon viel Holz. Aber auch wer weniger Geld ausgeben will, achtet trotzdem auf gute Qualität und faire Preise. Deshalb haben wir auch über Jahre hinweg treue Stammkunden.“

Link zum Online-Artikel und Pressemitteilung von Mobil in Deutschland: https://www.mobil.org/sparen-an-der-autobahn-2021-raststaetten-teurer-als-autohoefe/

Pressekontakt:

Kontaktdaten Vereinigung Deutscher Autohöfe e.V
Geschäftsführer Alexander Quabach, 04154 / 5959083, a.quabach@veda-ev.de
Sonnenberg 28
22958 Kuddewörde

Original-Content von: VEDA – Vereinigung Deutscher Autohöfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Dachlandeplatz für „Christoph 25“ in 50 Metern Höhe / Landedeck in Siegen setzt neue Maßstäbe für die Luftrettung im Dreiländereck

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München (ots) –

– ADAC Rettungshubschrauber startet vom Dach des Diakonie Klinikums Jung-Stilling

München (ots) – Landedeck, Einsatzzentrale, Hangar sowie Technik- und Nebenräume: Auf dem Dach des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen ist eine neue Infrastruktur für die Luftrettung im Kreis Siegen-Wittgenstein entstanden. Von dort, aus etwa 50 Metern Höhe, startet „Christoph 25“ der gemeinnützigen ADAC Luftrettung zu Einsätzen im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Im vergangenen Jahr flog der ADAC Rettungshubschrauber mehr als 1200 Einsätze. In einer offiziellen Feierstunde wurde das neue Landedeck jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

6,3 Millionen Euro hat die Diakonie in Südwestfalen in das neue Landedeck mitsamt Infrastruktur investiert – und damit die Voraussetzungen geschaffen, um die Luftrettung am Standort Siegen für die nächsten Jahrzehnte zu sichern. Darüber hinaus musste die Diakonie in Südwestfalen weitere Eigenmittel in Höhe von mehr als einer Million Euro aufwenden, um auch im Vorfeld notwendige bauliche Anpassungen vorzunehmen. Entscheidende Vorteile hat die neue Anlage für Patienten, Ärzte und Notfallsanitäter: Über einen Aufzug erreicht das Rettungsteam auf kürzestem Weg die Behandlungsräume im Inneren des Krankenhauses und kann schwerverletzte Patienten schnellstmöglich weiterbehandeln.

Während auf dem Landedeck bis zu drei Hubschrauber gleichzeitig starten und landen können, ist der sechs Meter hohe Hangar der gemeinnützigen ADAC Luftrettung vorbehalten. Der Hubschrauber-Besatzung stehen hoch oben auf dem „Stilling“ eine Einsatzzentrale, ein Aufenthaltsraum, Küche und sanitäre Anlagen sowie Technik- und Nebenräume zur Verfügung. Pro Flug sind ein Pilot, ein Notarzt und ein Notfallsanitäter (TC HEMS) an Bord. Das medizinische Fachpersonal besteht aus Notfallsanitäter der Siegener Feuerwehr und Ärzten des Diakonie Klinikums Jung-Stilling. Die Piloten stellt die ADAC Luftrettung.

Damit auch im Winter Starts und Landungen sicher ablaufen, verfügt das Landedeck über eine eigene Heizzentrale, die verhindert, dass sich Feuchtigkeit sammelt und zu Glatteis gefriert. Auch Kerosin kann auf dem Dach getankt werden. Der Treibstoff wird von einem 50 000-Liter-Tank am Fuße des Krankenhauses über Leitungen zur Zapfanlage in mehr als 50 Metern Höhe geführt. Um etwaige Brände einzudämmen, wurde eine Löschanlage installiert, die mit einem Wasser-Luft-Gas-Gemisch arbeitet. Komplettiert wird die Infrastruktur durch den ebenfalls neu gebauten Aufzug. Er kann speziell für Notfälle geschaltet werden und verbindet die Dachstation mit dem Krankenhaus.

Bereits seit 1982 ist die ADAC Luftrettung am Diakonie Klinikum Jung-Stilling stationiert. Zuletzt startete „Christoph 25“ von einem Landeplatz am Fuße des Krankenhauses. 2019 fiel schließlich der Startschuss für die Bauarbeiten auf dem Dach des Klinikums. Erste Starts und Landungen vom neuen Landedeck erfolgten im Januar 2021. Einsatzursache Nummer eins von „Christoph 25“ waren im vergangenen Jahr bei 40 Prozent der Flüge Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfälle. Danach folgten mit 26 Prozent Notfälle des Herzkreislauf-Systems (z.B. Herzinfarkt) sowie neurologische Notfälle (z.B. Schlaganfall) mit 17 Prozent.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

Diese Presseinformation sowie Fotos finden Sie online unter presse.adac.de

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Pressekontakt:

Jochen Oesterle
i.A. ADAC Luftrettung gGmbH
T +49 89 76 76 34 74
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www.presse.adac.de

Original-Content von: ADAC SE, übermittelt durch news aktuell

ŠKODA AUTO gewinnt ,Special Award – exzellenter Hochlauf einer neuen Lackiererei‘

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Mladá Boleslav (ots) – › ŠKODA AUTO erhält renommierte Auszeichnung für im August 2019 eröffnete Lackiererei

› Preisträger haben Maßstäbe bei Lean Production und Digitalisierung in der Automobilindustrie gesetzt

› Übergabe der Automotive Lean Production Awards durch Branchenmagazin AUTOMOBIL PRODUKTION und Unternehmensberatung Agamus Consult am 3. November in Mladá Boleslav

ŠKODA AUTO hat im Rahmen der diesjährigen Automotive Lean Production Awards den Sonderpreis ,Special Award – exzellenter Hochlauf einer neuen Lackiererei‘ für seine im August 2019 eröffnete Lackiererei erhalten. ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik Michael Oeljeklaus wird den Award am 3. November 2021 anlässlich der Preisverleihung im ŠKODA Museum in Mladá Boleslav entgegennehmen. Mit den Automotive Lean Production Awards würdigen die Fachzeitschrift AUTOMOBIL PRODUKTION und die Unternehmensberatung Agamus Consult Unternehmen in der Automobilindustrie, die Maßstäbe in den Bereichen Lean Production und Digitalisierung gesetzt haben.

Michael Oeljeklaus, ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik, betont: „Unsere neue Lackiererei in Mladá Boleslav zählt dank hochinnovativer Spitzentechnologien zu den modernsten und nachhaltigsten Anlagen ihrer Art in Europa. Ein hoher Grad an Automatisierung sorgt für höchstmögliche Präzision und Effizienz. Gleichzeitig gehen wir bei der Nachhaltigkeit keine Kompromisse ein: Im Vergleich zu herkömmlichen Lackierereien verwenden wir beispielsweise 210 Gramm weniger Lösungsmittel und 17 Prozent weniger Klarlack pro Fahrzeug. Mithilfe eines neuen Abluftreinigungssystems konnten wir zudem die Farbreste pro Karosserie um mehr als zwei Kilogramm reduzieren. Zudem nutzen wir eine einzigartige Trocknungsmethode: Wir nutzen die Öffnung für die Windschutzscheibe und den Bereich des Motorraums, um die Karosserie gezielt mit Heißluft zu erwärmen. Auf diese Weise sparen wir Energie und Zeit.“

Die Auszeichnung wird im Rahmen der diesjährigen, 15. Auflage des Automotive Lean Production Kongresses verliehen, die am 3. und 4. November im ŠKODA Museum in Mladá Boleslav stattfindet. Die Automotive Lean Production Awards werden jedes Jahr von der Fachzeitschrift AUTOMOBIL PRODUKTION und der Unternehmensberatung Agamus Consult vergeben. Ziel ist, unter dem Motto ,Von den Besten lernen‘ einen internationalen Benchmark für Lean Production und Digitalisierung für die Automobilindustrie zu etablieren. Die jeweiligen Best Performer präsentieren auf der zweitägigen Veranstaltung ihre Konzepte und Projekte im Bereich Lean Production. 2019 konnte ŠKODA AUTO bereits den ,Special Award – Smart Digital Application‘ (http://www.skoda-media.de/press/detail/3175/) für das Projekt dProduction gewinnen.

In der im August 2019 in Mladá Boleslav eröffneten Lackiererei (http://www.skoda-media.de/press/detail/3206/) konnten Material- und Energieverbrauch sowie Abfälle, die während des Lackiervorgangs anfallen, dank innovativer Technologien und Verfahren deutlich reduziert werden. 66 Roboter übernehmen zahlreiche Arbeitsschritte. Pro Jahr erhalten in der Lackiererei bis zu 168.000 Karosserien im Drei-Schicht-Betrieb ihren Farbauftrag, wodurch die gesamte Lackierkapazität des Werks nach Inbetriebnahme der Anlage auf insgesamt 812.000 Karosserien gestiegen ist. In den Neubau hat ŠKODA AUTO 214,5 Millionen Euro investiert und gleichzeitig mehr als 650 neue Stellen geschaffen. Die 35 Meter hohe Lackiererei verfügt über sieben Stockwerke und ist damit aktuell das höchste Gebäude auf dem Gelände des ŠKODA AUTO Stammwerks.

Pressekontakt:

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Karel Müller
Media Relations
Telefon: +49 6150 133 115
E-Mail: Karel.Mueller@skoda-auto.de

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ŠKODA FABIA: die beste Aerodynamik seiner Klasse

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Mladá Boleslav (ots) – › Vierte Generation des ŠKODA Erfolgsmodells mit klassenbestem Luftwiderstandsbeiwert von cw 0,28

› Zahlreiche Detailmaßnahmen unterstützen Reduzierung von Verbrauch und Emissionen

› Aerodynamikentwicklung erfolgte zum größten Teil mit CFD-Simulationen

Die vierte Generation des ŠKODA FABIA ist aerodynamisch so ausgefeilt wie nie zuvor und wie kein anderes Modell seiner Fahrzeugklasse. Der neue FABIA erreicht mit seiner emotional und dynamisch gezeichneten Form einen Luftwiderstandsbeiwert von lediglich cw 0,28 und unterbietet damit den Wert seines Vorgängers (cw 0,32) deutlich. Die hervorragende aerodynamische Effizienz wird durch eine Vielzahl von Detailmaßnahmen erreicht wie zum Beispiel eine clevere Kühlerjalousie mit aktiven Lamellen und trägt zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen bei. Bei der Entwicklung der Aerodynamik des FABIA setzte ŠKODA mehr als 3.000 sogenannte CFD-Simulationen ein, deren Ergebnisse bei Erprobungsfahrten überprüft und verfeinert wurden.

Vít Hubáček, verantwortlich für die Aerodynamikentwicklung des ŠKODA FABIA, sagt: „Obwohl der neue FABIA größer ist als sein Vorgänger – seine Stirnfläche ist um etwa drei Prozent gewachsen – haben wir seinen Luftwiderstandsbeiwert um fast zehn Prozent verringert. Das allein reduziert die CO2-Emissionen um fast drei Gramm pro Kilometer im WLTP-Testzyklus. Dabei haben wir mehr als 3.000 aerodynamische Tests durchgeführt, etwa 80 Prozent davon virtuell mit Hilfe von CFD-Simulationen auf einem Supercomputer. Ein normaler PC würde für die entsprechenden Berechnungen mehr als 2.000 Jahre brauchen.“

Das Ergebnis der Aerodynamikentwicklung ist beim neuen ŠKODA FABIA ein Luftwiderstandsbeiwert von cw 0,28. Damit unterbietet die vierte Generation ihren direkten Vorgänger (cw = 0,32) deutlich und setzt gleichzeitig eine neue Bestmarke im Kleinwagensegment. Die hervorragende Aerodynamik des neuen FABIA trägt maßgeblich dazu bei, Kraftstoffverbrauch und Emissionen zu reduzieren. Bei der Entwicklung der Aerodynamik haben Experten aus mehreren Abteilungen – etwa Designer, Aeroakustiker und Ingenieure für Karosserie, Unterboden und Motoren – zusammengearbeitet. Zudem hat ŠKODA virtuelle Tests mit Computersimulationen und reale Erprobungsfahrten kombiniert. Dabei dienten die Testfahrten vor allem dazu, die Ergebnisse der Simulationen zu überprüfen und zu bestätigen.

Zehntausende Rechenstunden von Supercomputern

Die Aerodynamikabteilung von ŠKODA AUTO hat bei der Entwicklung des neuen FABIA zum großen Teil virtuell gearbeitet. Da die Optimierung der Fahrzeugaerodynamik sehr aufwendig ist und jede kleine Änderung zahlreiche Auswirkungen in anderen Bereichen haben kann, nutzten die Ingenieure Hochleistungs-Computer, um möglichst viele Varianten virtuell anhand sogenannter CFD-Simulationen (Computational Fluid Dynamics: numerische Strömungssimulation) durchzuspielen. Innerhalb von rund dreieinhalb Jahren berechneten sie mehr als 3.000 dieser Strömungssimulationen, die zehntausende Stunden Rechenzeit in Anspruch nahmen. Die Bedeutung der Aerodynamik hat in der Automobilindustrie in den letzten Jahren deutlich zugenommen und durch strengere Emissionsrichtwerte wird dieser Bereich immer wichtiger. ŠKODA AUTO hat daher Personal und Kompetenzen in diesem Bereich deutlich ausgebaut. Während vor zwanzig Jahren noch drei Aerodynamikspezialisten bei ŠKODA AUTO arbeiteten, sind es heute alleine drei nur für den FABIA.

Kühlerjalousie senkt Verbrauch bei 120 km/h um bis zu 0,2 Liter pro 100 Kilometer

Zahlreiche Details leisten beim neuen ŠKODA FABIA ihren Beitrag zur besten Aerodynamik seiner Klasse. Eine wichtige Maßnahme ist die neuartige Kühlerjalousie im unteren Lufteinlass des vorderen Stoßfängers, die mit dem FABIA erstmals überhaupt in dieser Fahrzeugklasse zum Einsatz kommt. Bei geringem Kühlbedarf schließen sich die aktiven Lamellen und verbessern so die Aerodynamik. Bei einem konstant gefahrenen Tempo von 120 km/h ermöglicht das eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 0,2 l/100 km. Pro gefahrenem Kilometer stößt der FABIA damit bis zu fünf Gramm weniger CO2 aus. Bei hohem Kühlbedarf oder kurzen Stopps öffnet das System die Lamellen, sodass die maximale Luftmenge einströmen kann. Darüber hinaus sorgen zahlreiche Bauteile für einen optimalen Luftwiderstand. An der Fahrzeugfront wird der Luftstrom durch Aussparungen im vorderen Stoßfänger, sogenannte Air Curtains, aerodynamisch besonders günstig seitlich eng an der Karosserie und den Rädern vorbeigeführt. Unter dem Fahrzeug optimiert ein jetzt mit zwölf statt zuvor drei Abdeckungen verkleideter Unterboden den Luftfluss. Im Zusammenspiel mit dem langen Dachspoiler und seitlichen Finlets reduziert das die Luftverwirbelungen hinter dem Fahrzeug, den sogenannten Hecknachlauf. Die Form der Außenspiegel leitet die Luft gezielt zu den Abrisskanten an den Heckleuchten. Da allein die Räder rund 25 Prozent des Luftwiderstands erzeugen, verwendet ŠKODA erstmals auch beim FABIA spezielle Kunststoffeinsätze, um die Leichtmetallräder aerodynamisch zu optimieren.

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Ulrich Bethscheider-Kieser
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Dachlandeplatz für „Christoph 25“ in 50 Metern Höhe / Landedeck in Siegen setzt neue Maßstäbe für die Luftrettung im Dreiländereck

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München (ots) –

– ADAC Rettungshubschrauber startet vom Dach des Diakonie Klinikums Jung-Stilling

München (ots) – Landedeck, Einsatzzentrale, Hangar sowie Technik- und Nebenräume: Auf dem Dach des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen ist eine neue Infrastruktur für die Luftrettung im Kreis Siegen-Wittgenstein entstanden. Von dort, aus etwa 50 Metern Höhe, startet „Christoph 25“ der gemeinnützigen ADAC Luftrettung zu Einsätzen im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Im vergangenen Jahr flog der ADAC Rettungshubschrauber mehr als 1200 Einsätze. In einer offiziellen Feierstunde wurde das neue Landedeck jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

6,3 Millionen Euro hat die Diakonie in Südwestfalen in das neue Landedeck mitsamt Infrastruktur investiert – und damit die Voraussetzungen geschaffen, um die Luftrettung am Standort Siegen für die nächsten Jahrzehnte zu sichern. Darüber hinaus musste die Diakonie in Südwestfalen weitere Eigenmittel in Höhe von mehr als einer Million Euro aufwenden, um auch im Vorfeld notwendige bauliche Anpassungen vorzunehmen. Entscheidende Vorteile hat die neue Anlage für Patienten, Ärzte und Notfallsanitäter: Über einen Aufzug erreicht das Rettungsteam auf kürzestem Weg die Behandlungsräume im Inneren des Krankenhauses und kann schwerverletzte Patienten schnellstmöglich weiterbehandeln.

Während auf dem Landedeck bis zu drei Hubschrauber gleichzeitig starten und landen können, ist der sechs Meter hohe Hangar der gemeinnützigen ADAC Luftrettung vorbehalten. Der Hubschrauber-Besatzung stehen hoch oben auf dem „Stilling“ eine Einsatzzentrale, ein Aufenthaltsraum, Küche und sanitäre Anlagen sowie Technik- und Nebenräume zur Verfügung. Pro Flug sind ein Pilot, ein Notarzt und ein Notfallsanitäter (TC HEMS) an Bord. Das medizinische Fachpersonal besteht aus Notfallsanitäter der Siegener Feuerwehr und Ärzten des Diakonie Klinikums Jung-Stilling. Die Piloten stellt die ADAC Luftrettung.

Damit auch im Winter Starts und Landungen sicher ablaufen, verfügt das Landedeck über eine eigene Heizzentrale, die verhindert, dass sich Feuchtigkeit sammelt und zu Glatteis gefriert. Auch Kerosin kann auf dem Dach getankt werden. Der Treibstoff wird von einem 50 000-Liter-Tank am Fuße des Krankenhauses über Leitungen zur Zapfanlage in mehr als 50 Metern Höhe geführt. Um etwaige Brände einzudämmen, wurde eine Löschanlage installiert, die mit einem Wasser-Luft-Gas-Gemisch arbeitet. Komplettiert wird die Infrastruktur durch den ebenfalls neu gebauten Aufzug. Er kann speziell für Notfälle geschaltet werden und verbindet die Dachstation mit dem Krankenhaus.

Bereits seit 1982 ist die ADAC Luftrettung am Diakonie Klinikum Jung-Stilling stationiert. Zuletzt startete „Christoph 25“ von einem Landeplatz am Fuße des Krankenhauses. 2019 fiel schließlich der Startschuss für die Bauarbeiten auf dem Dach des Klinikums. Erste Starts und Landungen vom neuen Landedeck erfolgten im Januar 2021. Einsatzursache Nummer eins von „Christoph 25“ waren im vergangenen Jahr bei 40 Prozent der Flüge Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfälle. Danach folgten mit 26 Prozent Notfälle des Herzkreislauf-Systems (z.B. Herzinfarkt) sowie neurologische Notfälle (z.B. Schlaganfall) mit 17 Prozent.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

Diese Presseinformation sowie Fotos finden Sie online unter presse.adac.de

Folgen Sie uns auch unter twitter.com/adac sowie unter:

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Dachlandeplatz für „Christoph 25“ in 50 Metern Höhe / Landedeck in Siegen setzt neue Maßstäbe für die Luftrettung im Dreiländereck

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München (ots) –

– ADAC Rettungshubschrauber startet vom Dach des Diakonie Klinikums Jung-Stilling

München (ots) – Landedeck, Einsatzzentrale, Hangar sowie Technik- und Nebenräume: Auf dem Dach des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen ist eine neue Infrastruktur für die Luftrettung im Kreis Siegen-Wittgenstein entstanden. Von dort, aus etwa 50 Metern Höhe, startet „Christoph 25“ der gemeinnützigen ADAC Luftrettung zu Einsätzen im Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Im vergangenen Jahr flog der ADAC Rettungshubschrauber mehr als 1200 Einsätze. In einer offiziellen Feierstunde wurde das neue Landedeck jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

6,3 Millionen Euro hat die Diakonie in Südwestfalen in das neue Landedeck mitsamt Infrastruktur investiert – und damit die Voraussetzungen geschaffen, um die Luftrettung am Standort Siegen für die nächsten Jahrzehnte zu sichern. Darüber hinaus musste die Diakonie in Südwestfalen weitere Eigenmittel in Höhe von mehr als einer Million Euro aufwenden, um auch im Vorfeld notwendige bauliche Anpassungen vorzunehmen. Entscheidende Vorteile hat die neue Anlage für Patienten, Ärzte und Notfallsanitäter: Über einen Aufzug erreicht das Rettungsteam auf kürzestem Weg die Behandlungsräume im Inneren des Krankenhauses und kann schwerverletzte Patienten schnellstmöglich weiterbehandeln.

Während auf dem Landedeck bis zu drei Hubschrauber gleichzeitig starten und landen können, ist der sechs Meter hohe Hangar der gemeinnützigen ADAC Luftrettung vorbehalten. Der Hubschrauber-Besatzung stehen hoch oben auf dem „Stilling“ eine Einsatzzentrale, ein Aufenthaltsraum, Küche und sanitäre Anlagen sowie Technik- und Nebenräume zur Verfügung. Pro Flug sind ein Pilot, ein Notarzt und ein Notfallsanitäter (TC HEMS) an Bord. Das medizinische Fachpersonal besteht aus Notfallsanitäter der Siegener Feuerwehr und Ärzten des Diakonie Klinikums Jung-Stilling. Die Piloten stellt die ADAC Luftrettung.

Damit auch im Winter Starts und Landungen sicher ablaufen, verfügt das Landedeck über eine eigene Heizzentrale, die verhindert, dass sich Feuchtigkeit sammelt und zu Glatteis gefriert. Auch Kerosin kann auf dem Dach getankt werden. Der Treibstoff wird von einem 50 000-Liter-Tank am Fuße des Krankenhauses über Leitungen zur Zapfanlage in mehr als 50 Metern Höhe geführt. Um etwaige Brände einzudämmen, wurde eine Löschanlage installiert, die mit einem Wasser-Luft-Gas-Gemisch arbeitet. Komplettiert wird die Infrastruktur durch den ebenfalls neu gebauten Aufzug. Er kann speziell für Notfälle geschaltet werden und verbindet die Dachstation mit dem Krankenhaus.

Bereits seit 1982 ist die ADAC Luftrettung am Diakonie Klinikum Jung-Stilling stationiert. Zuletzt startete „Christoph 25“ von einem Landeplatz am Fuße des Krankenhauses. 2019 fiel schließlich der Startschuss für die Bauarbeiten auf dem Dach des Klinikums. Erste Starts und Landungen vom neuen Landedeck erfolgten im Januar 2021. Einsatzursache Nummer eins von „Christoph 25“ waren im vergangenen Jahr bei 40 Prozent der Flüge Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfälle. Danach folgten mit 26 Prozent Notfälle des Herzkreislauf-Systems (z.B. Herzinfarkt) sowie neurologische Notfälle (z.B. Schlaganfall) mit 17 Prozent.

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Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

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ŠKODA AUTO gewinnt ,Special Award – exzellenter Hochlauf einer neuen Lackiererei‘

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Mladá Boleslav (ots) – › ŠKODA AUTO erhält renommierte Auszeichnung für im August 2019 eröffnete Lackiererei

› Preisträger haben Maßstäbe bei Lean Production und Digitalisierung in der Automobilindustrie gesetzt

› Übergabe der Automotive Lean Production Awards durch Branchenmagazin AUTOMOBIL PRODUKTION und Unternehmensberatung Agamus Consult am 3. November in Mladá Boleslav

ŠKODA AUTO hat im Rahmen der diesjährigen Automotive Lean Production Awards den Sonderpreis ,Special Award – exzellenter Hochlauf einer neuen Lackiererei‘ für seine im August 2019 eröffnete Lackiererei erhalten. ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik Michael Oeljeklaus wird den Award am 3. November 2021 anlässlich der Preisverleihung im ŠKODA Museum in Mladá Boleslav entgegennehmen. Mit den Automotive Lean Production Awards würdigen die Fachzeitschrift AUTOMOBIL PRODUKTION und die Unternehmensberatung Agamus Consult Unternehmen in der Automobilindustrie, die Maßstäbe in den Bereichen Lean Production und Digitalisierung gesetzt haben.

Michael Oeljeklaus, ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik, betont: „Unsere neue Lackiererei in Mladá Boleslav zählt dank hochinnovativer Spitzentechnologien zu den modernsten und nachhaltigsten Anlagen ihrer Art in Europa. Ein hoher Grad an Automatisierung sorgt für höchstmögliche Präzision und Effizienz. Gleichzeitig gehen wir bei der Nachhaltigkeit keine Kompromisse ein: Im Vergleich zu herkömmlichen Lackierereien verwenden wir beispielsweise 210 Gramm weniger Lösungsmittel und 17 Prozent weniger Klarlack pro Fahrzeug. Mithilfe eines neuen Abluftreinigungssystems konnten wir zudem die Farbreste pro Karosserie um mehr als zwei Kilogramm reduzieren. Zudem nutzen wir eine einzigartige Trocknungsmethode: Wir nutzen die Öffnung für die Windschutzscheibe und den Bereich des Motorraums, um die Karosserie gezielt mit Heißluft zu erwärmen. Auf diese Weise sparen wir Energie und Zeit.“

Die Auszeichnung wird im Rahmen der diesjährigen, 15. Auflage des Automotive Lean Production Kongresses verliehen, die am 3. und 4. November im ŠKODA Museum in Mladá Boleslav stattfindet. Die Automotive Lean Production Awards werden jedes Jahr von der Fachzeitschrift AUTOMOBIL PRODUKTION und der Unternehmensberatung Agamus Consult vergeben. Ziel ist, unter dem Motto ,Von den Besten lernen‘ einen internationalen Benchmark für Lean Production und Digitalisierung für die Automobilindustrie zu etablieren. Die jeweiligen Best Performer präsentieren auf der zweitägigen Veranstaltung ihre Konzepte und Projekte im Bereich Lean Production. 2019 konnte ŠKODA AUTO bereits den ,Special Award – Smart Digital Application‘ (http://www.skoda-media.de/press/detail/3175/) für das Projekt dProduction gewinnen.

In der im August 2019 in Mladá Boleslav eröffneten Lackiererei (http://www.skoda-media.de/press/detail/3206/) konnten Material- und Energieverbrauch sowie Abfälle, die während des Lackiervorgangs anfallen, dank innovativer Technologien und Verfahren deutlich reduziert werden. 66 Roboter übernehmen zahlreiche Arbeitsschritte. Pro Jahr erhalten in der Lackiererei bis zu 168.000 Karosserien im Drei-Schicht-Betrieb ihren Farbauftrag, wodurch die gesamte Lackierkapazität des Werks nach Inbetriebnahme der Anlage auf insgesamt 812.000 Karosserien gestiegen ist. In den Neubau hat ŠKODA AUTO 214,5 Millionen Euro investiert und gleichzeitig mehr als 650 neue Stellen geschaffen. Die 35 Meter hohe Lackiererei verfügt über sieben Stockwerke und ist damit aktuell das höchste Gebäude auf dem Gelände des ŠKODA AUTO Stammwerks.

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ŠKODA AUTO gewinnt ,Special Award – exzellenter Hochlauf einer neuen Lackiererei‘

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Mladá Boleslav (ots) – › ŠKODA AUTO erhält renommierte Auszeichnung für im August 2019 eröffnete Lackiererei

› Preisträger haben Maßstäbe bei Lean Production und Digitalisierung in der Automobilindustrie gesetzt

› Übergabe der Automotive Lean Production Awards durch Branchenmagazin AUTOMOBIL PRODUKTION und Unternehmensberatung Agamus Consult am 3. November in Mladá Boleslav

ŠKODA AUTO hat im Rahmen der diesjährigen Automotive Lean Production Awards den Sonderpreis ,Special Award – exzellenter Hochlauf einer neuen Lackiererei‘ für seine im August 2019 eröffnete Lackiererei erhalten. ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik Michael Oeljeklaus wird den Award am 3. November 2021 anlässlich der Preisverleihung im ŠKODA Museum in Mladá Boleslav entgegennehmen. Mit den Automotive Lean Production Awards würdigen die Fachzeitschrift AUTOMOBIL PRODUKTION und die Unternehmensberatung Agamus Consult Unternehmen in der Automobilindustrie, die Maßstäbe in den Bereichen Lean Production und Digitalisierung gesetzt haben.

Michael Oeljeklaus, ŠKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik, betont: „Unsere neue Lackiererei in Mladá Boleslav zählt dank hochinnovativer Spitzentechnologien zu den modernsten und nachhaltigsten Anlagen ihrer Art in Europa. Ein hoher Grad an Automatisierung sorgt für höchstmögliche Präzision und Effizienz. Gleichzeitig gehen wir bei der Nachhaltigkeit keine Kompromisse ein: Im Vergleich zu herkömmlichen Lackierereien verwenden wir beispielsweise 210 Gramm weniger Lösungsmittel und 17 Prozent weniger Klarlack pro Fahrzeug. Mithilfe eines neuen Abluftreinigungssystems konnten wir zudem die Farbreste pro Karosserie um mehr als zwei Kilogramm reduzieren. Zudem nutzen wir eine einzigartige Trocknungsmethode: Wir nutzen die Öffnung für die Windschutzscheibe und den Bereich des Motorraums, um die Karosserie gezielt mit Heißluft zu erwärmen. Auf diese Weise sparen wir Energie und Zeit.“

Die Auszeichnung wird im Rahmen der diesjährigen, 15. Auflage des Automotive Lean Production Kongresses verliehen, die am 3. und 4. November im ŠKODA Museum in Mladá Boleslav stattfindet. Die Automotive Lean Production Awards werden jedes Jahr von der Fachzeitschrift AUTOMOBIL PRODUKTION und der Unternehmensberatung Agamus Consult vergeben. Ziel ist, unter dem Motto ,Von den Besten lernen‘ einen internationalen Benchmark für Lean Production und Digitalisierung für die Automobilindustrie zu etablieren. Die jeweiligen Best Performer präsentieren auf der zweitägigen Veranstaltung ihre Konzepte und Projekte im Bereich Lean Production. 2019 konnte ŠKODA AUTO bereits den ,Special Award – Smart Digital Application‘ (http://www.skoda-media.de/press/detail/3175/) für das Projekt dProduction gewinnen.

In der im August 2019 in Mladá Boleslav eröffneten Lackiererei (http://www.skoda-media.de/press/detail/3206/) konnten Material- und Energieverbrauch sowie Abfälle, die während des Lackiervorgangs anfallen, dank innovativer Technologien und Verfahren deutlich reduziert werden. 66 Roboter übernehmen zahlreiche Arbeitsschritte. Pro Jahr erhalten in der Lackiererei bis zu 168.000 Karosserien im Drei-Schicht-Betrieb ihren Farbauftrag, wodurch die gesamte Lackierkapazität des Werks nach Inbetriebnahme der Anlage auf insgesamt 812.000 Karosserien gestiegen ist. In den Neubau hat ŠKODA AUTO 214,5 Millionen Euro investiert und gleichzeitig mehr als 650 neue Stellen geschaffen. Die 35 Meter hohe Lackiererei verfügt über sieben Stockwerke und ist damit aktuell das höchste Gebäude auf dem Gelände des ŠKODA AUTO Stammwerks.

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Last-Minute-Ziele für Camper in der Hochsaison – online reservieren / Freie Plätze bei PiNCAMP direkt buchbar /Buchungslücken der ADAC Wohnmobilvermietung nutzen / Auf Campingplätzen mit der CKE sparen

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München (ots) – Wer den Camping-Urlaub auf den letzten Drücker genießen will, muss sich sputen. Der Run auf die Campingplätze in Deutschland und in beliebten Reiseländern wie Italien, Kroatien und Dänemark ist ungebrochen. Die Standplätze in den bevorzugten Reisezielen Europas sind weitgehend ausgebucht. Doch es gibt noch unentdeckte freie Kapazitäten, auch jetzt in der Hochsaison.

Auf PiNCAMP, dem Campingportal des ADAC findet man auch zur Hochsaison noch freie Plätze, vor allem in Frankreich. Zwar wird es in attraktiven Urlaubszielen an der Côte d´Azur, in der Bretagne und an der Atlantikküste langsam eng. Dort lässt es sich aber noch gut auf Campingplätze ausweichen, die nicht zur ersten Garde direkt am Strand zählen. Ebenso gibt es auf den zahlreichen Anlagen in der eindrucksvollen Flusslandschaft der Ardêche im Zentralmassiv mitunter noch freie Kapazitäten. Schwieriger wird es dagegen in den beliebten Urlaubsregionen an der italienischen und kroatischen Adria. Dort sind die großen Campingresorts praktisch ausgebucht in der Hochsaison 2021. Gleiches gilt seit vielen Wochen bereits für das beliebteste Campingziel der Deutschen: Deutschland. Einen schnellen Überblick und die Chance auf ein reizvolles Last-Minute-Ziel ermöglicht PiNCAMP für ganz Europa. Bei www.pincamp.de sind direkt buchbare Plätze separat aufgeführt und können über die eigens angelegte Suchfunktion problemlos und unmittelbar identifiziert und reserviert werden. Einfach das Wunschziel und die Reisezeit eingeben und schon werden alle noch freien und sofort buchbaren Plätze dort angezeigt.

Sollten sich kurzfristig aufgrund der Corona-Lage Reisebeschränkungen ergeben, sind diese ebenfalls abrufbar bei PiNCAMP (https://www.pincamp.de/magazin/ratgeber/reisehinweise-faehren/corona-faq) .

Preisbewusste Camper nutzen außerdem die Vorteile der Camping Key Europe -CKE, mit Rabatten nicht nur in der Nebensaison. Reizvolle Campingplätze, z.B. in Frankreich, bieten Preisabschläge für Karteninhaber auf den Standplatztarif und auf Mobilheime in der schönsten und am meisten nachgefragten Reisezeit des Jahres:

Camping du Lac Ariège (https://campingkeyeurope.com/campsites/camping-du-lac-ariege)

Camping du Fond de la Baie Finistère (https://campingkeyeurope.com/campsites/camping-du-fond-de-la-baie-finistere)

Falls dann noch das nötige Reisemobil zum Campingglück fehlt, ist es dank dem neuen Feature der ADAC Wohnmobilvermietung, dem sogenannten Buchungslücken-Tool möglich, Verfügbarkeiten von Wohnmobilen kurzfristig zu checken. Nach Rückgabe eines Fahrzeugs und einer Folgeanmietung in z.B. sechs Tagen darauf, entsteht eine „Buchungslücke“. Sofern das gewünschte und eingegebene Anmietdatum eine Buchungslücke streift, wird diese beim Preisvergleich dargestellt. Dabei sind sogar Rabatte bis zu 35 Prozent zu erhalten.

Aufgrund des Corona-Stornoschutzes besteht für ADAC Mitglieder und Kunden im Fall von pandemiebedingten Reisebeschränkungen übrigens kein finanzielles Risiko.

ADAC Produktangebote und Services

Bei PiNCAMP, dem ADAC Campingportal, Campingplätze in Deutschland und Europa direkt online buchen oder vorab reservieren: www.pincamp.de

Rabatte, Ausweisersatz und Versicherungspaket für den Campingurlaub bietet die Camping Key Europe – CKE. Zum ermäßigten Preis von 12 Euro (gültig 12 Monate) für ADAC Mitglieder erhältlich in allen ADAC Geschäftsstellen, per Telefon 0800 5 10 11 12 und unter www.adac-shop.de/cke

Tipp: Rechtzeitig bestellen, die Zusendung der personalisierten CKE dauert ein paar Tage.

Campingfahrzeuge jeder Art und Größe gibt es bei der ADAC Wohnmobilvermietung unter www.adac.de/wohnmobile

ADAC Camping- und Stellplatzführer App (Android und iOS für 8,99 EUR) mit detaillierten Infos zu 18.000 Camping- und Stellplätzen in Deutschland und Europa. In der App: Digitale ADAC Campcard mit über 3.500 Rabatten für Camper

https://www.pincamp.de/produkte/adac-camping-und-stellplatzfuehrer/app

Beim ADAC Infoservice 0 800 510 11 12 (Mo-Sa, 8-20 Uhr, gebührenfrei), in den ADAC Geschäftsstellen sowie auf dem Internetportal des ADAC www.adac.de erhalten Sie Informationen zu den Dienstleistungen des Automobilclubs rund um Camping und zu Ihrem Reiseziel.

Über die ADAC SE:

Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 25 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien. Im Geschäftsjahr 2019 hatte die ADAC SE rund 2900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 1,125 Mrd. Euro sowie ein Ergebnis vor Steuern von 82,2 Mio. Euro.

Pressekontakt:

ADAC SE Unternehmenskommunikation
Thomas Biersack
T 089 76 76 29 77
thomas.biersack@adac.de

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Höchste Sicherheit: Elektrofahrzeuge von ŠKODA genauso sicher wie Modelle mit Verbrennungsmotoren

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Mladá Boleslav (ots) – › Aufprallsicherheit und Überlastungsschutz der Hochvoltbatterie haben oberste Priorität

› Hochvoltbatterie beim ŠKODA ENYAQ iV crashsicher im Unterboden platziert

› Brandschutz und Sicherheit von E-Autos durch unabhängige Tests bestätigt

Bereits bei der Entwicklung von ŠKODA iV Elektrofahrzeugen ergreifen die Ingenieure von ŠKODA AUTO umfassende Maßnahmen, damit die Fahrzeuge auch bei einem Unfall maximale Sicherheit gewährleisten. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf dem aufprallsicheren Einbau der Hochvoltbatterie und dem Schutz vor elektrischer Überlastung. Elektrofahrzeuge sind im Falle eines Unfalls damit genauso sicher wie Autos mit Verbrennungsmotoren.

Moderne Elektroautos schützen ihre Passagiere bei einem Unfall genauso effizient und umfassend wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Das belegt auch der ŠKODA ENYAQ iV, der kürzlich mit der Höchstnote von fünf Sternen im Euro NCAP Test (http://www.skoda-media.de/press/detail/3664/) die Serie von Top-Ergebnissen für ŠKODA Fahrzeuge fortgesetzt hat. Beim Insassenschutz für erwachsene Passagiere und für Kinder erzielte das rein batterieelektrische SUV sogar das bislang beste Ergebnis überhaupt in dem europäischen Referenztest für Crashsicherheit. Von der gut geschützten Hochvoltbatterie des ENYAQ iV ging kein erhöhtes Risiko aus. Das belegen auch unabhängige Untersuchungen von Unfallforschern und Brandschutzexperten: Batterieelektrische Fahrzeuge liegen bei der Crashsicherheit auf demselben Niveau wie Modelle mit konventionellem Verbrennungsmotor.

Ideale Bauweise: Batteriepaket des ŠKODA ENYAQ iV crashsicher im Unterboden verbaut

Dass ein Elektroauto nach einem Unfall anfängt zu brennen, kommt sehr selten vor. Selbst ein heftiger Aufprall reicht nicht aus, um einen Akkubrand auszulösen. Erst im unwahrscheinlichen Fall einer Beschädigung oder Deformation des Energiespeichers kann es zu einer Entflammung der Batteriezellen kommen. Um dieses Risiko zu verringern, ist das Batteriepaket beim ŠKODA ENYAQ iV beispielsweise crashsicher im Unterboden verbaut. Die Module selbst sind in einem stabilen, meist wasserdichten Gehäuse untergebracht.

Ausgeklügeltes Sicherheitssystem im Falle eines Unfalls

Besonderes Augenmerk legen die Ingenieure darauf, eine Überlastung des Energiespeichers zu verhindern. So sorgt eine ausgefeilte Sicherheitstechnik mit Schutzrelais und umfangreicher Sensorik dafür, dass die Gefahr einer elektrischen oder thermischen Überlastung minimal ist. Temperatur, Ladezustand und weitere Parameter der Antriebsbatterie werden ständig überwacht. Zudem ist das Hochvoltsystem eigensicher ausgelegt: Bei einem Defekt oder einem Unfall werden binnen Millisekunden die elektrischen Komponenten von der Batterie getrennt, sodass keine Spannung mehr anliegt und keine Gefahr für die Passagiere besteht.

Unabhängige Tests, die zum Teil deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, haben gezeigt, dass die gut geschützten Akkupakete trotz Deformation der Karosserie unbeschädigt blieben und bei einem realen Zusammenprall keine erhöhte Brandgefahr bestanden hätte. Auch das integrierte Abschaltsystem reagierte bei sämtlichen Untersuchungen sicher und zuverlässig.

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