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Flottenerneuerungsprogramm: Scania nennt Tipps und Details für den Flottentausch

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Geringerer Kraftstoffverbrauch, bessere Umweltbilanz, höhere Verlässlichkeit, mehr Sicherheit und angenehmeres Fahrverhalten – dies sind nur ein paar Vorteile, von denen Transportunternehmer bei einem Flottentausch profitieren.

Am 8. Januar 2021 ist in Deutschland ein weiterer Anreiz hinzugekommen: das Flottenerneuerungsprogramm vom deutschen Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat bereits Mitte des vergangenen Jahres ein nationales Flottenerneuerungsprogramm in Aussicht gestellt. Nun stehen die Details dazu fest. Wer einen alten Lkw (Euro 0-5 oder EEV) verschrottet und sich für einen neuen Lkw der Abgasstufe Euro 6 entscheidet, erhält dafür eine Unterstützung von bis zu 15.000 €.

Flottenerneuerung ermöglicht klimafreundlicheren Transport

„Das neue deutsche Förderprogramm unterstützt einerseits Unternehmer finanziell beim Flottentausch und trägt andererseits zur Verringerung des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr bei“, so Christian Hottgenroth, Direktor Verkauf Lkw, Scania Deutschland Österreich. „Wir sehen in dem Flottenerneuerungsprogramm einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem nachhaltigen Transportsystem. So sind unter anderem auch CNG- und LNG-Lkw förderfähig. Scania hat sich das Ziel gesetzt, eine Welt der Mobilität zu schaffen, die besser für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt ist. Beim Tausch sehr alter Flotten gegen neue setzen wir in Deutschland den Grundstein für einen noch moderneren und klimafreundlicheren Güterverkehr.“ ………Lesen Sie hier weiter.

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Presseportal AutoNews

Geofencing und Blockchain-Modell-Projektpräsentiert Ergebnisse

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Köln (ots) Das im August vorletzten Jahres gestartete Modellprojekt zu Geofencing und Blockchain-Technologie ist erfolgreich beendet. Die neun Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid* (PHEV) Kastenwagen sowie ein Ford Tourneo Custom PHEV Personentransporter spulten insgesamt 62.000 Kilometer in der zwölf-monatigen Testphase ab. Neben dem Automobilhersteller Ford waren die Stadt Köln, der Energieversorger RheinEnergie, die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), der Flughafen Köln/Bonn, die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) sowie der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) Partner in diesem Modellprojekt, dass den Nutzen von Geofencing und Blockchain-Technologie für die Verbesserung von Umwelt und Luftqualität wissenschaftlich und praktisch untersucht hat.

Jedes der zehn Fahrzeuge war mit einem FordPass Connect-Onboard-Modem mit einem Modul ausgerüstet, dass die Nutzung von Geofencing und Blockchain ermöglichte. Sobald ein Fahrzeug in eine Umweltzone einfuhr, wurde automatisch in den batterie-elektrischen Antrieb umgeschaltet. Gleichzeitig wurde in der Blockchain anonymisiert aufgezeichnet, wann ein Fahrzeug in eine Umweltzone einfuhr und sie wieder verließ. Alle Projektpartner konnten mittels dieser Blockchain-Technologie alle vollständig anonymisierten Daten einsehen und analysieren. In diesem Projekt wurde auch die dynamische Geofencing-Technologie getestet mit denen sich Elektrofahrzeuge in Echtzeit an neue Rahmenbedingungen anpassen können. Veränderten sich auf Basis der von Climacell und der Stadt Köln erhobenen Luftqualitätsdaten die Grenzen von Umweltzonen, wechselten die vernetzten Plug-in-Hybride automatisch in den rein elektrischen Fahrmodus.

Im Rahmen des einjährigen Feldversuches legten die Fahrer des Fahrzeugflotte insgesamt 62.000 Kilometer zurück, davon 58 Prozent (35.000 Kilometer) rein elektrisch. Die Fahrzeuge wurden insgesamt 2.000 Mal geladen, davon hauptsächlich auf den jeweiligen Betriebshöfen tagsüber oder nach Feierabend. Der Stromverbrauch über diesen Zeitraum betrug 10.100 Kilowattstunden. Die tägliche Strecke lag zwischen 20 und 65 Kilometern. Insgesamt wurden im Laufe des Projektes rund fünf Terrabyte an Daten gesammelt. Im Laufe des Projektzeitraumes konnte beobachtet werden, dass die Fahrer sich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit sowie einer intensiven Schulung am Fahrzeug selbst an die Reichweite ihres Fahrzeuges gewöhnt hatten und den Anteil der elektrisch gefahrenen Strecke erhöhten. Der Anteil der elektrisch zurückgelegten Strecken konnte so um sieben Prozent gesteigert werden, in Umweltzonen betrug die Steigerung sogar 13 Prozent.

* Kraftstoffverbrauch des Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid in l/100 km**: 2,7 (kombiniert); CO2-Emissionen (kombiniert): 60 g/km**.

* Kraftstoffverbrauch des Ford Tourneo Custom Plug-in-Hybrid in l/100 km**: 3,1 (kombiniert); CO2-Emissionen (kombiniert): 70 g/km**.

** Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt.

Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (World Harmonised Light Vehicle Test Procedure, WLTP), einem neuen, realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissoien, typgenehmigt. Seit dem 1. September 2018 hat das WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ), das derzeitige Prüfverfahren, ersetzt. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen.

Die angegebenen Werte dieses Fahrzeugtyps wurden bereits anhand des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zu Vergleichszwecken zurückgerechnet. Bitte beachten Sie, dass für CO2-Ausstoß-basierte Steuern oder Abgaben seit dem 1.September 2018 die nach WLTP ermittelten Werte als Berechnungsgrundlage herangezogen werden. Daher können für die Bemessung solcher Steuern und Abgaben andere Werte als die hier angegebenen gelten.

Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Pressekontakt:

Ford-Werke GmbH: Ute Mundolf
Tel.: 0221/90-17504,
E-Mail: umundolf@ford.com

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Veränderungen im Marketingteam der Ford-Werke GmbH

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Köln (ots)- Claudia Vogt, bislang zuständig für den Gewerbekunden- und Großkundenbereich von Ford Deutschland, verantwortet ab sofort das Nutzfahrzeuggeschäft
– Ihre Nachfolgerin wird Kerstin Glanzmann-Schaar, bislang für das Revenue Management von Ford of Europe zuständig

Veränderungen im Marketingteam der Ford-Werke GmbH: Claudia Vogt, bislang als Direktorin für das Gewerbekunden- und Großkundengeschäft der Ford-Werke GmbH zuständig, verantwortet ab sofort, ebenfalls im Range einer Direktorin, das Nutzfahrzeuggeschäft von Ford in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihre Nachfolgerin im Gewerbekundenbereich wird, als Direktorin Business Operations und Fleet Sales, Kerstin Glanzmann-Schaar. Sie leitete zuvor den Bereich Revenue Management von Ford of Europe.

Claudia Vogt hatte am 1. November 2016 die Leitung des Gewerbe- und Großkundengeschäfts in der deutschen Ford-Organisation übernommen und ausgebaut. Claudia Vogt stieg 1987 als Trainee bei Ford ein. Seitdem hatte sie verschiedene Leitungspositionen in der deutschen und europäischen Ford-Organisation inne.

Kerstin Glanzmann-Schaar trat am 1. Oktober 1991 als Trainee in die Ford-Werke ein und verantwortete seitdem verschiedene Leitungspositionen in der deutschen und europäischen Ford-Organisation.

Claudia Vogt und Kerstin Glanzmann-Schaar berichten an Hans Jörg Klein, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH, zuständig für das Geschäftsführungsresort Marketing, Vertrieb und Service. Klein ist des Weiteren verantwortlich für das gesamte operative Geschäft von Ford in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 47 Millionen Fahrzeuge produziert. Weitere Presse-Informationen finden Sie unter http://www.media.ford.com.

Pressekontakt:

Isfried Hennen
Ford-Werke GmbH
0221/90-17518
ihennen1@ford.com

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+ 222 Millionen Fahrten, + 100.000 vernetzte Firmenwagen: Vimcar digitalisiert Mobilität im Mittelstand

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Berlin (ots)Das Connected Car Start-Up Vimcar hat einen neuen Meilenstein gesetzt: Mit 100.000 vernetzten Firmenfahrzeugen und über 222 Millionen aufgezeichneten Fahrten verfügt der Fuhrparkmanagement-Spezialist Vimcar über Deutschlands größten Pool an Mobilitätsdaten.

Das für den Mittelstand maßgeschneiderte Produktportfolio ist die Grundlage für das Wachstum des Software as a Service-Startups zu einem der „schnellst wachsenden europäischen Technologieunternehmen“ (Deloitte).

4.292.220.186 Kilometer – das entspricht 5.583 Mal der Strecke von der Erde zum Mond und zurück. So viele Kilometer hat der Fuhrpark-Spezialist Vimcar in seiner Unternehmensgeschichte bereits aufgezeichnet. Im Januar 2021 vernetzte der Berliner Fuhrparkmanagement-Anbieter seinen 100.000-sten Firmenwagen – darunter auch die Fuhrparks von Deutsche Bahn, Allianz, Free Now, Knauf, Koziol, Nippon Seiki und Zalando.

„Mittlerweile verwalten wir mehr Fahrzeuge als die meisten deutschen Leasinganbieter. Vimcar entwickelt sich gerade im rasanten Tempo zum digitalen Standardprodukt für den Mittelstand. Ich denke, dass die Corona-Pandemie diesen Trend noch beschleunigen wird.“, sagt Vimcar-Gründer und Geschäftsführer Andreas Schneider. Die Vimcar-Software verwaltet hunderttausende digitale Fahrzeug-Dokumente (zum Beispiel Leasingverträge), Fahrtenbücher und Kostenbelege.

141 Jahre mehr Lebenszeit durch Automatisierung

Innerhalb von wenigen Jahren hat sich das Berliner Startup vom Fahrtenbuch-Spezialisten zum führenden Anbieter von Fuhrpark-Lösungen für Mittelständler in der DACH-Region entwickelt. Seit Jahren zählt Vimcar zu den schnellst wachsenden Digitalunternehmen Europas (u.a. Deloitte „Fast 50 Technology Award 2020“). Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen mehr als 170 Mitarbeiter aus 26 Nationen.

Bereits das erste Vimcar-Produkt wurde zum Erfolg: Mit einem herstellerübergreifenden Stecker für die OBD-Standard-Schnittstelle und der dazu passenden Software automatisierte Vimcar das handgeschriebene Fahrtenbuch. „Unsere Fahrtenbuch-App hat mittlerweile über 222 Millionen Fahrten erfasst und den Nutzern dabei statistisch über 141 Jahre Lebenszeit für andere Dinge gespart“, so Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider. „Vimcar entschärft das Minenfeld Fahrtenbuch – und so manch ein Betriebsprüfer sieht sich seines Lieblingsthemas beraubt,“ bestätigt Norman Peters, Geschäftsführer Deutscher Steuerberaterverband e.V.

„Datenschatz Auto“: Vom Firmenwagen zum Fuhrpark

Mit ihrem mehrfach prämierten digitalen Fahrtenbuch erschlossen die beiden Vimcar-Gründer Andreas Schneider und Christian Siewek erfolgreich das Segment der Selbständigen und Kleinunternehmer: „Datenschatz Auto. Durchbruch mit Dienstwagen“, schrieb der SPIEGEL im Dezember 2015 über die Vimcar-Anfänge.

Der nächste konsequente Schritt war der Mittelstand. 2017 brachten Schneider und Siewek mit „Vimcar Fleet“ eine digitale All-in-One-Lösung für mittelständische Fuhrparks auf den Markt. „Der Digitalisierungsdruck im Mittelstand ist hoch und gleichzeitig sind Expertise, Zeit und Budget beim Thema Mobilität limitiert“, berichtet Schneider. „Unsere Produkte sind darauf ausgelegt, dass sie ohne IT-Aufwand aufgesetzt werden können, umgehend produktiv und im Alltag einfach zu handhaben sind.“ Mit seiner Software hat Vimcar das Thema Firmenwagen erstmalig praxisorientiert für den Mittelstand aufbereitet.

„Unsere Lösungen decken sämtliche Bereiche des Fuhrparkalltags ab – vom Live-Tracking über Diebstahl-Warnungen bis hin zum CO2-Reporting, der Kostenanalyse und Fahrerschulungen“, so Vimcar-Mitgründer Schneider. „Wir fokussieren uns bei der Produktentwicklung auf mittelständische Fuhrparks, die keine aufwändige Enterprise-Software wollen, sondern eine herstellerübergreifende, schnell einsatzbereite und intuitiv verständliche Anwendung suchen.“ Für seine digitalen Lösungen wurde Vimcar im Herbst 2018 im Rahmen der Internationalen Automobil Ausstellung IAA mit dem Top-Preis der Branche – dem „Telematik Award“ – ausgezeichnet.

Mit „Vimcar Fleet“ hat das Unternehmen erneut den Nerv seiner Zielgruppe getroffen: Vimcar erzielt mittlerweile zweistellige Millionenumsätze und gehört damit zu den erfolgreichsten SaaS Start-Ups in Europa.

Trotz Brexit und Corona: Expansion nach UK

Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Vimcar seit Sommer 2020 auch in Großbritannien aktiv. Als die Briten Anfang Januar schließlich auch die Zollunion verließen, berichtete selbst die BBC über den mutigen Schritt des Berliner Startups. „Die Kombination aus Corona und Brexit erfordert vorübergehend zwar mehr Geduld, Zeit und Investitionen, aber wir glauben an die langfristige Attraktivität des Marktes. Wir sind überzeugt, dass dieser antizyklische Schritt einen langfristigen Wettbewerbsvorteil darstellt“, sagt Geschäftsführer Andreas Schneider. Nach Großbritannien sind Frankreich, Italien und Polen die nächsten europäischen Zielmärkte der Vimcar-Expansionsstrategie.

Software-Partner der Automobilindustrie

Parallel zur Weiterentwicklung der eigenen Software setzt Vimcar auch auf die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen: So bieten die Mobilitätsexperten gemeinsam mit UTA eine vernetzte Tankkarte an oder entwickelten mit dem Automobilzulieferer Witte eine integrierte Carsharing-Lösung.

BMW-Kunden können Vimcar per Knopfdruck freischalten – ohne dafür eine zusätzliche Hardware im Fahrzeug installieren zu müssen. Diese Kooperationen sollen den Mittelstand unterstützen, Vimcar noch einfacher in den Mobilitätsalltag zu integrieren. „In Kürze bietet Vimcar eine Schnittstelle zu Werkstätten, um die Abwicklung von Schäden noch besser zu steuern. Ein ähnliche Umsetzung ist auch mit Leasingunternehmen und Versicherungen denkbar“, sagt Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider. „Idealerweise muss der Kunde nicht mehr zum Telefon greifen, sondern kann alle Prozesse rund um den Fuhrpark komplett über Vimcar steuern.“

Datengrundlage für E-Mobilität

„Die Zukunft des Firmenwagens liegt in seiner ressourceneffizienten Nutzung. Wir haben die Daten und helfen damit unseren Kunden bei relevanten Fragen rund um E-Mobilität und Ressourceneffizienz“, sagt Vimcar-Gründer Andreas Schneider.

So kann etwa die Vimcar-Software genutzt werden, um den CO2-Ausstoß eines Fuhrparks zu analysieren. Eine Auslastungsanalyse identifiziert ungenutzte oder wenig rentable Firmenwagen und hilft, datenbasiert die Größe des Fuhrparks zu optimieren. Durch Software-gestützte Routenoptimierung können wertvolle Kilometer und Zeit eingespart werden.

Schneider: „Elektromobilität ist vor allem dann sinnvoll, wenn man sie auch vernetzt und datenbasiert denkt. Vimcar ist in der Pole Position, um als europäisches Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit in der beruflichen Mobilität maßgeblich mitzugestalten.“

Bei Rückfragen, Interview- und Fotowünschen:

Vimcar GmbH
Patrick M. Kügle
Public Relations
patrick.kuegle@vimcar.com
Tel: +49 (0) 177 56 46 017
www.vimcar.de

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E-Mobilität im Fuhrpark – Finden statt suchen

Firmenwagen-Award 2019: Rekordergebnis für SKODA bei AUTO BILD-Leserwahl

Kraftstoffpreise: Anstieg vorerst gebremst / Preise für Benzin und Diesel gehen leicht zurück / Ölpreis mittlerweile bei 40 Dollar

Ford präsentiert digital vernetzte Dienstleistungen und Services für sein elektrifiziertes Nutzfahrzeug-Angebot

Autoankauf Aachen : Gebrauchtwagenankauf in Aachen – Durch Car-Ankauf24

Daimler-Dieselskandal vor dem Bundesgerichtshof: Weiter gestiegene Erfolgsaussichten für geschädigte Verbraucher

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Mönchengladbach (ots) Die erstmalige Auseinandersetzung des Bundesgerichtshofs mit dem Daimler-Thermofenster ist ein Paukenschlag im Verbraucherrecht: Die Instanzgerichte müssen nach dem Beschluss zwingend die Argumente der Verbraucher anerkennen und nachprüfen. Alles andere sei eine Verletzung des Anspruchs des Klägers auf rechtliches Gehör.

Der Bundesgerichtshof hat einmal mehr im Dieselskandal im Sinne eines geschädigten Verbrauchers gegen die Daimler AG entschieden (Beschluss vom 19.01.2021, Az.:VI ZR 433/19). Der Kläger hatte am 19. Januar 2012 von der Daimler AG ein Neufahrzeug vom Typ Mercedes-Benz C 220 CDI zu einem Kaufpreis von 32.106,20 Euro erworben. Das Fahrzeug ist mit einem Dieselmotor der Baureihe OM651 der Abgasnorm Euro 5 ausgestattet und unterliegt keinem Rückruf durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Der Darstellung des geschädigten Verbrauchers zufolge werde die Abgasrückführung bei kühleren Temperaturen durch das sogenannte Thermofenster reduziert beziehungsweise bei bestimmten Temperaturen völlig abgeschaltet. Dies führe zu einem erheblichen Anstieg der Stickoxidemissionen. Daher sieht der Käufer in der Steuerung der Abgasrückführung eine unzulässige Abschalteinrichtung.

„Die Vorinstanzen haben einen Schadenersatzanspruch aus § 826 BGB wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gegen die Daimler AG verneint. Das Inverkehrbringen des vom Kläger erworbenen Fahrzeugs sei unabhängig von der objektiven Rechtmäßigkeit oder Rechtswidrigkeit des in der Motorsteuerung installierten Thermofensters weder als sittenwidrige Handlung einzustufen noch ergebe sich daraus der erforderliche Schädigungsvorsatz der Beklagten. Zudem könne der geschädigte Verbraucher nicht ohne konkrete Anhaltspunkte unterstellen, dass die Verantwortlichen der Daimler AG in dem Bewusstsein agiert hätten, möglicherweise eine unzulässige Abschalteinrichtung zu verwenden“, gibt der Mönchengladbacher Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung von der Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (www.hartung-rechtsanwaelte.de) den Sachverhalt wieder. Die Kanzlei befasst sich ausschließlich mit Anleger- und Verbraucherschutzthemen und hat sich auf die Beratung von Betroffenen des Abgasskandals spezialisiert. Dr. Gerrit W. Hartung gilt als „Dieselanwalt“ der ersten Stunde.

„Der Bundesgerichtshof hat sich jetzt eindeutig gegen diese Lesart positioniert, das angefochtene Urteil auf die Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers wegen Verletzung rechtlichen Gehörs aufgehoben und die Sache an das Berufungsgericht zurückverwiesen. Zwar sei das Berufungsgericht zu Recht davon ausgegangen, dass die Entwicklung und der Einsatz der temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems für sich genommen nicht ausreichen, um einen Schadensersatzanspruch wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zu begründen“, sagt Dieselexperte Dr. Hartung. Sittenwidrigkeit liege nur dann vor, wenn die Verantwortlichen der Daimler AG bei der Entwicklung und/oder Verwendung der temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems in dem Bewusstsein gehandelt, eine unzulässige Abschalteinrichtung zu verwenden, und den darin liegenden Gesetzesverstoß gegen die Verordnung 715/2007/EG billigend in Kauf genommen hätten.

„Daraus folgt für die Richter des unter anderem für das Recht der unerlaubten Handlungen zuständigen VI. Zivilsenats auch die verbraucherfreundliche Entscheidung im Dieselverfahren. Die Annahme des Oberlandesgerichts, der Kläger habe für ein derartiges Vorstellungsbild sprechende Anhaltspunkte nicht aufgezeigt, sei fehlerhaft“, betont Anwalt Dr. Gerrit W. Hartung. Es heißt im Wortlaut der Pressemitteilung zum Beschluss: „Unter Verletzung des Anspruchs des Klägers auf rechtliches Gehör hat es dessen Vorbringen nicht berücksichtigt, wonach die Beklagte im Typgenehmigungsverfahren unzutreffende Angaben über die Arbeitsweise des Abgasrückführungssystems gemacht habe. Mit diesem Vorbringen wird sich das Berufungsgericht zu befassen haben. Dabei wird es zunächst der Beklagten Gelegenheit zur Erwiderung auf dieses Vorbringen geben müssen.“

Der Rechtsanwalt stellt heraus: „Das ist ein bahnbrechender Beschluss für Geschädigte im Dieselabgasskandal der Daimler AG. Gerichte müssen zwingend die Argumente der Verbraucher anerkennen und nachprüfen und können dies nicht einfach als irrelevante Behauptungen abtun. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten für Kläger, gegen die Daimler AG zu ihrem Recht zu kommen. Die erstmalige Auseinandersetzung des Bundesgerichtshofs mit dem Daimler-Thermofenster ist also ein Paukenschlag im Verbraucherrecht!“

1. Der Bundesgerichtshof ist also dem Vorgehen einiger Oberlandesgerichte massiv entgegengetreten, die Ansprüche wegen Verwendung des Thermofensters pauschal zurückgewiesen haben. Nunmehr muss die Daimler AG in den Verfahren ihrerseits mehr und detaillierteren Sachvortrag liefern. „Das ist auch positiv für die Kläger – auch in Verfahren gegen andere Hersteller“, sagt Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung.

Dabei verweist Dr. Hartung auch nochmals auf die vielbeachtete Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 28. Januar 2020, die er mit einem kooperierenden BGH-Anwalt erstritten hat. Danach können Schadensersatzansprüche im Abgasskandal gegen die Daimler AG von einem Gericht nicht einfach als Behauptungen „ins Blaue hinein“ abgewiesen werden. „Das gilt auch dann, wenn kein Rückruf des Kraftfahrt-Bundesamts wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung vorliegt. Vielmehr ist das Gericht laut dem BGH gehalten, ein angebotenes Sachverständigengutachten auch einzuholen, da ansonsten der Anspruch des Klägers auf rechtliches Gehör verletzt wird“, erklärt der Rechtsanwalt. Insbesondere könne sich Daimler hinsichtlich der Vorlage von Rückrufbescheiden des KBA nicht auf Betriebsgeheimnisse berufen.

Pressekontakt:

Dr. Hartung Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Dr. Gerrit W. Hartung
Humboldtstraße 63
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 68456-0
E-Mail: kanzlei@hartung-rechtsanwaelte.de
Internet: www.hartung-rechtsanwaelte.de

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Quantron AG und Fraikin Deutschland werden E-Mobility-Vertriebspartner

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Mit der Zusammenarbeit bündeln beide Unternehmen ihre Kompetenzen und bringen durch gezielte Aktivitäten im Bereich Langzeitvermietung die E-Mobilität im Nutzfahrzeugbereich weiter voran.

Langzeitmiete für eine einfache Integration der E-Mobilität

Gleich zu Beginn des neuen Jahres konnte die Quantron AG einen weiteren, starken Partner gewinnen: die zur Fraikin Group gehörende Fraikin Deutschland GmbH. Mit 166 Niederlassungen, 2.800 Mitarbeitern, 7.000 Mietkunden und aktuell rund 60.000 Fahrzeugen auf der Straße gilt ihre französische Muttergesellschaft als ein führender Anbieter für Fahrzeug-Management in Europa und auch als Erfinder der Langzeitvermietung von Nutzfahrzeugen. „Durch die Möglichkeit der Langzeitmiete erleichtern wir Unternehmen und Kommunen die Integration von E-Mobilität in deren Fuhrpark. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit – es ist ein weiterer Schritt hin zur flächendeckenden Elektrifizierung von Nutz- und Industriefahrzeugen durch Quantron“, beschreibt Quantron-Gründer und Vorstand Andreas Haller die Hintergründe.

Fraikin Deutschland bietet künftig Mietlösungen der von Quantron elektrifizierten Fahrzeuge für die Bereiche Distribution, Transport und Logistik sowie für die Bau-, Kommunal- und Entsorgungswirtschaft an. „Das anfängliche Investment in ein elektrifiziertes oder mit Brennstoffzelle ausgerüstetes Nutzfahrzeug ist zwar höher als für ein entsprechendes Diesel-Fahrzeug, lohnt sich jedoch über den Lebenszyklus. Sowohl in der Umweltbilanz, für das Image des Unternehmens und in den Gesamtkosten. Zusätzlich zum Fahrzeugkauf bieten wir daher mit der Option der Langzeitmiete skalierbare Lösungen für Unternehmen und Kommunen an, die die Optimierung der Total Costs of Ownership (TCO) ermöglichen“, erklärt Christoph Wede (Quantron-Head of Sales BU Truck & Bus EMEA).

Vor allem von Kommunen wird schon länger die Vorbildfunktion mit emissionsfreien Fahrzeugen gefordert. Inzwischen ist die Umstellung der kommunalen Flotten besiegelt. Ein erfolgreiches Beispiel ist das Entsorgungsspezialfahrzeug Econic, das weitverbreitetste Abfallsammelfahrzeug seiner Art. „Unser elektrifizierter Q-Econic ist bereits seit Monaten auf Deutschlands Straßen unterwegs. Wir elektrifizieren die Bestandsfahrzeuge. In Verbindung mit der Langzeitmiete ermöglichen wir nun auch den Kommunen eine zeitnahe und einfache Integration emissionsfreier Antriebe“, so Andreas Haller.

Die neue deutsche E-Mobility-Partnerschaft der beiden Unternehmen wird durch einen gemeinsamen „Letter of Intent“ bestätigt. Gegenstand der neuen Gemeinschaftsaktivitäten im Bereich „Langzeitvermietung“ ist laut Fraikin-Deutschland-Vertriebsleiter Marcus Burmeister „die projektweise Einführung leiser und emissionsfreier Quantron-Produkte bei zeitgemäß agierenden Mietkunden“. Wobei eine internationale Ausdehnung der Kooperation bei erfolgreichem Verlauf auf dem deutschen Markt denkbar ist.

Über die Fraikin Group

Die französische Fraikin Group ist ein im europäischen Markt führender Anbieter von Lösungen für Nutzfahrzeug-Vermietung und innovatives Fahrzeug-Management und verfügt über 166 Niederlassungen in zwölf Ländern. Mit mehr als 75 Jahren Erfahrung und über 2.800 Mitarbeitern bietet sie ihren über 7.000 Mietkunden ein professionelles Flottenmanagement. Das Full-Service-Mietangebot von Fraikin Deutschland offeriert jegliche kundenspezifische Mobilitätslösungen, u. a. von der individuellen Analyse und Beratung, über die Finanzierung, Versicherung und Wartung bis hin zur Telematik und einer transparenten Fahrzeugrückgabe nach Vertragsende. Neben den klassischen Fahrzeugvarianten für den Transport- und Logistikbereich, wie Zugmaschinen, Sattelzüge und Fahrgestelle, deckt das Unternehmen auch Abfall-, Entsorgungs- und Kommunalfahrzeuge sowie sonstige Spezialfahrzeuge ab. 2020 hat die Fraikin Group den „Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit“ erhalten. www.fraikin.de.com

Über die QUANTRON AG

Die Quantron AG vertritt die Bereiche e-mobility, e-engineering, e-battery. Neben dem Angebot an neuen elektrifizier-ten Nutzfahrzeugen und Bussen bietet sie ihren Kunden die Elektrifizierung ihrer Gebraucht- und Bestandsfahrzeuge, die dann zukünftig leise und emissionsfrei fahren. Auch die Brennstoffzelle für Nutzfahrzeuge hat Quantron in seinem Portfolio, welches in diesem Bereich ebenso stetig ausgebaut wird. Von der Auslegung des passenden Antriebskon-zepts, der Infrastruktur, über Finanzierungs-, Miet- und Leasingkonzepte, bis hin zur Fahrerschulung profitieren End-verbraucher von der E-Mobilität im Personen-, Transport- und Güterverkehr sowie einem Netzwerk von 700 Service-partnern und dem umfassenden Wissen qualifizierter Fachleute aus den Bereichen Leistungselektronik und Batterie-technologie – u. a. durch die Kooperation mit CATL, dem weltweit größten chinesischen Batterieproduzenten. Die Quantron AG wurde 2019 mit der Vision gegründet, den Weg für die E-Mobilität im Nutzfahrzeug-Business zu ebnen. Mit der Haller Group blickt Quantron auf rund 140 Jahre Nutzfahrzeugerfahrung zurück und forscht jeden Tag an seinen E-Fahrzeugen und emissionsfreien Antriebstechnologien, um diese noch effizienter zu machen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.quantron.net
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Über 60% der Deutschen treffen täglich auf Gefahrenstellen – jetzt andere Verkehrsteilnehmer warnen und Unfall-Vorhersagen verbessern

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Schlechte Straßenverhältnisse oder unübersichtliche Stellen sind gefährliche Verkehrssituationen, die eine Mehrzahl der Deutschen täglich erlebt – egal ob Fußgänger, Radler oder Autofahrer. Endlich können solch permanente Gefahrenstellen nun zentral per App gemeldet und so andere Verkehrsteilnehmer geschützt werden. Langfristig sollen die Gefahren strukturell beseitigt werden.

Eine repräsentative Umfrage der Initiative für sicherere Straßen mit dem Marktforscher OmniQuest ergab, dass 61 Prozent der Deutschen täglich eine oder mehrere Gefahrenstellen auf ihren Wegen erleben. Am häufigsten wurden dabei schlechte Straßenverhältnisse (46 Prozent) sowie unübersichtliche Stellen (42 Prozent) genannt. Die Untersuchung bezog sich auf längerfristig vorhandene Gefahrenquellen, nicht auf Staus, Sperrungen o.ä.

Aber auch die anderen Verkehrsteilnehmer stellen ein Risiko dar: „Fehlverhalten durch Autofahrer und Radfahrer sind häufig genannte Gründe für Gefahrensituationen auf der Straße“, weiß Arno Wolter von der Initiative für sicherere Straßen. „Fast jeder kennt Gefahrenstellen vor seiner Haustür, die es meist schon sehr lange gibt. Aber oft wird von offizieller Seite erst etwas unternommen, nachdem es zu Unfällen bzw. Unfallhäufungen kam. Jetzt können endlich alle Verkehrsteilnehmer selbst zu mehr Sicherheit auf der Straße beitragen und gefährliche Stellen auf einer zentralen Online-Karte melden oder bereits gemeldete Stellen unterstützen.“

Viel mehr als der Unfallatlas

Zusammen mit der RWTH Aachen hat die Initiative für sicherere Straßen im Pilotprojekt „Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr“ solche Meldungen im Raum Bonn/Aachen bereits erfolgreich getestet. Nun startet das daraus entstandene Portal www.gefahrenstellen.de bundesweit.

„Im Rahmen des Pilotprojektes wurden Tausende Meldungen zu Gefahrenstellen samt Kommentaren und Fotos von Nutzern eingetragen“, erklärt Wolter. „Diese Informationen bringen wir mit polizeilichen Unfalldaten sowie mit Wetterdaten und weiteren Einflussfaktoren zusammen und berechnen einen Gefahrenscore. Die bisherigen Auswertungen zeigen, dass wir damit zukünftig in der Lage sein werden, Vorhersagen über Unfallschwerpunkte treffen zu können, bevor es dort zu Unfällen kommt.“

Verstärkt wird das Forschungs-Konsortium inzwischen durch die Deutsche Hochschule der Polizei sowie die Verkehrsplaner der PTV AG und DTV-Verkehrsconsult GmbH.

Selbst Gefahrenstellen melden

Alle Verkehrsteilnehmer, gleich ob zu Fuß, per Fahrrad oder motorisiert unterwegs, sind aufgerufen, ab sofort selbst gefährliche Stellen zu melden. Dies geht schnell und intuitiv über die Internetseite www.gefahrenstellen.de oder über die Gefahrenstellen Android App. Die so entstehende deutschlandweite Gefahrenstellen-Karte soll nicht nur dazu beitragen, andere Verkehrsteilnehmer vor Gefahren zu warnen, sondern soll es zudem möglich machen, bei der Navigation nicht nur die schnellste, sondern alternativ die sicherste Route zu wählen.

Städte können Gefahren entschärfen

Darüber hinaus soll die Gefahrenkarte Basis sein für den Dialog mit Kommunen: „Wenn sich bestimmte Gefahrenstellen aufgrund von hoher Bürgerbeteiligung herauskristallisieren, ist dies ein klarer Auftrag an die jeweilige Kommune, hier zu prüfen, inwieweit gefährliche Stellen z.B. durch bauliche Maßnahmen entschärft werden können“, regt Verkehrsexperte Wolter an. Das könne vom Zurückschneiden von Bewuchs über einen neuen Überweg bis hin zu besonders gekennzeichneten Fahrradwegen reichen.

„Im Rahmen des Pilotprojekts gab es in einer Stadt zahlreiche Meldungen zu einer speziellen Gefahrenstelle. In der Folge kam es dort tatsächlich zu einem tödlichen Unfall und zwischenzeitlich hat die Stadt durch eine neue Ampelschaltung die Situation entschärft. Solche Ereignisse wollen wir mit dem Projekt zur Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr zukünftig verhindern und die Zahl der Verletzten und Verkehrstoten signifikant reduzieren“, wünscht sich Wolter.

Über das Projekt

FeGiS+ (Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr durch Smart Data) will Risiken und Gefahrenpotentiale im Straßenverkehr frühzeitig identifizieren und Verkehrsunfälle vermeiden. So soll ein Beitrag zu mehr Sicherheit auf den Straßen geleistet und die Nutzung bestehender sicherheitsrelevanter Daten sowie die Erschließung neuer relevanter Datenquellen forciert werden.

Das Forschungsprojekt FeGiS+ wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds „mFUND“ durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Mit der Forschungsinitiative mFund unterstützt das BMVI Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0.

Die Partner

Neben der Initiative für sicherere Straßen sind die folgenden Partner am Projekt beteiligt:

-  Institut für Straßenwesen der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (ISAC), Aachen 
-  Deutsche Hochschule der Polizei - Fachgebiet Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie, Münster 
-  PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe 
-  DTV-Verkehrsconsult GmbH, Aachen

Weitergehende Informationen sowie rechtefreie Pressefotos finden Sie unter

https://www.gefahrenstellen.de/presse/

Sie möchten eine Gefahrenstellenkarte Ihrer Region auf der Website Ihres Mediums einbinden? Alle Informationen dazu finden Sie unter

https://www.gefahrenstellen.de/kooperationen/

Pressekontakt:

Jörn Wolter
Initiative für sicherere Straßen UG
Matthias-Grünewald-Str. 1-3
53175 Bonn
Telefon: 0228-522 799 90
E-Mail: presse@sichere-strassen.org

Original-Content von: Initiative für sicherere Straßen UG, übermittelt durch news aktuell

 

Weitere Themen:

Über 60% der Deutschen treffen täglich auf Gefahrenstellen – jetzt andere Verkehrsteilnehmer warnen und Unfall-Vorhersagen verbessern

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Schlechte Straßenverhältnisse oder unübersichtliche Stellen sind gefährliche Verkehrssituationen, die eine Mehrzahl der Deutschen täglich erlebt – egal ob Fußgänger, Radler oder Autofahrer. Endlich können solch permanente Gefahrenstellen nun zentral per App gemeldet und so andere Verkehrsteilnehmer geschützt werden. Langfristig sollen die Gefahren strukturell beseitigt werden.

Eine repräsentative Umfrage der Initiative für sicherere Straßen mit dem Marktforscher OmniQuest ergab, dass 61 Prozent der Deutschen täglich eine oder mehrere Gefahrenstellen auf ihren Wegen erleben. Am häufigsten wurden dabei schlechte Straßenverhältnisse (46 Prozent) sowie unübersichtliche Stellen (42 Prozent) genannt. Die Untersuchung bezog sich auf längerfristig vorhandene Gefahrenquellen, nicht auf Staus, Sperrungen o.ä.

Aber auch die anderen Verkehrsteilnehmer stellen ein Risiko dar: „Fehlverhalten durch Autofahrer und Radfahrer sind häufig genannte Gründe für Gefahrensituationen auf der Straße“, weiß Arno Wolter von der Initiative für sicherere Straßen. „Fast jeder kennt Gefahrenstellen vor seiner Haustür, die es meist schon sehr lange gibt. Aber oft wird von offizieller Seite erst etwas unternommen, nachdem es zu Unfällen bzw. Unfallhäufungen kam. Jetzt können endlich alle Verkehrsteilnehmer selbst zu mehr Sicherheit auf der Straße beitragen und gefährliche Stellen auf einer zentralen Online-Karte melden oder bereits gemeldete Stellen unterstützen.“

Viel mehr als der Unfallatlas

Zusammen mit der RWTH Aachen hat die Initiative für sicherere Straßen im Pilotprojekt „Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr“ solche Meldungen im Raum Bonn/Aachen bereits erfolgreich getestet. Nun startet das daraus entstandene Portal www.gefahrenstellen.de bundesweit.

„Im Rahmen des Pilotprojektes wurden Tausende Meldungen zu Gefahrenstellen samt Kommentaren und Fotos von Nutzern eingetragen“, erklärt Wolter. „Diese Informationen bringen wir mit polizeilichen Unfalldaten sowie mit Wetterdaten und weiteren Einflussfaktoren zusammen und berechnen einen Gefahrenscore. Die bisherigen Auswertungen zeigen, dass wir damit zukünftig in der Lage sein werden, Vorhersagen über Unfallschwerpunkte treffen zu können, bevor es dort zu Unfällen kommt.“

Verstärkt wird das Forschungs-Konsortium inzwischen durch die Deutsche Hochschule der Polizei sowie die Verkehrsplaner der PTV AG und DTV-Verkehrsconsult GmbH.

Selbst Gefahrenstellen melden

Alle Verkehrsteilnehmer, gleich ob zu Fuß, per Fahrrad oder motorisiert unterwegs, sind aufgerufen, ab sofort selbst gefährliche Stellen zu melden. Dies geht schnell und intuitiv über die Internetseite www.gefahrenstellen.de oder über die Gefahrenstellen Android App. Die so entstehende deutschlandweite Gefahrenstellen-Karte soll nicht nur dazu beitragen, andere Verkehrsteilnehmer vor Gefahren zu warnen, sondern soll es zudem möglich machen, bei der Navigation nicht nur die schnellste, sondern alternativ die sicherste Route zu wählen.

Städte können Gefahren entschärfen

Darüber hinaus soll die Gefahrenkarte Basis sein für den Dialog mit Kommunen: „Wenn sich bestimmte Gefahrenstellen aufgrund von hoher Bürgerbeteiligung herauskristallisieren, ist dies ein klarer Auftrag an die jeweilige Kommune, hier zu prüfen, inwieweit gefährliche Stellen z.B. durch bauliche Maßnahmen entschärft werden können“, regt Verkehrsexperte Wolter an. Das könne vom Zurückschneiden von Bewuchs über einen neuen Überweg bis hin zu besonders gekennzeichneten Fahrradwegen reichen.

„Im Rahmen des Pilotprojekts gab es in einer Stadt zahlreiche Meldungen zu einer speziellen Gefahrenstelle. In der Folge kam es dort tatsächlich zu einem tödlichen Unfall und zwischenzeitlich hat die Stadt durch eine neue Ampelschaltung die Situation entschärft. Solche Ereignisse wollen wir mit dem Projekt zur Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr zukünftig verhindern und die Zahl der Verletzten und Verkehrstoten signifikant reduzieren“, wünscht sich Wolter.

Über das Projekt

FeGiS+ (Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr durch Smart Data) will Risiken und Gefahrenpotentiale im Straßenverkehr frühzeitig identifizieren und Verkehrsunfälle vermeiden. So soll ein Beitrag zu mehr Sicherheit auf den Straßen geleistet und die Nutzung bestehender sicherheitsrelevanter Daten sowie die Erschließung neuer relevanter Datenquellen forciert werden.

Das Forschungsprojekt FeGiS+ wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds „mFUND“ durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Mit der Forschungsinitiative mFund unterstützt das BMVI Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0.

Die Partner

Neben der Initiative für sicherere Straßen sind die folgenden Partner am Projekt beteiligt:

-  Institut für Straßenwesen der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (ISAC), Aachen 
-  Deutsche Hochschule der Polizei - Fachgebiet Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie, Münster 
-  PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe 
-  DTV-Verkehrsconsult GmbH, Aachen

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Über 60% der Deutschen treffen täglich auf Gefahrenstellen – jetzt andere Verkehrsteilnehmer warnen und Unfall-Vorhersagen verbessern

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Schlechte Straßenverhältnisse oder unübersichtliche Stellen sind gefährliche Verkehrssituationen, die eine Mehrzahl der Deutschen täglich erlebt – egal ob Fußgänger, Radler oder Autofahrer. Endlich können solch permanente Gefahrenstellen nun zentral per App gemeldet und so andere Verkehrsteilnehmer geschützt werden. Langfristig sollen die Gefahren strukturell beseitigt werden.

Eine repräsentative Umfrage der Initiative für sicherere Straßen mit dem Marktforscher OmniQuest ergab, dass 61 Prozent der Deutschen täglich eine oder mehrere Gefahrenstellen auf ihren Wegen erleben. Am häufigsten wurden dabei schlechte Straßenverhältnisse (46 Prozent) sowie unübersichtliche Stellen (42 Prozent) genannt. Die Untersuchung bezog sich auf längerfristig vorhandene Gefahrenquellen, nicht auf Staus, Sperrungen o.ä.

Aber auch die anderen Verkehrsteilnehmer stellen ein Risiko dar: „Fehlverhalten durch Autofahrer und Radfahrer sind häufig genannte Gründe für Gefahrensituationen auf der Straße“, weiß Arno Wolter von der Initiative für sicherere Straßen. „Fast jeder kennt Gefahrenstellen vor seiner Haustür, die es meist schon sehr lange gibt. Aber oft wird von offizieller Seite erst etwas unternommen, nachdem es zu Unfällen bzw. Unfallhäufungen kam. Jetzt können endlich alle Verkehrsteilnehmer selbst zu mehr Sicherheit auf der Straße beitragen und gefährliche Stellen auf einer zentralen Online-Karte melden oder bereits gemeldete Stellen unterstützen.“

Viel mehr als der Unfallatlas

Zusammen mit der RWTH Aachen hat die Initiative für sicherere Straßen im Pilotprojekt „Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr“ solche Meldungen im Raum Bonn/Aachen bereits erfolgreich getestet. Nun startet das daraus entstandene Portal www.gefahrenstellen.de bundesweit.

„Im Rahmen des Pilotprojektes wurden Tausende Meldungen zu Gefahrenstellen samt Kommentaren und Fotos von Nutzern eingetragen“, erklärt Wolter. „Diese Informationen bringen wir mit polizeilichen Unfalldaten sowie mit Wetterdaten und weiteren Einflussfaktoren zusammen und berechnen einen Gefahrenscore. Die bisherigen Auswertungen zeigen, dass wir damit zukünftig in der Lage sein werden, Vorhersagen über Unfallschwerpunkte treffen zu können, bevor es dort zu Unfällen kommt.“

Verstärkt wird das Forschungs-Konsortium inzwischen durch die Deutsche Hochschule der Polizei sowie die Verkehrsplaner der PTV AG und DTV-Verkehrsconsult GmbH.

Selbst Gefahrenstellen melden

Alle Verkehrsteilnehmer, gleich ob zu Fuß, per Fahrrad oder motorisiert unterwegs, sind aufgerufen, ab sofort selbst gefährliche Stellen zu melden. Dies geht schnell und intuitiv über die Internetseite www.gefahrenstellen.de oder über die Gefahrenstellen Android App. Die so entstehende deutschlandweite Gefahrenstellen-Karte soll nicht nur dazu beitragen, andere Verkehrsteilnehmer vor Gefahren zu warnen, sondern soll es zudem möglich machen, bei der Navigation nicht nur die schnellste, sondern alternativ die sicherste Route zu wählen.

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Darüber hinaus soll die Gefahrenkarte Basis sein für den Dialog mit Kommunen: „Wenn sich bestimmte Gefahrenstellen aufgrund von hoher Bürgerbeteiligung herauskristallisieren, ist dies ein klarer Auftrag an die jeweilige Kommune, hier zu prüfen, inwieweit gefährliche Stellen z.B. durch bauliche Maßnahmen entschärft werden können“, regt Verkehrsexperte Wolter an. Das könne vom Zurückschneiden von Bewuchs über einen neuen Überweg bis hin zu besonders gekennzeichneten Fahrradwegen reichen.

„Im Rahmen des Pilotprojekts gab es in einer Stadt zahlreiche Meldungen zu einer speziellen Gefahrenstelle. In der Folge kam es dort tatsächlich zu einem tödlichen Unfall und zwischenzeitlich hat die Stadt durch eine neue Ampelschaltung die Situation entschärft. Solche Ereignisse wollen wir mit dem Projekt zur Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr zukünftig verhindern und die Zahl der Verletzten und Verkehrstoten signifikant reduzieren“, wünscht sich Wolter.

Über das Projekt

FeGiS+ (Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr durch Smart Data) will Risiken und Gefahrenpotentiale im Straßenverkehr frühzeitig identifizieren und Verkehrsunfälle vermeiden. So soll ein Beitrag zu mehr Sicherheit auf den Straßen geleistet und die Nutzung bestehender sicherheitsrelevanter Daten sowie die Erschließung neuer relevanter Datenquellen forciert werden.

Das Forschungsprojekt FeGiS+ wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds „mFUND“ durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Mit der Forschungsinitiative mFund unterstützt das BMVI Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0.

Die Partner

Neben der Initiative für sicherere Straßen sind die folgenden Partner am Projekt beteiligt:

-  Institut für Straßenwesen der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (ISAC), Aachen 
-  Deutsche Hochschule der Polizei - Fachgebiet Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie, Münster 
-  PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe 
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Bertrandt bringt eigene Kugelfallschussvorrichtung auf den Markt Vorschriftskonformes Prüfmittel für die Bauteilerprobung

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Bertrandt hat seine Expertise in der Bauteilerprobung in die Produktentwicklung eines vereinheitlichten, validierten Prüfmittels einfließen lassen. Dabei handelt es sich um eine einheitliche, kalibrierte und mobile Kugelfallschussvorrichtung. Damit wird den Kunden die eigenständige, prüfvorschriftskonforme Durchführung zur Erprobung von Interieur-Bauteilen ermöglicht.

Der Trend zum Fahrzeugleichtbau hat die vermehrte Verwendung von hybriden Kunststofftechniken in der Entwicklung von Interieur-Bauteilen zufolge. Diese erfordern eine gewissenhafte Erprobung und Funktionsprüfung in realer Fahrzeugumgebung. Mit der Kugelaufschlagprüfung wird die Stoßbelastbarkeit von Bauteilen getestet. Bei klassischen Prüfungen wird eine Stahlkugel definierter Masse in einem Fallrohr aus festgelegter Höhe auf eine waagerechte Oberfläche des zu prüfenden Bauteils fallen gelassen. In der Praxis existieren jedoch senkrecht oder diagonal verbaute Bauteile, die direkt im Fahrzeug getestet werden und folglich der freie Fall der Kugel nicht realisierbar ist.

Als zertifizierter Prüfdienstleister und Experte in der Bauteilerprobung hat Bertrandt sein Know-how in die Produktentwicklung eines vereinheitlichten, validierten Prüfmittels einfließen lassen. Entstanden ist eine mobile Kugelfallschussvorrichtung, genannt Ball Impact Device. Die zur Krafteinleitung ins Bauteil benötigte Energie wird damit nicht über eine frei fallende Kugel aufgebracht. Stattdessen wird die kinetische Energie in der Feder durch deren Vorspannung auf die benötigte Feststellstufe gespeichert. Durch Auslösen des Arretiermechanismusses wird der Prüfkörper zu der Bauteiloberfläche beschleunigt und die Energie eingeleitet.

„Seit über 20 Jahren führen wir im Versuch Interieur die Kugelaufschlagprüfung durch und unterstützen unsere Kunden darüber hinaus in der Weiterentwicklung der Prüfnormen. Durch diese umfassende Expertise konnten wir ein valides Prüfmittel, unser Ball Impact Device, entwickeln. Unsere Mission dabei: Unseren Kunden ein einheitliches, kalibriertes Prüfmittel anzubieten, welches die eigenständige, prüfvorschriftskonforme Durchführung ermöglicht“, sagt Maik Winningstedt, Teamleiter Versuch Interieur bei Bertrandt.

Der Durchmesser des aus korrosionsbeständigem Edelstahl bestehenden Prüfkörpers ist 50 mm, das Gesamtgewicht des Ball Impact Devices beträgt 1,7 kg. Das Gerät verfügt über fünf Arretierungsstufen, was einer nachgebildeten Fallhöhe von 300 bis 700 mm entspricht. Eingesetzt werden kann das Ball Impact Device bei Raumtemperatur und bis zu -45°C. Interessenten erhalten auf der Webseite (https://www.bertrandt.com/testing-solutions/ball-impact-device) weitere Informationen oder können sich direkt an Maik Winningstedt (E-Mail: maik.winningstedt@bertrandt.com) wenden.

Die Bertrandt Gruppe ist führender Lösungspartner entlang der technologischen Trends. Unser klares Ziel ist es, die digitale und elektronische Zukunft mitzugestalten. Im Automotive-Bereich bündeln wir unsere Kompetenz standortübergreifend in vier Divisions: Electronics, Product Engineering, Physical, Production & After Sales. Darüber hinaus unterstützen wir Kunden zahlreicher weiterer Branchen mit umfassendem Know-how: vom Energiesektor und der Luftfahrt über den Maschinen- und Anlagenbau bis zur Medizintechnik. Rund 12.000 Mitarbeiter an über 50 Standorten weltweit engagieren sich täglich dafür, die Projekte unserer Kunden erfolgreich umzusetzen. Mehr Informationen unter www.bertrandt.com.

Pressekontakt:

Bertrandt AG
Birkensee 1
71139 Ehningen

Julia Nonnenmacher
Pressesprecherin
Tel.: +49 7034/656-4037
Fax: +49 7034/656-4242
E-Mail: julia.nonnenmacher@bertrandt.com
www.bertrandt.com

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Wasserstoff-Mobilität der Zukunft: Land Bremen beim Standortwettbewerb des Bundes am Start

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Mit dem Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie will der Bund die emissionsfreie Mobilität gezielt vorantreiben. Im Rahmen eines Wettbewerbs wird dafür bundesweit nach dem besten Ort gesucht. Das Land Bremen hat sich beworben und sein Konzept termingerecht beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eingereicht.

„Wir haben bereits mit dem Modellprojekt ‚Wasserstoff – Grünes Gas für Bremerhaven‘, in dem auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Luneort ein Elektrolyseur-Testfeld entsteht und mit Hilfe von Windkraft grüner Wasserstoff produziert werden soll, eine wichtige Forschungsgrundlage in diesem Bereich geschaffen. Die Vielfalt von Wirtschaft, Wissenschaft, Logistik und Innovation ist zudem ein weiterer Grund, warum Bremen und Bremerhaven prädestiniert für dieses Zukunfts-Zentrum sind. Mobilität ist von jeher in unseren beiden Hafenstädten ein zentrales Thema – egal auf welchen Wegen“, sagte die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, anlässlich der Konzepteinreichung. Gedacht ist das Zentrum als Zusammenarbeit verschiedener Institutionen und Unternehmen an einem Standort.

Entwickelt wurden die Inhalte der Bewerbung von der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung sowie der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa (SWAE). Unterstützt wurden die Beteiligten von bremenports, den Fraunhofer-Instituten für Windenergiesysteme (IWES) und für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM), der Hochschule Bremerhaven, dem Institut für Raumfahrtsysteme (DLR-RY), dem Technologie-Transfer-Zentrum Bremerhaven (ttz), H2BX e.V. sowie AviaSpace Bremen e.V. und regionalen und überregionalen Unternehmen, wie FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, die KIRCHHOFF Gruppe, MAFI und TREPEL Technology GmbH, Siemens Energy Global GmbH & Co KG, DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH und der OHB System AG.

Im geplanten Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie für Mobilitätsanwendungen sollen wasserstoffbasierte Anwendungen entwickelt werden, die zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Verkehr beitragen. Neue technische Möglichkeiten sollen Antworten darauf geben, wie sich Menschen zukünftig fortbewegen und Waren transportiert werden. Ziel ist die klimaneutrale Mobilität – auch im Rahmen der EU-Klimaschutzvorhaben bis 2050. Das geplante Zentrum soll sich auf die gesamte Wertschöpfungskette der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Mobilitätsbereich konzentrieren.

„Mit zukunftsweisenden Forschungen wie der Produktion von Grünem Wasserstoff durch Strom aus erneuerbaren Energien entwickeln wir in Bremerhaven aktuell schon einen wichtigen Eckpfeiler für diese Anforderungen“, sagte Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. Das Projekt „Wasserstoff – Grünes Gas für Bremerhaven“ wird mit insgesamt 20 Millionen Euro vom Land Bremen und mit EFRE-Geldern gefördert.

Ausschlaggebend für die Bewerbung um das geplante Technologie- und Innovationszentrum Wasserstoff sei vor allem auch die Bandbreite der in sich verzahnten Wirtschafts- und Infrastruktur im Land Bremen. „Wir sind führend in der Entwicklung von Systemen für die Luft- und Raumfahrttechnik und wollen mit wasserstoffbasierten Anwendungen die Weichen für die Zukunft stellen. Auch der Leichtbau für Energieeffizienz in allen Mobilitätsbranchen ist eine Spezialität im Land Bremen“, so Senatorin Vogt. Gleichzeitig arbeite Bremerhaven mit Nachdruck daran, Testregion und Kompetenzzentrum für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Norden zu werden.

„Mit der Zielsetzung für mobile Wasserstoffanwendungen zu Lande, zu Wasser und in der Luft ist der Standortwettbewerb wie gemacht für unsere beiden Städte“, erklärte Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz anlässlich der Bewerbung. Bremerhaven habe als Stadt der Wissenschaft mit ihren vielen Instituten und Forschungseinrichtungen bereits jetzt schon beachtliche wissenschaftliche Kompetenz im Bereich Wasserstoff – wie beispielsweise Projekterfahrung beim Einsatz von Brennstoffzellen auf Schiffen. Der Bau von wasserstoffgetriebenen Schiffen könne zukünftig eine große Rolle in der maritimen Wirtschaft spielen.

Aber auch anderweitig habe Bremerhaven zum Thema Wasserstoff und Mobilität attraktive Versuchs- und Entwicklungsfelder. „Ortsansässige Unternehmen sehen ein großes Potenzial in der Nutzung von Wind-Wasserstoff. Im kommunalen Verkehr sowie in der Logistik gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten“, so Grantz. Das reiche vom Einsatz von Bussen und Lkw mit Wasserstoffantrieb bis hin zu Abfallfahrzeugen oder Gabelstaplern. Die Regionalbahn EVB setze auf der Strecke Cuxhaven/Bremerhaven/Buxtehude bereits Triebwagen mit Brennstoffzellen ein.

„Eine wesentliche Zielsetzung des geplanten Zentrums ist die Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Start-ups, um sich auf dem internationalen Markt zu positionieren“, erklärte Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS. „Bremerhaven ist dafür mit seinen kurzen Entscheidungswegen und direkten Ansprechpartnern optimal. Diese Erfahrung haben wir bereits beim Aufbau von Bremerhaven zum Windenergie-Zentrum gemacht.“ Die dadurch entstandene Kompetenz bei regenerativer Energie sei ein Pluspunkt in der jetzigen Bewerbung im Standortwettbewerb „Wasserstofftechnologie“ des Bundes.

Generell soll das geplante Technologie- und Innovationszentrum für mobile Wasserstoffanwendungen in z.B. Schiffen, Lkw und Flugzeugen folgende Aufgaben erfüllen:

-  Produktentwicklung bis zur Marktreife begleiten 
-  Bereitstellen der Infrastruktur sowie wissenschaftlicher Kompetenz 
-  Umfeld für Langzeittests von Prototypen 
-  KMU und Start-ups methodisch, technisch und rechtlich unterstützen 
-  Aus- und Weiterbildungsangebote für Anwender *innen von Wasserstofftechnologie 
-  Einbeziehung regionaler und überregionaler Forschungs- und Bildungseinrichtungen 
-  Entwicklung von neuen Standards und Zertifizierungsverfahren für mobile Wasserstoffanwendungen

„Diese Struktur passt hervorragend in unseren laufenden Ausbau der Green Economy in Bremerhaven“, so Nils Schnorrenberger. Die Aktivitäten würden ansässigen Unternehmen neue Anwendungsgebiete und Geschäftsfelder eröffnen. „Für nicht-ansässige Firmen wird Bremerhaven zum attraktiven Standort der Green Economy. Das wiederrum bringt die Entwicklung und den Erfolg des Zentrums für mobile Wasserstoff-Anwendungen auf nationaler und internationaler Ebene voran.“

Aus Sicht von Senatorin Schilling und Senatorin Vogt wäre die Ansiedlung des Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologie für Mobilitätsanwendungen im Land Bremen genau der richtige Schritt zur richtigen Zeit. „Sowohl die Standorte als auch die Infrastruktur unserer beiden Städte passen perfekt und würden die Ziele der norddeutschen Wasserstoffstrategie als Zusammenschluss der Küstenländer ein großes Stück voranbringen“, so die Senatorinnen.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wählt nun zunächst unter allen eingereichten Konzepten des Wettbewerbs drei Bewerber aus. An diesen Standorten werden jeweils Machbarkeitsstudien durchgeführt. Die Kosten dafür trägt das BMVI. Anschließend fällt die Entscheidung, wo das neue Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie für Mobilitätsanwendungen angesiedelt wird. Das wird nach Angaben des BMVI voraussichtlich Ende Februar 2021soweit sein.

Pressekontakt:

Insa Rabbel
Tel.: 0471 94646 926
Mail: rabbel@bis-bremerhaven.de

Original-Content von: BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH, übermittelt durch news aktuell

 

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Mehrweg auf der Überholspur: Tankstellenunternehmen Aral schließt sich dem RECUP-Pfandsystem an

Mit Aral begrüßt RECUP, das Pfandsystem für Coffee-to-go, einen weiteren wichtigen Partner an seiner Seite. Zusammen mit rund 900 Aral Tankstellen sagt das Münchner Unternehmen Einwegbechern auf den Straßen in ganz Deutschland den Kampf an.

Ab dem 01. Februar 2021 können Aral Kunden Getränke-to-go gegen 1 Euro Pfand im nachhaltigen RECUP-Pfandbecher mitnehmen, unterwegs genießen und die Becher anschließend wieder bei 6.000 Ausgabestellen deutschlandweit abgeben. Aral setzt damit ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im To-go-Geschäft und geht aktiv gegen Einwegmüll vor.

Die Nachfrage an Coffee-to-go ist an Tankstellen immens, was bedeutet, dass gerade dort das Einsparungspotential enorm ist. Das zeigt auch die Bilanz des Tankstellenunternehmens Shell, das mit dem RECUP-Pfandsystem im vergangenen Jahr über 2 Millionen Einwegbecher an Deutschlands Tankstellen einsparen konnte.

Deutschlandweite Infrastruktur des RECUP-Systems wächst

Beim Boxenstopp kann jetzt auch ganz nachhaltig und ohne Müll Kaffee getankt werden. Zum 1. Februar 2021 starten bereits 900 Aral Stationen auf dem Mehrweg durch und laut dem Tankstellenriesen wird damit gerechnet, dass sich im Laufe diesen Jahres mehr als die Hälfte der 2.400 Aral Standorte dem RECUP-System anschließen. „Wir freuen uns, dass Aral nun Teil des RECUP-Pfandsystems ist und unser Netz an Ausgabe- und Rücknahmestellen damit auf einen Schlag um 20% wachsen lässt. Mehrwegsysteme sind für den flächendeckenden Einsatz gedacht. Je dichter das Netzwerk aus RECUP-Partnerbetrieben gewoben ist, desto einfacher lässt sich das Pfandsystem in den Alltag integrieren und umso mehr Einwegbecher werden eingespart.“ so Fabian Eckert, Gründer der reCup GmbH.

Damit ist das RECUP-Pfandsystem ab sofort an über 6.000 Ausgabestellen deutschlandweit erhältlich und wird vor allem auch im ländlichen Raum immer dichter.

Nachhaltigkeit zum Mitnehmen: So funktioniert RECUP

Kund:innen kaufen ihren Coffee-to-go im RECUP und hinterlegen 1EUR Pfand für den Becher. Leere Becher können deutschlandweit bei allen RECUP-Partnern wieder abgegeben werden, um das Pfand zurückzuerhalten. Die Pfandbecher werden vor Ort gereinigt und anschließend direkt wieder im System eingesetzt. Die RECUPs sind in 3 verschiedenen Größen erhältlich und mit dem Blauen Engel zertifiziert, womit nachgewiesen ist, dass alle verwendeten Materialien vollständig wiederverwertbar sind. Das Siegel des Umweltbundesamtes wird im Bereich „ressourcenschonende Mehrwegbechersysteme“ nur dann verliehen, wenn das Produkt aus sortenreinem Kunststoff ohne Beschichtung besteht, das ein „werkstoffliches Recycling“ ermöglicht. Außerdem muss die Langlebigkeit der Mehrwegbecher nachweisbar sein.1

Als flächendeckendes, analoges Pfandsystem schafft RECUP eine einfache, kostengünstige und nachhaltige Alternative, nicht nur zum Umweltproblem Einwegbecher. Seit Juni 2020 bietet das Pfandsystem neben den RECUP-Bechern auch die REBOWL-Schalen, als Mehrweg-Pfandlösung für Take-away-Food an. Alle am RECUP- und REBOWL-Pfandsystem teilnehmenden Cafés, Restaurants, Kioske, Kantinen und Tankstellen findet man in der Kartenübersicht auf der Website und als App zum kostenlosen Download.

Mehr unter: www.recup.de

Pressekontakt:

Greta Mager
T: +49 176 7320 4474
E: presse@recup.de | www.recup.de

Original-Content von: reCup GmbH, übermittelt durch news aktuell

 

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